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18. Juni 2003, 10:54 Uhr

Goldfish Aquarium: Blubbernder Freund

Viele Kindern wünschen sich so sehr ein Haustier. Die meisten Eltern sind schier entsetzt und möchten weder Hund und Katze in der Wohnung sehen. Wie wäre es denn stattdessen mit einem Goldfisch, am besten einem virtuellen? Das "Goldfish Aquarium" stellt die Kinder - vorerst - zufrieden.

© Prolific Publishing

Viele Kindern wünschen sich so sehr ein Haustier. Die meisten Eltern sind schier entsetzt und möchten weder Hund und Katze in der Wohnung sehen. Wie wäre es denn stattdessen mit einem Goldfisch, am besten einem virtuellen? Das "Goldfish Aquarium" stellt die Kinder - vorerst - zufrieden.

In der Arbeitspause springt er an, der Bildschirmschoner "Goldfish Aquarium". Umgehend verschwindet der gewohnte Windows-Desktop von der Bildfläche. Stattdessen ist ein Aquarium aus der 3D-Seitenansicht zu sehen. Kiesel in den verschiedensten Farben bedecken den Boden des Beckens. Im Hintergrund sind große Steine und auch ein paar Wasserpflanzen zu sehen, die sich ganz langsam hin und her bewegen.

In der Demo bleibt der Fisch allein

Im Becken ist ein einzelner Fisch unterwegs. Mehr dürfen es in der Demo noch nicht sein. Immerhin ist es in den Einstellungen möglich, aus mehreren Schuppentieren einen glitschigen Freund fürs Leben auszusuchen. Da gibt es etwa den fettbäuchigen Goldfisch "Ginger" mit den Glubschaugen, den goldenen "Algernon" oder das weißbeflosste "Monstro". Fünf schuppige Modelle stehen bereit. Wer sich an dieser Stelle für das Fragezeichen entscheidet, punktet auf der ganzen Linie. In diesem Fall verwendet die Demo bei jedem Start einen anderen Fisch. So sorgen Sie ohne großen Aufwand für Abwechslung.

Kaum Interaktivität

Die Fische sind perfekt animiert und machen einen ziemlich lebendigen Eindruck. Schade ist, dass der Zuschauer sie nicht per Tastendruck füttern oder erschrecken kann. Das interaktive Moment fehlt ein wenig, auch wenn es durchaus Hotkeys gibt, mit denen der Anwender die Lichtverhältnisse ändern oder das mitunter störende Blubbern ausschalten kann.

Diese Einstellungen gibt es bei echten Aquarien nicht

In den Optionen lassen sich weitere Einstellungen vornehmen. Hier wechseln Sie zwischen einer 16-Bit- und 32-Bit-Farbtiefe hin und her. Möglich ist es auch, die Windows-Auflösung vorzugeben, in der der Schoner laufen soll. Wer nur einen langsamen Rechner verwendet, drosselt die Farbtiefe und die Auflösung. Zusätzlich kann auch die Frames-per-Second-Rate gesenkt werden, um weniger Einzelbilder pro Sekunde zu berechnen. Möglich ist es auch, den Schoner nur im Fenster laufen zu lassen oder den Schlaf-Modus des Monitors auszuschalten.

Download beim Hersteller: www.lifeglobe.com/product/Goldfish/

Goldfish Aquarium 0.9
System Windows ab 95
Autor Prolific Publishing
Preis 19,95 Dollar
Sprache Englisch
Dateigröße 1,95 MB
Carsten Scheibe
 
 
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