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Offiziell ist das WWW vor zwei Jahren 20 geworden, doch seitdem gibt es immer wieder wichtige Entwicklungsschritte des Web, die es zu feiern lohnt. Jetzt jährt sich zum 20. Mal der Moment, als sein Schöpfer Tim Berners-Lee erstmals Nutzer in sein Netz einlud.
Unter den 237 Vorschlägen für den diesjährigen Friedensnobelpreis fällt einer aus dem Rahmen: Das World Wide Web solle die Auszeichnung bekommen, meinen die Unterstützer der entsprechenden Kampagne. Wer den Preis abholen soll, steht auch schon fest.
Depressionen online erkennen: Forscher einer Universität aus Missouri wollen herausgefunden haben, dass schwermütige Studenten das Internet anders nutzen als ihre Kommilitonen. Unter anderem sei willkürliches Surfen ein Zeichen für psychische Niedergeschlagenheit.
Vor 20 Jahren war das WWW noch winzig: Die erste Webseite enthielt aber bereits Hyperlinks und damit das Werkzeug für eine einzigartige Vernetzung des Wissens der Welt. Die Wiege stand nicht etwa in den USA, sondern in Genf.
Immer mehr Menschen sind für eine immer längere Zeit am Tag online, dank Smartphones auch unterwegs. Das bleibt nicht ohne Folgen: Das Denken verändert sich beim massiven Surfen. Buchautor Nicholas Carr will sein altes Gehirn zurück.
Und wieder ein Jubiläum für das Internet: Vor 40 Jahren gelang US-Forschern erstmals die Datenübertragung zwischen zwei Rechnern, die sich nicht am selben Ort, sondern 500 Kilometer von einander entfernt befanden. Der erste Versuch allerdings endete mit einem Computerabsturz.
Die Bestimmungen für Domain-Registrierung wurden gelockert. Künftig können auch Internet-Adresse mit nur einem oder zwei Buchstaben oder Zahlen registriert werden.
Neue Angebote im Internet machen Sprachenlernen leichter, und viele sind sogar kostenlos. Lesen, umblättern, Kreuzchen hier, Kreuzchen da auf den Übungsseiten - viel aufregender wird es nicht bei Sprachkursen auf Papier. Anders am Computer: Lernsoftware bietet schon lange unterhaltsamere Wege, sich mit fremden Wörtern und Grammatikregeln anzufreunden. Der Rechner kann Beispielsätze vorlesen, als Vokabeltrainer dienen und mit interaktiven Frage-und-Antwort-Spielen dabei helfen, das frisch Gelernte einzuprägen. Aber die Kurse sind oft teuer, viele funktionieren nur unter Windows, und am Ende sitzt man immer noch allein vor dem PC, ohne Gesprächspartner, mit denen man die neue Sprache üben könnte. Die Alternative kommt jetzt, wie so oft, aus dem Internet: Sprachkurse mit einem direkten Draht zu anderen Menschen - Muttersprachlern oder Mitlernenden, rund um die Welt. Und wer meint, selbst Talent als Tutor zu besitzen, kann manchmal sogar Geld mit seinen Sprachkenntnissen verdienen. So wie bei Lingueo.com , einer Art Marktplatz für Lehrende und Lernende. Der Unterricht läuft über Video-Chat, dazu kommen Elemente, die man von sozialen Netzwerken kennt. Jeder, der sich als Tutor anmeldet, stellt sich mit Sprachkenntnissen, Foto und anderen Interessen vor, und alle, die eine neue Sprache lernen wollen, können sich auf diese Weise ihre Lieblingslehrer aussuchen. Das ist schon mal angenehmer als in der Schule, allerdings muss man dafür auch in die Tasche greifen. Die meisten Tutoren verlangen 10 Euro pro Stunde, manche auch 20 oder 30 Euro. Und natürlich sind Grundkenntnisse ebenso Voraussetzung wie ein Headset und eine Webcam (sowie ein schneller Internetzugang). Wer einfach nur sein Wissen auffrischen oder in eine neue Sprache hineinschnüffeln möchte, ist mit Live Mocha besser bedient: Der amerikanische Dienst bietet kostenlose Lektionen in mehr als einem Dutzend Sprachen, von Englisch und Französisch bis zu Chinesisch, Arabisch und Polnisch. Wer auf den Geschmack kommt und mehr will als das Grundprogramm, kann für 10 bis 20 Dollar im Monat (etwa 7,50 bis 15 Euro) Zugang zu Premium-Inhalten bekommen - weiterführende Kurse zum Beispiel, Grammatikregeln und Audio-Lektionen für den iPod. Aber schon das Gratisangebot ist beeindruckend umfangreich. Es genügt, um sich das Nötigste für den Urlaub oder eine Geschäftsreise anzueignen, und dank vieler interaktiver Elemente macht das Lernen Spaß. Obendrein bietet Live Mocha viele Möglichkeiten, mit anderen in Kontakt zu kommen. Auf Basis der eigenen Sprachen und Interessen schlägt