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Windows 10 bekommt eine neue Optik - das sind Microsofts Pläne

Bislang konzentrierte sich Microsoft bei Windows 10 auf neue Funktionen. Im kommenden Jahr wird ein frischeres Design erwartet. Microsoft-Experten erwarten ein "einzigartiges Erlebnis".

Windows 10 bekommt 2017 eine aufgebohrte Optik

Windows 10 bekommt 2017 eine aufgebohrte Optik

Windows 10 ist das letzte Windows, wie Microsoft immer wieder betont. Statt alle paar Jahre ein komplett neues Betriebssystem auf den Markt zu bringen, setzt der Konzern nun auf regelmäßige Updates. Eine clevere Entscheidung, denn so kann Microsoft schneller auf Trends reagieren. Mit dem im August bereitgestellten Anniversary Update wurden etwa das Info-Center und das Startmenü aufgebohrt, das jüngst angekündigte Creators Update kommt im Frühjahr 2017 unter anderem mit einer 3D-Version des Malprogramms Paint.

Windows 10 mit frischerem Design

Doch Microsoft arbeitet nicht nur an neuen Features, sondern will auch das Design aufbohren. Das berichtet das US-Portal "WindowsCentral". Dabei geht es nicht um eine komplette Neugestaltung, vielmehr soll die Bedienoberfläche, die seit 2015 weitgehend unverändert ist, in einigen Aspekten modernisiert werden. Das Designkonzept hört auf den Namen "Project Neon", intern auch als Metro 2 bezeichnet.

Die neue Designsprache basiert zwar auf Microsoft Design Language 2 (MDL2), die derzeit Windows 10 prägt, mit flüssiger wirkenden Animationen und Übergängen soll die recht starre Darstellung aber aufgelockert und das Design "schöner" gestaltet werden. In Berichten heißt es, App-Elemente sollen etwa auch über die Grenzen eines Fensters hinausreichen können, was zu einer "einzigartigen Erfahrung" führt.

Brücke zwischen Desktop und Augmented Reality

Project Neon soll zudem eine Brücke schlagen zwischen der herkömmlichen Desktop- und einer Augmented-Reality-Umgebung, wie sie etwa bei der Datenbrille HoloLens zum Einsatz kommt. Es handele sich um eine Benutzeroberfläche, die zwischen verschiedenen Geräten funktionieren soll.

Außerdem will Microsoft Inkonsistenzen beseitigen, indem Entwickler klare, nachvollziehbare Richtlinien für die Gestaltung ihrer Apps bekommen. Das soll zu einer einheitlicheren Bedienung führen.

Bis es soweit ist, dürfte es aber noch eine Weile dauern. Laut "WindowsCentral" könnte Microsoft im April oder Mai 2017 einen ersten Blick auf das neue Update erlauben, im Herbst 2017 dürfte es dann für alle Nutzer bereitgestellt werden. 

cf
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