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Der "DX-Browser" setzt zwar auf dem Internet Explorer auf, bietet aber viel mehr Funktionen an als der klassische Browser. So ist es unter anderem möglich, mehrere Web-Seiten gleichzeitig anzuzeigen und sie zu einer Gruppe zusammenzufassen.
Es wäre mehr wert als Deutsche Bank, Deutsche Post und Lufthansa zusammen: Das soziale Netzwerk Facebook will laut US-Medien 2012 an die Börse und strebt eine Bewertung von 100 Milliarden Dollar an.
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung - und alles im Browser. Mit der so genannten Ajax-Technik soll die Entwicklung von Websites neue interaktive Dimensionen ermöglichen.
Beim Thema Musik aus dem Netz denkt jeder sofort an illegale MP3-Downloads. Dabei warten im Web unzählige Gratis-Songs darauf, gehört und heruntergeladen zu werden. stern.de zeigt, wo die Musik im Web spielt - ganz legal und kostenlos.
Read it Later ist ein cooler Web-Dienst, der auf dem Computer ebenso funktioniert wie auf dem iPhone, dem iPad, Android-Smartphones oder auf dem Blackberry. Auf den Geräten lassen sich interessante Web-Seiten zur späteren Lektüre vormerken. Diese Merkliste wird über alle Systeme synchronisiert, sodass die eigene Schmökerliste immer mit dabei ist. Jeder kann Read It Later so auf seinen Gerätschaften nutzen, wie es die Umstände diktieren. Ich benutze bei mir ein kostenloses Plugin für den Firefox-Browser. Man kann das System aber auch mit Chrome, Safari, dem Internet Explorer und mit anderen Browsern verwenden. Bei mir erscheint dank Plugin ein kleiner gelber Pfeil direkt in der URL-Leiste des Browsers. Stoße ich beim täglichen Surfen im Internet auf eine interessante Web-Seite mit Informationen, die ich später noch einmal genauer unter die Lupe nehmen möchte, dann klicke ich einfach diesen gelben Pfeil an. Automatisch landet die entsprechende Seite in der Linkliste von Read It Later. Bei der Linkliste handelt es sich nicht um eine echte Schmökerkiste. Ich kann jederzeit im Browser die Read-It-Later-Liste öffnen und einzelne Web-Seiten wieder in den Browser laden. Habe ich die Seiten gelesen und brauche sie nicht mehr, hake ich sie in der Linkliste wieder ab - die dadurch wieder ein Stück kürzer wird. Read It Later steht aber auch als Gratis-App für viele mobile Geräte zur Verfügung - so auch für das iPhone und das iPad. Über das Internet werden die Inhalte der Linkliste automatisch synchronisiert. Das bedeutet, dass ich meine speziellen Links ohne Probleme auch auf den Apple-Geräten nutzen kann. Auf dem iPhone habe ich so wichtige Links stets zur Hand, egal, wo ich mich gerade aufhalte. Und auf dem iPad macht das Lesen einfach am meisten Spaß, weil die Auflösung meistens reicht, um die ganze Webseite auf einmal einzublenden. Zwei Besonderheiten zeichnen Read It Later aus. So kann das System die markierten Web-Seiten herunterladen und offline bereithalten. Das bedeutet, dass es möglich ist, jede Menge Lesestoff auf Vorrat zu halten, den man etwa im Flugmodus "abarbeiten" kann - auch ohne Internet- oder Telefonverbindung. Und: Wer die Web-Seiten nur schlecht lesen kann, wechselt innerhalb der App in einen besonderen Textmodus. Er blendet sofort das ganze Layout und alle Bilder aus. Dafür wird der Text wie in einem eBook angezeigt - und lässt sich auf diese Weise besonders gut lesen. Die kostenlose Free-Version reicht für den Alltag völlig aus. Es gibt aber auch noch eine kostenpflichtige Pro-Version. Sie integriert sich in den Google Reader, nutzt Dienste wie Twitter oder Digg und bietet einen Vollbild-Reader. Fazit: Ich nutze Read It Later inzwischen mit großer Begeisterung, um völlig unkompliziert wichtige Links auf dem PC, dem iPad und dem iPhone synchron zu halten. Dafür eignet sich die App ganz wunderbar. ( Carsten Scheibe ) Read It Later Free 2.2.1 Anbieter: Idea Shower Größe: 3 MB Preis: Gratis-App Sprache: Englisch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Am Hamburger Hauptbahnhof hat ein 73-Jähriger beim Ausparken einen Vierjährigen getötet. Der Vater des Opfers versucht jetzt, dem Tod des Jungen wenigstens ein winziges Stück Sinn abzuringen: Er fordert ein Gesetz, das ältere Autofahrer zwingen soll, ihre Fahrtauglichkeit regelmäßig zu testen.
stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe war über Ostern drei Tage lang in England - zum ersten Mal seit Jahren ohne Notebook. Nur das iPhone war mit dabei. Nur: Ohne GPS und Datenempfang zeigt sich der Hosentaschen-Rechner ganz schön reduziert.
