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17 gegen Apples Macbook

Flach oder flink? Billig oder schön? Wer einen neuen Laptop braucht, hat die Qual der Wahl: Großes Notebook oder schlankes Ultrabook? Stiftung Warentest hat 18 Geräte getestet.

  Stiftung Warentest hat 18 Notebooks getestet - Testsieger wurde Apples Macbook Pro.

Stiftung Warentest hat 18 Notebooks getestet - Testsieger wurde Apples Macbook Pro.

Smartphones und Tablets mögen die Hosentaschen und Sofas der Welt erobern. Doch wer am Flughafen noch schnell eine Powerpoint-Präsentation bauen oder im Zug etwas zocken will, kommt häufig um einen Laptop nicht herum. Doch welches Gerät taugt etwas? Stiftung Warentest hat elf Mittelklasse-Notebooks in der Preisklasse um 650 Euro geprüft. Zudem wurden fünf Ultrabooks, besonders schmale und leichte Mobilcomputer, mit Windows-8-Betriebssystem untersucht. Auch zwei Außenseiter durften mitmischen: Apples Macbook Pro und Lenovos IdeaPad Yoga, ein Hybridgerät aus Tablet und Notebook mit einem 360 Grad klapp- und drehbaren Touchscreen.

Apple ist am besten

Testsieger wurde Apples aktuelles Macbook Pro (Note: 2,2): Mit 1700 Euro ist der Laptop mit OSX-Betriebssystem der teuerste Computer im Testportfolio von Stiftung Warentest. Er punktete dafür mit viel Rechenleistung, einem sehr geringen Stromverbrauch (13 Watt bei geringer Nutzung) und einer guten Akkulaufzeit. Im Schnitt hält der Apple-Rechner 7,5 Stunden durch, bei stromhungrigen Anwendungen schafft er noch fünfeinhalb Stunden - Rekord beim Warentest-Vergleich. Mit 1,6 Kilogramm ist er zudem deutlich leichter als die Windows-Konkurrenz, die oft mehr als zwei Kilogramm auf die Waage bringt. Besonders beeindruckt hat die Tester das Retina-Display mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln. Allerdings spiegelt es stark und ist nicht so hell wie manch billigeres Konkurrenz-Gerät. Bei der Rechenleistung liegt das Macbook gleichauf mit den Ultrabooks.

Normale Notebooks sind oftmals schwerer (das schwerste Testgerät wog 3,1 Kilogramm inklusive Netzteil), allerdings sind sie vielseitiger einsetzbar (Software und unterstützte Geräte) und bieten oftmals einen größeren Bildschirm. Das beste Windows-Notebook ist Samsungs NP350V5C-S0DDE mit einer Note von 2,2. Der Laptop kostet 650 Euro, hat laut Warentest ein gutes Display und einen ausdauernden Akku (dreieinhalb Stunden bei rechenintensiven Anwendungen). Ebenfalls überzeugen konnte die Tester der Pavilion g6-2301sg von HP: Er erreichte die Gesamtnote 2,3 und landet somit auf dem zweiten Platz der Windows-Rechner.

Interessante Alternativen für Gamer

Der schnellste Laptop stammt von Acer (Aspire V3-571G-53238G1TMaii), Preis-Leistungs-Sieger wurde der Medion Akoya P6637 (MD98293) von Aldi. Er kostet 605 Euro und erreichte die Gesamtnote gut (2,3). Der Aldi-Rechner bietet eine gute Akkulaufzeit und viel Rechenleistung, hat aber ein eher maues Display. Schlusslicht bei den Mittelklasse-Notebooks wurde Sonys Vaio SV-E1513U1ESI: Der 700 Euro teure Laptop war nur "befriedigend" (Note: 2,7). Die Tester störten sich vor allem an dem schwachen Akku und dem dunklen Display.

Da die Geräte stromsparender sind als klobige Desktop-PCs, eignen sich die Notebooks auch prima für den Schreibtisch zuhause. Wem der Bildschirm zu klein ist, kann man dank der vielen Anschlüsse einen externen Monitor anschließen. Allerdings fehlt bei vielen Mittelklasse-Rechnern ein moderner HDMI-Anschluss. Meist sind in Notebooks auch bessere Grafikkarten verbaut, was die Geräte für Gamer interessanter macht.

Flunder-PCs für unterwegs

Ultrabooks sind deutlich schlanker, leichter und damit portabler, haben aber auch einige Nachteile. So besitzt keiner der schmalen Computer ein Laufwerk, DVDs und Blurays können nur über externe USB-Abspielgeräte wiedergeben werden. Zudem kommen die Rechner bei aufwendigen Videospielen schnell ins Straucheln. Fürs Surfen oder für Bürosoftware reicht die Rechenpower, auch weniger anspruchsvolle Spiele und Programme sind kein Problem.

Das beste 13,3-Zoll-Ultrabook mit Windows-Betriebssystem ist Samsungs NP730U3E-S03DE. Es kostet 1000 Euro, ist sehr schnell (i5-Prozessor mit 1,8 Gigahertz Taktfrequenz und sechs Gigabyte Arbeitsspeicher) und hat ein Display mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel). Allerdings ist der Speicherplatz mit 128 Gigabyte recht knapp bemessen, mit 1,5 Kilogramm ist das Gerät für Ultrabook-Verhältnisse recht schwer.

Deutlich weniger bringt Toshibas Satellite Z930-16K auf die Waage: Mit 1,1 Kilogramm ist es das leichteste Notebook im Test. Das Display ist das hellste aller getesteten Geräte, der Akku hält im besten Fall knapp achteinhalb Stunden.

Alle Geräte sind mit SSD-Massenspeicher ausgestattet, die zwar hohe Schreib- und Leseraten, aber auch wesentlich weniger Speicherplatz als herkömmliche Festplatten bieten. Haben normale Laptops um die 600 Euro meist 1000 Gigabyte Speicherplatz, gibt es in den wesentlich teureren Ultrabooks oft nur einen Bruchteil davon. Im getesteten Macbook Pro stecken etwa nur 256 Gigabyte. Auch an Anschlüssen wird gespart: Ausgänge für DVI- und VGA-Geräte (beispielsweise Beamer) sucht man häufig vergebens oder können nur per teurem Adapter nachgerüstet werden. Viele Geräte haben nicht einmal einen Ethernet-Anschluss. Sie benötigen also Wlan, um im Internet surfen zu können.

Den kompletten Test gibt es gegen Gebühr auf www.test.de

cf

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