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1. Juni 2007, 12:27 Uhr

Speicherreserven unter der Lupe

Aktuelle Festplatten bieten massig Speicherplatz. Doch ganz sicher kommt der Tag, an dem auch die größte Platte keine Reserve mehr bietet. Dann müssen überflüssige Dateien gelöscht werden. MeinPlatz hilft dabei, den verbrauchten Speicherplatz zu analysieren.

Praktischer Helfer: Manchmal ist es notwendig, überflüssige Dateien zu löschen, um für neuen Speicherplatz zu sorgen© HRG NENAD

Meist ist es die Partition C:\, die zuerst bis zum Rand mit Daten gefüllt ist. Das ist kein Wunder: Hier landen meist alle neu installierten Programme. Hinzu kommt, dass die meisten Anwender an dieser Stelle auch die Gebrauchsdateien und ihre E-Mails speichern. Irgendwann kommt dann ganz sicher die Meldung, dass auf Festplatte C: kein Platz mehr vorhanden ist, um weitere Spiele, Word-Dateien oder Internet-Downloads aufzunehmen.

Was tun? In dieser Situation ist es zwingend notwendig, überflüssige Dateien zu löschen, um so für neuen Speicherplatz zu sorgen. Insbesondere für den Einsteiger ist es gar nicht so einfach, die Verzeichnisse auf der Festplatte zu finden, bei denen sich das Löschen auch wirklich lohnt. Nachdem der Anwender also die klassischen Wege beschritten und den Papierkorb, die TEMP-Verzeichnisse und den Cache des Web-Browser geleert hat, sollte das kostenlose und deutschsprachige Tool MeinPlatz zum Einsatz kommen.

Die Schweren nach oben

Die Software ist dazu in der Lage, eine Partition auszuwählen, um eine Analyse zu starten. Nachdem diese Analyse vollendet ist, zeigt das Programmfenster eine Liste der verschiedenen Verzeichnisse auf der Festplatte - und zwar sortiert nach der aufsummierten Größe der in ihnen abgelegten Dateien. An oberster Stelle in der Liste sind demnach die absoluten Schwergewichte zu finden. Hier lohnt es sich, den Rotstift anzusetzen. Natürlich darf nicht wahllos alles gelöscht werden, was der Anwender an dieser Stelle findet. Vielleicht sind unter den besonders üppig bestückten Verzeichnissen aber auch solche darunter, die ein Brennprojekt, viele große Downloads, eine veralterte Musiksammlung, einen DVD-Rip oder ähnliche Großprojekte enthalten, die sich gefahrlos löschen lassen.

Ausdruck möglich

Wer möchte, kann sich die von MeinPlatz erhobene Analyse auch ausdrucken lassen oder die Ergebnisse in Form einer Datei exportieren. Unterstützt werden dabei die Formate XLS, HTM, CSV und TXT. In diese Analyse nimmt das Tool übrigens auch die Anzahl der Ordner und der Dateien mit auf.

Download beim Hersteller unter www.softwareok.de

MeinPlatz 1.22
System: ab Windows 98
Autor: HRG NENAD
Sprache: Deutsch
Preis: Freeware
Größe: zirka 0,12 MB
Carsten Scheibe
 
 
 
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