der Dienst mögliche Online-Freunde vor, mit denen man chatten kann. Und wer will, kann für andere Nutzer Vokabelnsammlungen zusammenstellen (sogenannte "Flashcards") oder eigene Schreibübungen in der Fremdsprache öffentlich machen, um sie von der Community überprüfen zu lassen. Fürs reine Nachschlagen ist seit langem LEO meine Lieblingsadresse im Internet: Das kostenlose Wörterbuch, das ursprünglich als Hobbyprojekt für Englisch und Deutsch begann, deckt mittlerweile auch Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch ab - und wächst nach dem Wikipedia-Mitmachprinzip munter weiter. (Russisch ist als nächstes geplant.) Und wenn LEO mal nicht weiter weiß, hilft vielleicht Linguee.de - eine neue Wörter-Suchmaschine für Deutsch und Englisch, hinter der eine schlaue Idee steckt: Da immer mehr zweisprachige Texte ins Netz gestellt werden, etwa bei der EU und großen Unternehmen, lässt sich auf der Basis von Beispielen oft eine treffende Übersetzung finden. Besonders bietet sich das bei Redewendungen und anderen Ausdrücken an, die häufig im gleichen Zusammenhang stehen, aber in Wörterbüchern nicht unbedingt vorkommen. Die Ergebnisse, die Linguee liefert, sind nach meiner Erfahrung mal mehr, mal weniger treffend, aber für ein frisch gestartetes Angebot (wie üblich noch im Beta-Stadium) schon erstaunlich gut. Auf jeden Fall ist das Projekt clever, nützlich und hat enormes Potential. Die traditionellen Sprachbuchverlage tun sich derweil noch schwer mit all diesen neuen Konkurrenten. Am ehesten scheint Pons begriffen zu haben, dass Mitmachen der beste Weg ist, weiter eine Rolle zu spielen. Für Firefox und Internet Explorer bieten die Stuttgarter ein sehr praktisches Plug-in , das es erlaubt, direkt aus dem Browser in einem achtsprachigen Online-Wörterbuch zu suchen, das Pons kostenlos in Netz gestellt hat. Wer sich anmeldet, kann Suchbegriffe in einen Vokabeltrainer übernehmen und üben - schön gedacht, nur leider so lieblos und umständlich umgesetzt, dass mir der Spaß daran schon beim Ausprobieren schnell vergangen ist. Weit besser gefällt mir das Pons-Wörterbuch, das ich mir als Programm für mein iPhone zugelegt habe. Es ist immer griffbereit und mobil viel schneller als Online-Wörterbücher (zumindest hier in den USA, wo das AT&T-Netz wacklig ist und eher lahm). Obendrein bietet es Aussprachehilfen, viele Redewendungen und Verbtabellen - für Sprachen wie Französisch ausgesprochen hilfreich. Was ich mir jetzt noch wünsche, ist so etwas wie Live Mocha als iApp: Schließlich wären Mobilgeräte wie das iPhone perfekt zum Sprachenlernen - hier eine Lektion Englisch während der Bahnfahrt, dort ein bisschen Vokabelnlernen, während man auf die U-Bahn wartet. Das Ganze kombiniert mit einem Reise-Wörterbuch, das die wichtigsten Redewendungen kennt und übersetzen kann - womöglich sogar durch Hinhören, so wie Shazaam das für Musikstücke vorgemacht hat - und schon ist die ganze Welt ein Dorf. Allons-y !
Eigentlich wollte er nur das Durcheinander an seinem Arbeitsplatz aufräumen: Vor 20 Jahren konzipierte Tim Berners-Lee am Kernforschungsinstitut Cern ein Informationsnetz, aus dem sich in wenigen Jahren das World Wide Web entwickelte. Und das, obwohl es anfangs nicht gut aussah für das junge Netz.
Youtube, My Space, Blogs - das Internet ist aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Seinen Siegeszug trat es vor 20 Jahren an.
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von Sophia Arnold:
Ich hab im www einen Flug von TUI zum ?Smile Preis? gefunden. Sind da wirklich schon alle Gebühren etc. drin? Kann das gar nicht glauben.
von WWWeberTee:
Ich habe erst vor kurzem von der Seite www.mitfahrgelegenheit.de gehört. Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht? Ist das Seriös?
von Gast 19873:
wie erkent mann das ehec
von Gast:
kann das zahnfleisch wieder aufgebaut werden, das durch starkes Putzen geschädigt wurde.
von Gast 39621:
Wenn Bundeswehrangehörige mit ihren Dienstwagen (www.bwfuhrpark.de) Tempolimits überschreiten, handelt es sich dabei dann um Befehlsverweigerung?
von sabaton:
wie funktioniert anonymes surfen?
von StechusKaktus:
Welchen Hintergrund hat die URL: www.google.com/ads/preference ?
von Gast 19525:
http://www.drweber-hamm.de/
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