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21. Oktober 2003, 12:12 Uhr

Moorfrosch: Vorsicht, Amphibien kreuzen die Fahrbahn

Moorhuhn-Erfinder Phenomedia eröffnet den Herbst mit einem ganzen Reigen neu geplanter Spiele. Als Nummer eins springt der "Moorfrosch" von der ToDo-Liste der emsigen Entwickler.

Screenshot Moorfrosch© Phenomedia

Viel zu weit hat sich der aus den Moorhuhn-Spielen bekannte Moorfrosch von seinem Tümpel entfernt. Jetzt hat er auf einmal doch die Hosen voll und möchte nur noch eines - von einem freundlichen Menschen wieder nach Hause gebracht werden. Anderthalb Minuten hat der Spieler im neuesten Phenomedia-Streich Zeit, seiner Aufgabe gerecht zu werden.

Liebevoll gezeichnet

Das Szenario wird in höchster Auflösung in 3D aus der Vogelperspektive gezeigt. Es ist beachtlich, wie weit die Phenomedia-Grafiker binnen kürzester Zeit gereift sind: Die Kulisse ist perfekt gezeichnet und weist zahlreiche Details auf, die der Spieler bestaunen kann. Da können sich viele andere Frogger-Klone hinter dem "Moorfrosch" verstecken - und der wird auch noch kostenfrei verschenkt.

Auf der Straße lauert der Tod

Sobald eine neue Partie gestartet wird, zählt der Countdown anderthalb Minuten Spielzeit herunter. Binnen dieser Zeit muss der kleine Quaker einmal über den ganzen Schirm geführt werden. Und das möglichst in einem Stück. Gesteuert wird der Moorfrosch bequem mit den Richtungstasten. Auf diese Weise kann er gezielt auf die todbringende Straße hüpfen und versuchen, den allgegenwärtigen Autos auszuweichen. Zum Glück ist es möglich, auf einzelne Lastwagen zu springen - wenn auf ihnen ein punktwerter Stern abgelegt ist. Zu lange darf der Moorfrosch auf den Lastwagen allerdings nicht verweilen. Ansonsten wird automatisch eine Falle ausgelöst, die den Frosch auf besonders üble Weise direkt ins Verderben stürzt. Danach heißt es dann: Quak noch einmal, Sam.

Nur nicht zu lange an einem Platz weilen

Der "Moorfrosch" ist nicht eben einfach zu meistern. Oft genug endet die Amphibie als grüner Matsch unter einem Reifen. Besser ist es, ab und zu auch einmal zurückzuweichen und den Rücktritt anzutreten: Die Autos sind ja doch stärker. Wer es geschafft hat, den Asphalt der Straße hinter sich zu lassen, der muss auch noch über einen Fluss. Seerosenblätter, Nilpferdrücken, schwimmende Fässer und alte Baumstämme laden dazu ein, erklommen zu werden. Gefährlich sind an dieser Stelle die Totenkopfkisten, da sie meistens eine besonders tödliche Falle aktivieren, sobald der Frosch auch nur in ihre Nähe kommt. Da kann schon einmal der Hammer ausgefahren werden, um den Quaker ins tödliche Nass zu prügeln. Bei den übrigen Transportmitteln gilt wie bei den Autos: Nur nicht zu lange verweilen. Die Seerosenblätter lösen sich auf, das Nilpferd taucht ab. Und schon ist wieder eins von drei Leben verwirkt.

Lecker, Insekten

Schafft es der Moorfrosch, das rettende Ufer und somit den oberen Rand des Spielbereichs zu betreten, so muss er nur noch die hier ausliegende Seerose berühren, um den aktuellen Level zu beenden. Je schneller der Spieler diese Aufgabe bewältigt, umso mehr Punkte bekommt er zugewiesen. Natürlich gibt es auch beim "Moorfrosch" wieder einen Highscore, in den sich jeder erfolgreiche Spieler mit Namen eintragen kann. Um noch mehr Punkte zu ergattern, kann der Moorfrosch unterwegs auch fliegende Insekten einfangen. Ein Druck auf die Leertaste reicht dann stets aus, um die lange rote Klebezunge des Frosches auszufahren. Vorsicht ist nur vor einigen Stechinsekten geboten, die sich diese Behandlung nicht gefallen lassen. Sie pieksen das Amphibium und ziehen ihm auf diese Weise satte hundert Punkte ab.

In drei Größen

In der kostenlosen XS-Version, die nach der Installation 42 MB auf der Festplatte belegt, darf der Spieler drei Levels in einer Landschaft lösen. In der XL-Version, die online für 4,90 Euro zu haben ist, stehen bereits zwei Landschaften und sechs Level bereit. Bald kommt die CD mit der XXL-Version für 9,98 Euro heraus. Sie bietet fünf Landschaften, 15 Level und viele neue Gefahren, Fallen und Animationen.

Download beim Hersteller: www.moorfrosch.de

Moorfrosch XS 1.0
System ab Windows 98
Autor Phenomedia
Preis Freeware
Sprache Deutsch
Dateigröße 9,2 MB
Carsten Scheibe
 
 
 
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