Trackel ist ein internationaler Videodienst mit Basis in Deutschland, der nun auch den Weg aufs iPhone gefunden hat. Die App ist kostenfrei und erlaubt es, eigene Videos geokodiert direkt ins Web hochzuladen. Auf Reisen zeigt Trackel so stets erste Eindrücke vom Zielort. Trackel ist ein kostenloser Dienst im Internet. Onliner, die sich auf der Homepage angemeldet haben, können ihre Videos auf den Server hochladen und dabei auch gleich benennen, wo sie eigentlich entstanden sind. Die geokodierte Speicherung ergibt mächtig Sinn: Trackel nutzt - für alle Anwender nutzbar - eine Google-Weltkarte, um beliebige Orte zu finden und anzuzeigen. Liegen passend zu diesem Ort bereits erste Trackel-Videos vor, so weist eine rote Markierung in der Karte auf den genauen Standort hin, zu dem das Video gehört. Ein Mausklick reicht aus, um das betreffende Video abzuspielen. So ein Service eignet sich sehr gut dafür, optische Vorab-Recherche zu betreiben - etwa vor einer Städtereise oder einem Urlaub am Meer. So kann man ohne großen Aufwand einen Eindruck davon bekommen, wie es "vor Ort" aussieht. Trackel macht nicht nur am Büro- oder Privatrechner Sinn, sondern auch in der mobilen Welt. Und so ist es nur konsequent, dass es Trackel 1.0 nun auch für das iPhone gibt. Die App belegt nur wenig Platz im Speicher und ist noch dazu völlig kostenfrei: Da gibt man der Idee doch gern eine Chance. Trackel 1.0 zeigt nach dem ersten Start auf dem iPhone einen Zufallsort auf der Google-Karte an - etwa Los Angeles, Seoul oder Paris. Sozusagen zum Vorglühen und zum Zeigen, wie der Dienst funktioniert. In den Plan sind bereits einige Trackel-Marken eingezeichnet. Ein Fingerdruck reicht an dieser Stelle aus, um den Namen des hinterlegten Videos einzublenden. Ein weiterer Fingerdruck holt die detaillierte Video-Infoseite auf den Bildschirm. Sie verrät, wer das Video gedreht hat, was es eigentlich zeigt und über welche Web-Seite sich zusätzliche Informationen abrufen lassen. Jedes Video weist auch ein Rating mit maximal fünf Sternen auf. So kann man schon vor dem Starten des Videos ablesen, wie die Trackel-Community den Filmschnippsel bewertet. Sobald das Video gestartet wird, spielt die App es im Vollbildmodus ab. Das funktioniert ganz hervorragend. Ein Tapp auf das Icon unten links in der App wechselt zum aktuellen Standort und zeigt ihn in der Google-Map an. So zeigt Trackel auf Reisen sehr schön, ob es Videos für Standorte in der Nähe gibt. Ein weiteres Icon hilft dabei, eigene Videos aufzuzeichnen und sie gleich zu Trackel.com hochzuladen. Trotz aller Euphorie gibt es zwei Kritikpunkte. Punkt Nummer 1: Die Trackel-Homepage und die App kommen beide aus Deutschland. Natürlich macht es Sinn, sie international in englischer Sprache zu halten. Aber trotzdem wäre es nett gewesen, wenn man wenigstens die App auf eine deutsche Benutzerführung umschalten könnte. Dass die deutsche Sprache so gar nicht unterstützt wird, ist zumindest mir nicht verständlich. Dazu passt Punkt Nummer 2: Für den deutschen Raum gibt es nur sehr wenige Trackel-Videos: Für Berlin konnten wir gerade einmal vier Filme finden - und die zeigten auch nicht die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das Fazit ist also: Trackel 1.0 eignet sich zumindest theoretisch sehr gut dafür, um sich die Welt vom iPhone aus anzusehen. Damit der Videodienst wirklich Sinn macht und einen wirklich nützlichen Eindruck vom einem potenziellen Reiseziel vermittelt, müssen aber noch dramatisch mehr Filme hinterlegt werden. Dann könnte Trackel zu einer unverzichtbaren Infoquelle werden. Eine deutsche Benutzerführung würde ich mir für zukünftige Versionen ebenfalls wünschen. (Carsten Scheibe) Trackel 1.0 Größe: 0,3 MB Preis: Gratis Sprache: Englisch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage: http://www.trackel.com/ Link zum AppStore: http://itunes.apple.com/de/artist/trackel-gmbh/id341775674
stern.de-Kolumnist Scheibe liebt das Internet und huldigt seinem stets verfügbaren Shopping-Tempel. Doch die große Frage ist: Kann man hier wirklich alles einkaufen? Auch Lebensmittel? Scheibe macht den Test und bestellt sich ein paar Gourmet-Steaks.
stern.de-Kolumnist Scheibe ist im ICE unterwegs - von Berlin nach Frankfurt. Auf dem Notebook will er noch rasch ein paar ausstehende Texte schreiben. Das klappt ganz gut. Nur das mobile Internet, das bereitet ihm noch graue Haare.
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