. .
Computer - Neuigkeiten und Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
15. Juni 2007, 14:31 Uhr

Neue Standards braucht das Land

Der kabellose Internetzugang via Wlan ist längst auch in Privatwohnungen üblich. Bald gibt es einen neuen Standard. Wer ihn jetzt schon nutzen möchte, sollte allerdings einige Tipps beachten.

Ob im Café oder in der eigenen Wohnung: Internetsurfen mit WLAN ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit© DPA

Was früher großen Firmen vorbehalten war, ist längst in der kleinsten Studentenbude angekommen: Die Rede ist vom Wireless Local Area Network, besser bekannt als Wlan. Die Funktechnologie für den schnurlosen Internetzugang wird immer günstiger. Allerdings zieht sich die Verabschiedung des neuen Standards IEEE 802.11n hin. Wer jetzt auf die neue Technik umsteigen will, sollte daher einige Punkte beachten.

Bisherige Wlan-Funkmodule beherrschen in der Regel die Standards b und g. Zum Surfen reichen sie mit Geschwindigkeiten von maximal 11 und 54 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) allemal. Der noch in der Entwicklung befindliche n-Standard mit einer Bandbreite von bis zu 300 Mbit/s wird vor allem Nutzer interessieren, die im Netzwerk große Datenmengen verschieben oder Videostreams ansehen wollen.

n-Standard muss nachgerüstet werden

Obwohl der Standard vielleicht erst 2008 verabschiedet wird, segeln schon zahlreiche neue Geräte unter der n-Flagge. Hier ist Vorsicht geboten, weil in den Chips nur so genannte Drafts stecken, also Entwürfe des n-Standards. "Beim Kauf muss klar sein, dass über ein Firmware-Update nachgerüstet werden kann", rät Peter Knaack, Technik-Experte bei der Stiftung Warentest in Berlin.

Hersteller wie Asus geben eine Aufrüst- oder Austauschgarantie für ihre bereits als n-fähig verkauften Geräte. "Das Upgrade Programm beginnt, sobald der endgültige 802.11n Standard ratifiziert worden ist", heißt es bei dem taiwanesischen Hersteller mit Deutschlandsitz in Ratingen. Apple hat nach eigenen Angaben viele seiner Notebooks bereits für den n-Standard vorbereitet. Er muss aber vom Nutzer zu einem selbst bestimmten Zeitpunkt mit einem Update aktiviert werden.

Standards oft herstellerintern

Ohne ein solches Aufrüsten kann es später Abstimmungsprobleme geben, wenn Geräte unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeiten sollen. "Es gibt bereits eine Reihe von proprietären Lösungen, die sich nicht ändern lassen", sagt Knaack. Einer dieser Quasi-Standards ist g+ mit einer Geschwindigkeit von bis zu 108 Mbit/s. Er funktioniert aber nur, wenn Wlan-Sender und -Empfänger vom selben Hersteller kommen. Werden Geräte anderer Hersteller ins Netz eingebunden, muss auf g- oder b-Geschwindigkeit geschaltet werden.

Neben einem Empfänger-Adapter braucht der Nutzer für ein Wlan nach dem n-Standard auch eine passende Sendestation. Im Handel sind meist so genannte Router erhältlich, die Modem, Access-Point und Netzwerk-Switch in einem Gerät vereinen. Für den n-Standard vorbereitete Router sind an ihren drei Antennen zu erkennen. Dieses Mehrantennenverfahren namens MIMO (Multiple Input Multiple Output) soll Datenrate und Reichweite erhöhen. "Das ist eine gute Sache: Die Verbindung ist besser und insbesondere der Datendurchsatz an der Reichweitengrenze steigt signifikant", sagt Knaack.

Sicherheitseinstellungen beachten

Beim Kauf sollten Kunden auch auf die Sicherheitseinstellungen des Routers achten. Gute Geräte werden laut Knaack mit aktivierter WPA-Verschlüsselung ausgeliefert. "Die WEP-Verschlüsselung kann in Sekunden geknackt werden." Wenn ältere Geräte kein WPA unterstützen, sollte zudem der SSID genannte Name des Netzwerkes verborgen werden, damit das Netzwerk für Fremde unsichtbar bleibt. "Ganz wichtig ist es auch, beim Router die Remote-Fernbedienung abzuschalten und bei der Inbetriebnahme das Passwort zu ändern", rät Knaack. Denn wenn Fremde in einem ungesicherten Wlan mitsurfen und es rechtswidrig benutzen, haftet trotzdem der Betreiber.

DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Scheibes Kolumne Wlan auf Wangerooge

stern.de-Mitarbeiter Scheibe macht Urlaub, um sich ein wenig um die Familie zu kümmern. Aber eins ist natürlich klar: Der Notebook muss mit. Denn so ein Kolumnist, der hat ja nie wirklich frei. Der Kampf mit der Internet-Verbindung beginnt... mehr...

Mobilität Mit dem Firmen-Laptop in den Urlaub

Laptop, PDA und WLan machen die Arbeit leichter - und vor allem flexibler. Für Arbeitnehmer könnte das schicke Firmen-Notebook aber auch zur Belastung werden. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Partnerangebot Der stern.de-DSL-Vergleich Der stern.de-DSL-Vergleich Sparen bei DSL-Flatrates

Mit einem DSL-Tarif-Vergleich finden Sie einfach und schnell den zu Ihnen passenden Anbieter. Kostenlos, schnell und sicher! mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft