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Microsoft verschenkt versehentlich neues Betriebssystem

Durch einen Softwarefehler kann die eigentlich kostenpflichtige Version von Windows 8 derzeit kostenlos installiert werden. Noch hat Microsoft nicht reagiert.

  Durch einen Fehler können Raubkopierer derzeit ihre illegal installierten Versionen von Windows 8 aktivieren.

Durch einen Fehler können Raubkopierer derzeit ihre illegal installierten Versionen von Windows 8 aktivieren.

Microsoft verkauft sein neues Betriebssystem Windows 8 derzeit zum Schleuderpreis: Bis zum 31. Januar zahlen Käufer nur 30 Euro für die digitale Version, knapp 60 Euro werden für die DVD-Ausgabe fällig. Einigen Interessenten ist offenbar selbst der Schnäppchenpreis zu viel: Bereits zum Start am 26.Oktober gab es in Tauschbörsen und Internetforen illegale Versionen der Software zum Download, obwohl Microsoft das Betriebssystem einst als unknackbar angekündigt hatte.

Nun sorgt eine peinliche Panne für Aufsehen: Durch einen Softwarefehler ermöglicht Microsoft Raubkopierern,sich dauerhaft eine kostenlose Version von Windows 8 zu installieren. Ausgenutzt wird dafür eine Schwachstelle bei der Sonderaktion für das Windows Media Center. Das Softwarepaket erweitert die Basisversion von Windows 8 um Funktionen wie das Abspielen von Film-DVDs. Eigentlich kostet das Media Center zehn Euro, zum Start ist es allerdings kostenlos zu haben. Nach einer kurzen Anmeldung können sich Nutzer den Schlüssel (Key) von Microsoft kostenlos per Mail zuschicken lassen und ihren PC so um praktische Features aufrüsten.

Resteverwertung einer Seriennummer

Ein Nutzer hat herausgefunden, dass der Key nicht nur die DVD-Abspielfunktion freischalten kann: Wer zuvor eine nicht-aktivierte Version von Windows 8 auf seinem PC installiert hat, darf das Betriebssystem zunächst für 180 Tage ausprobieren. Gibt man bei der Windows-8-Registrierung statt der regulären Seriennummer den Key für das Media-Center ein, wird ohne weitere Prüfung das Betriebssystem dauerhaft ohne Einschränkungen freigeschaltet. Der Grund für den Fehler: Das Media-Center-Paket verhält sich im Prinzip wie ein eigenständiges Betriebssystem, Microsoft ersetzt den bisher verwendeten Produktcode durch den des Media-Centers.

Die Demo-Version von Windows 8 kann durch das Leck aber nicht freigeschaltet werden, da der nötige Dienst fehlt (Key-Management-Service), der die 180-tägige Probezeit ermöglicht. Experten bezweifeln allerdings, dass auf diese Art aktivierte Windows-Versionen dauerhaft gültig bleiben. Microsoft hat sich zu der Softwarepanne bislang noch nicht geäußert.

cf

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