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2. Mai 2008, 11:08 Uhr

Umweltfreundlicher PC

So mancher PC läuft Tag und Nacht - und verbraucht dabei viel Energie. Zu viel Energie. Local Cooling, das ab sofort in der neuen Version 2 vorliegt, achtet auf die Umwelt und schaltet gezielt Monitore und Festplatten aus, wenn sie nicht benötigt werden.

Die Wäreentwicklung des Rechners immer im Blick© Uniblue

Jeder fasse sich an die eigene Nase: Wie viele Stunden am Tag läuft der Computer, ohne dass auf ihm etwas passiert? Wenn man bedenkt, dass 15 laufende Computer umgerechnet etwa so viel CO2-Last produzieren wie ein Auto, dann ist es schon nicht verkehrt, wenn der PC wenigstens dann nicht zur Umweltverschmutzung beiträgt, wenn er gerade keine Arbeit zu verrichten hat. Gut fürs eigene Portemonnaie ist das Ausschalten natürlich auch, denn ein eingeschalteter Computer verbraucht viel Strom - und der ist nicht eben billig.

Local Cooling 2 ist das Tool, das permanent auf die Energiebilanz achtet und dabei auch noch für viel Spaß am Rechner sorgt. Der Anwender, der das Tool benutzt, stellt im Konfigurationsfenster zunächst einen passenden Betriebsmodus ein. Im Low-Modus, der noch recht zahm vorgeht, werden die Monitore nach 15 Minuten Inaktivität ausgeschaltet und die Festplatten nach einer Stunde angehalten. Der Computer selbst wird aber noch nicht ausgeschaltet. Wer dies möchte, wechselt in den Medium-Modus, da wartet das Programm dann vier Stunden und fährt anschließend den Rechner herunter. Wer mit diesen Standard-Vorgaben wenig anfangen kann, darf alle Werte nach Belieben editieren.

Neu in der Version 2 von Local Cooling ist die My-Power-Auswertung. Sie zeigt die eigenen Hardware-Komponenten und nennt den dazu passenden Stromverbrauch. Hier zeigt sich bei unserem Testrechner, dass das ganze System 282 watt(s) verbraucht und die beiden Monitore (160 watt(s)) und die sieben Laufwerke (56 watt (S)) den Löwenanteil der Energie verschleingen. Also reicht es in der Tat bereits aus, die Bildschirme auszuschalten und die Festplatten anzuhalten, um den Großteil der Energie zu sparen.

Der Werte werden für jeden Nutzer nachvollziehbar aufgeschlüsselt© Uniblue

Um den Spaßfaktor noch weiter anzuheizen, besorgt man sich per Mausklick einen kostenlosen Account bei Local Cooling. Dann misst das Programm die eingesparte Energie und rechnet sie um in gesparte Kilowattstunden, in gesparte Benzingaleonen und in gerettete Bäume, die nun doch noch weiterleben dürfen. Das macht Spaß, zumal diese Werte auch online auf der Homepage zur Schau gestellt werden. Hier haben sich inzwischen ganze Firmenteams gegründet, die nun gegeneinander antreten - im Wunsch, sich gegenseitig beim Energiesparen zu übertreffen.

Download beim Hersteller: www.localcooling.com

Local Cooling 2
System ab Windows XP/Vista
Autor Uniblue
Sprache Englisch
Preis Freeware
Größe ca. 3,5 MB
Carsten Scheibe
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
goofy4 (05.05.2008, 10:39 Uhr)
Konnte das nicht schon Windows 2000 mit Bordmitteln über das Energiemanagement?????
Skaf (02.05.2008, 16:23 Uhr)
Niemand...
...braucht ein Programm, welches genau das tut, was man auch mit Bordmitteln tun kann: die Energieeinstellungen anpassen. Es ist ganz einfach:
Monitor ausschalten nach 10 Minuten, Festplatten ebenfalls nach 10, und "Ruhezustand" nach 25 oder 30.
KaamiKatze (02.05.2008, 14:07 Uhr)
...aber...
...danke trotzdem für den Tip, Hr. Scheibe!
KaamiKatze (02.05.2008, 14:06 Uhr)
Benzingaleonen?
Energiesparen mit Pirates! *lol*
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