22. Oktober 2006, 08:30 Uhr

Ins rechte Bild gesetzt

Sie sehen in Form und Größe aus wie traditionelle Fotorahmen: Digitale Bilderdisplays sind die perfekte Methode, um digitale Fotos anzuzeigen. Von Thomas Borchert

Somikon-Bilderrahmen des Versandhandels Pearl. 14,2 cm Diagonale, 150 Euro©

Die Idee ist nur logisch: Wenn schon alle Fotos digital gemacht werden und folglich in elektronischer Form vorliegen, warum soll man sie dann nicht auch auf einem digitalen Bilderrahmen zeigen? Also auf einem speziellen Flüssigkristall-Display, das in Form und Größe wie ein traditioneller Fotorahmen aussieht.

Die Vorteile

Eine Speicherkarte mit Bildern ließe sich direkt aus der Kamera in den Rahmen einschieben. Der würde dann die Bilder anzeigen - und automatisch nach einem einstellbaren Zeitraum auf das nächste Bild wechseln: eine Diashow im Bilderrahmen.

Ein ganzer Schwung genau solcher Geräte kommt jetzt auf den Markt. Ihr größtes Problem: Noch sind sie relativ teuer, weil LC-Displays teuer sind. Und zwar besonders, wenn sie groß und hell sein sollen. Deshalb haben die jetzt vorgestellten Modelle mit Preisen zwischen 100 und 250 Euro das Format des klassischen Bilderrahmens für Schreibtisch oder Kaminsims. Nur sehr vereinzelt gibt es Luxusmodelle in Größen, die für eine Wand ausreichend sind - zu Preisen von mehr als 1000 Euro. Wer's richtig groß will, sollte die Fotos lieber auf einem LCD- oder Plasma-Fernseher anzeigen - viele neuere TV-Empfänger können das.

Doch auch die kleinen Modelle bieten viel: Diashows zum Teil mit verschiedenen Überblendungen zwischen den Fotos, Verbindungen zum PC oder Steckplätze für verschiedene Speicherkarten, sogar die Möglichkeit zum Abspielen von Kurzvideos. Neben der Größe des Displays ist vor allem dessen Auflösung wichtig: Je höher, desto eher wirken die Bilder wie gedruckt.

Per Bluetooth-Verbindung Bilder übertragen

Eine Besonderheit ist der Photo Viewer von Parrot: Er hat einen eingebauten Bluetooth-Empfänger, so dass sich Bilder vom Fotohandy drahtlos per Funk an den Rahmen übertragen lassen.

In jedem Fall hat der digitale Bilderrahmen beste Chancen, sich durchzusetzen: Das papierlose Fotoalbum ist praktisch und schön anzuschauen.

Übernommen aus ... Stern Ausgabe 41/2006

Von Thomas Borchert
 
 
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