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Eine Studie hat ergeben, dass Männer und Frauen unterschiedlich auf das Design von Internetangeboten reagieren. Demnach sei das Gros der Websites "männlich".
i>stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe hat am Freitag die Niederlage der Deutschen schnell abgehakt und sich auf das Wochenende vorbereitet. Dabei musste er sich noch rasch mit Angeboten aus China, mit Flattr und mit einer Reise nach London beschäftigen.
Read it Later ist ein cooler Web-Dienst, der auf dem Computer ebenso funktioniert wie auf dem iPhone, dem iPad, Android-Smartphones oder auf dem Blackberry. Auf den Geräten lassen sich interessante Web-Seiten zur späteren Lektüre vormerken. Diese Merkliste wird über alle Systeme synchronisiert, sodass die eigene Schmökerliste immer mit dabei ist. Jeder kann Read It Later so auf seinen Gerätschaften nutzen, wie es die Umstände diktieren. Ich benutze bei mir ein kostenloses Plugin für den Firefox-Browser. Man kann das System aber auch mit Chrome, Safari, dem Internet Explorer und mit anderen Browsern verwenden. Bei mir erscheint dank Plugin ein kleiner gelber Pfeil direkt in der URL-Leiste des Browsers. Stoße ich beim täglichen Surfen im Internet auf eine interessante Web-Seite mit Informationen, die ich später noch einmal genauer unter die Lupe nehmen möchte, dann klicke ich einfach diesen gelben Pfeil an. Automatisch landet die entsprechende Seite in der Linkliste von Read It Later. Bei der Linkliste handelt es sich nicht um eine echte Schmökerkiste. Ich kann jederzeit im Browser die Read-It-Later-Liste öffnen und einzelne Web-Seiten wieder in den Browser laden. Habe ich die Seiten gelesen und brauche sie nicht mehr, hake ich sie in der Linkliste wieder ab - die dadurch wieder ein Stück kürzer wird. Read It Later steht aber auch als Gratis-App für viele mobile Geräte zur Verfügung - so auch für das iPhone und das iPad. Über das Internet werden die Inhalte der Linkliste automatisch synchronisiert. Das bedeutet, dass ich meine speziellen Links ohne Probleme auch auf den Apple-Geräten nutzen kann. Auf dem iPhone habe ich so wichtige Links stets zur Hand, egal, wo ich mich gerade aufhalte. Und auf dem iPad macht das Lesen einfach am meisten Spaß, weil die Auflösung meistens reicht, um die ganze Webseite auf einmal einzublenden. Zwei Besonderheiten zeichnen Read It Later aus. So kann das System die markierten Web-Seiten herunterladen und offline bereithalten. Das bedeutet, dass es möglich ist, jede Menge Lesestoff auf Vorrat zu halten, den man etwa im Flugmodus "abarbeiten" kann - auch ohne Internet- oder Telefonverbindung. Und: Wer die Web-Seiten nur schlecht lesen kann, wechselt innerhalb der App in einen besonderen Textmodus. Er blendet sofort das ganze Layout und alle Bilder aus. Dafür wird der Text wie in einem eBook angezeigt - und lässt sich auf diese Weise besonders gut lesen. Die kostenlose Free-Version reicht für den Alltag völlig aus. Es gibt aber auch noch eine kostenpflichtige Pro-Version. Sie integriert sich in den Google Reader, nutzt Dienste wie Twitter oder Digg und bietet einen Vollbild-Reader. Fazit: Ich nutze Read It Later inzwischen mit großer Begeisterung, um völlig unkompliziert wichtige Links auf dem PC, dem iPad und dem iPhone synchron zu halten. Dafür eignet sich die App ganz wunderbar. ( Carsten Scheibe ) Read It Later Free 2.2.1 Anbieter: Idea Shower Größe: 3 MB Preis: Gratis-App Sprache: Englisch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe hasst Telefonieren. Der schlimmste Alptraum sind für ihn seelenlose Automaten, die per Tonbandansage und Tastendruck herauszufinden suchen, was er eigentlich möchte. Jetzt hat sein Internet-Provider auch so eine Folter-Schaltung.
Mit einem neuen Google-Tool kann man die Suchmaschine auch auf den eigenen Rechner anwenden. Doch Vorsicht bei PCs mit mehreren Nutzern: Das Programm spürt mehr auf, als unter Umständen lieb sein kann.
Microsoft hat nach fünf Jahren eine neue Version des Internet Explorers bereit gestellt. Das schon von der Konkurrenz bekannte "Tabbed-Browsing" und zusätzliche Sicherheitsfunktionen sollen die Marktposition des Browsers festigen.
stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe investiert viel Mühe in seine Online-Blogs - auszahlen tut sich das nicht. Flattr tritt an, das zu ändern. Der Micro-Payment-Dienst erlaubt es den Besuchern von Web-Seiten, per Mausklick eine kleine Spende zu tätigen. Tatsächlich könnte das ein Weg sein, sich im Web zu refinanzieren.
stern.de-Kolumnist Scheibe bekommt es in dieser Woche mit Würgespielen unter Jugendlichen zu tun: An der Schule seines Sohnes stirbt ein Gymnasiast bei einem "choking game". Die Lehrer klären auf, Schuld ist am Ende wieder einmal das Internet. Die Forderung nach Filtern wird laut. Nur bringt das leider nix.
Der nächste Urlaub kommt bestimmt. Kluge Köpfe schauen sich rechtzeitig im Internet nach günstigen Last-Minute-Angeboten um oder buchen ein Hotel per Mausklick. Der kostenlose Web-Browser "ReiseGenial" hilft beim Suchen.
Unter dem Schlagwort "Web 2.0" suchen Fachleute nach neuen Wegen für mehr Kommunikation und Interaktion. Auf Veranstaltungen wie dem "Web-Montag" werden die Weichen für die Zukunft des Internets gestellt.
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