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28. März 2010, 17:31 Uhr

Apples iPad ist ausverkauft

Schlechte Nachrichten für Apple-Anhänger in den USA, durchschlagender Erfolg für Steve Jobs: Wer sich sein iPad noch nicht gesichert hat, muss geduldig sein. Die erste Auflage des Tablet-Computers ist bereits ausverkauft.

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Steve Jobs und das iPad von Apple. In den USA ist der Tablet-Computer bereits vergriffen© Kimberly White/Reuters

Apple-Fans müssen warten: Die erste Auflage des neuen Tablet-Computers ist komplett vergriffen. Wer jetzt vorbestellt, hält sein Gerät frühestens am 12. April in Händen, neun Tage nach dem Verkaufsstart in den USA. Übers Wochenende änderte Apple den Liefertermin auf seiner Bestell-Website.

Seit gut zwei Wochen können Kunden in den USA das iPad bei Apple vorbestellen und entweder direkt in einem der Läden abholen oder sich zuschicken lassen. In der Nacht auf den 3. April dürften Hunderte Fans mit Schlafsäcken vor den gläsernen Apple-Stores kampieren und auf ihr Exemplar mit berührungsempfindlichem Bildschirm warten.

In den vergangenen Wochen hatten US-Medien bereits über den durchschlagenden Erfolg des iPad spekuliert. So schätzen Branchenbeobachter, dass Apple zum Verkaufsstart mehr der etwa DINA4-großen Rechner losschlagen kann als iPhone-Handys bei deren Premiere 2007. Damals hatte Apple nach 74 Tagen das millionste Gerät verkauft.

Verkauf in Deutschland erst Ende April

Kunden in Deutschland müssen sich noch etwas länger gedulden: Hier beginnt der Verkauf Ende April. Euro-Preise stehen noch nicht fest. In den USA kostet die Einsteigervariante mit 16 GB Speicher und WLAN-Verbindung ins Internet 499 Dollar (360 Euro). Das Spitzenmodell mit 64 GB Speicher, WLAN- und schneller Mobilfunk- Anbindung liegt bei 829 Dollar.

Bis zuletzt war aber noch nicht ganz klar, welche Inhalte Apple für das iPad anbieten kann. Der Elektronikkonzern verhandelte mit Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchverlagen genauso wie mit Musik-, Fernseh- und Filmfirmen. Auf der einen Seite versprechen sich die Medienkonzerne neue Erlösquellen, auf der anderen Seite sehen sie ihre klassischen Geschäfte in Gefahr.

Konkurrenz zu Tablet-Alternativen

In Deutschland steht Apple möglicherweise ein Konkurrenzkampf um die Gunst der Medien bevor. So hat die Berliner Technologiefirma Neofonie nach eigenen Angaben mit einem Gerät Namens "WePad" eine Alternative zum iPad entwickelt. Gezielt spricht das Unternehmen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage an, damit sie ihre Inhalte über das Gerät verbreiten. Erste Gespräche und Kontakte gibt es bereits mit Europas größtem Medienhaus Axel Springer ("Bild", "Die Welt") sowie anderen Verlagshäusern.

Apple-Chef Steve Jobs hatte nach der Vorstellung des iPad persönlich eine Werbetour durch große US-Medienkonzerne gemacht, um sie für das Gerät zu gewinnen. Ohne passende Inhalte dürfte sich der Hype um das iPad schnell erledigt haben. Andere Tablet-Computer sind bereits seit langem auf dem Markt. Der durchschlagende Erfolg blieb bislang indes aus.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 10)
 
Katastrophenjunkie (30.03.2010, 16:40 Uhr)
soweit ich weiß...
...wird ja niemand zu diesen "Apple-Frechheiten" gezwungen.
Mikeorganizer (30.03.2010, 08:09 Uhr)
Dieses Produkt ...
ist wieder mal so eine Apple frechheit. Überteuert, Leistungsarm und eingeschränkt. Ich würd mir dieses Ding nicht mal kaufen, wenn es einen Euro kostet.

Jedes Laptop hat mehr Funktionen und ist billiger.
stasicom (29.03.2010, 16:08 Uhr)
@el3ktro
...lass doch gut sein...
Ich denke die Vor-Poster sind alle aus diesem Berliner "iPad-Killer" Unternehmen ;-)
5 Postings: 3mal unwahre Behauptungen (mein US-Bekannter), 2mal aggressive Polemik.
Nicht der Rede wert.
el3ktro (29.03.2010, 15:15 Uhr)
@heikom36
Bisschen paranoid, oder?
el3ktro (29.03.2010, 15:14 Uhr)
qbrigitteramsau
Ihr US-Bekannter besitzt ein iPad? Soso, der scheint ja irgendwie in der Zukunft zu leben, oder wie kann es sonst sein, dass er ein Gerät besitzt, welches es noch überhaupt nicht zu kaufen gibt?
schade77 (29.03.2010, 10:51 Uhr)
Nur Kopfschütteln...
"Das Spitzenmodell mit 64 GB Speicher, WLAN- und schneller Mobilfunk- Anbindung liegt bei 829 Dollar"

64 GB?!?! Wer holt sich denn bitte einen Läppi mit 64 Giga Speicherplatz? Und dann auch noch für soooviel Geld. Da passt nicht mal ne halbe Musiksammlung drauf. Herrlich, wie jeder, der zu den coolen IT-Nutzern gehören will, so sein Geld rausschleudert, ohne nachzudenken.
@Heikom36: Eigentlich treffend, nur würde ich Lämmern noch mehr Verstand zugestehen. Die erinnern mich eher an Lemminge, 5 m hinter der Klippe erscheint ein Apple-Zeichen und alles rennt hin...
officevoice1965 (29.03.2010, 06:51 Uhr)
Ja...
der gute Steve Jobs weis genau wie er all den prestigegestörten Appleexhibitionisten das Geld für einen Haufen unfertigen Siliziumschrott aus der Tasche zieht.
brigitteramsau (29.03.2010, 05:58 Uhr)
Mein US Bekannter besitzt einen IPad...
...nun besucht er Europa und der Internet Access funktioniert nicht. Also musste er sich einen Apple-Airport-Wifi Router kaufen um sich ggf. im Hotel ans drahtlose Netz einzuklinken um dann seinen Ipad zu benutzen.

Der ist ziemlich sauer, zumal ich ihm zeigte das man fuer 120 Dollar ein Asus Netbook mit SSD Drive und allen notwendigen Anschlussbuchsen erwerben kann. Das Airport Teil das der Bekannte in Europa kaufte war teurer als dieses Netbook.

Warum wird auf einmal fuer proprieaetere Technologie soviel Werbung gemacht? Klar IBM hat mal das Token Ring Netzwerk als das allein selig machende Werk erklaert und das zu exorbitanten Kosten. Nachdem Windows NT und die ersten Linux Versionen auftauchten sah die Sache allerdings anders aus.

Fuer 360 Euro oder etwas mehr gibt es schon richtig schoene Notebooks und die laufen dann auch schon bis zu 8 Stunden mit einer Batterie-Aufladung und diese Batterie ist nicht wie im Apple eingeloetet.
facilidad_de_ser (28.03.2010, 23:43 Uhr)
Ich bezweifle....
...mal, dass dieses sinnlose Teil ausverkauft ist, ich empfehle jedem, sich für den Preis ein Netbook zu kaufen, das kann dann sogar Flash darstellen.
heikom36 (28.03.2010, 19:51 Uhr)
OMG
Überall in der Presse wird von den Apple-Produkten berichtet - das man sich aber in eine Art von Sekte einkauft, wird immer verschwiegen.
Man bindet sich mit Hard- und Software an die Firma Apple uind ist auch noch deren Zensur bei der Übertragung der Inhalte hilflos ausgeliefert.
Das die Produkten keinen Mehrwert haben, trotz des überzogenen Preises, wird auch verschwiegen - im Gegenteil. Die Produkte bieten sogar viel weniger fürs Geld. Von USB, Kartenslots und vielen anderen Dingen wird ein iPad geschädigter nie was erfahren. Somit ist es nichteinmal möglich Bilder einer Digitalkamera direkt und ohne Umwege über das Internet zu betrachten. Man kann ausschliesslich die Anwendungen aus dem Store von Apple nutzen deren Kontrolle natürlich auch Apple unterlegen ist - Meinungsfreiheit: NULL.
Kaufen kann ich es nur per Kreditkarte - schön wenn dann all meine Daten in den Staaten lagern und die damit anstellen können was sie wollen....

Ja Ihr Lämmer rennt und kauft Apple-Produkte....
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