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Die Spekulationsverluste bei der US-Großbank JPMorgan könnten einem Bericht zufolge auf fünf Milliarden Dollar steigen. Diese Zahl sei JPMorgan-Chef Jamie Dimon am 30.
Jérôme Kerviel verzockte 5 Milliarden Euro. Kweku Adoboli nur 1,5 Milliarden Euro. Soll noch einer sagen, die Selbstkontrolle der Banken sei nicht erfolgreich.
Wenn Profis an der Börse den Durchblick verlieren, halten sich Privatanleger lieber fern. Wer aber das Risiko liebt, sollte zuschlagen. Die Chancen stehen gut, Aktien mit Potenzial zu finden.
J P Morgan ist nicht die erste Bank, die von geldgierigen Händlern um Milliarden Dollar gebracht wurde. Von Kerviel bis Leeson: die größten Schurken der Finanzwelt.
Eigentlich gilt JPMorgan als mustergültige Großbank. Nicht einmal die Finanzkrise konnte dem amerikanischen Branchenprimus etwas anhaben. Nun der Schock: Das Wall-Street-Haus hat sich enorm verzockt.
Sie haben Geld, Macht, Ruhm: Manche Topmanager haben alles erreicht. Doch das ist ihnen nicht genug. Sie gehen hohe Risiken ein, setzen alles aufs Spiel und verlieren. Was sie antreibt? Geltungsucht, Geldgier und Mitarbeiter, die sich einschmeicheln, anstatt die Wahrheit zu sagen.
Mit nicht genehmigten Risikogeschäften soll er dem Schweizer Bankhaus UBS einen Milliardenverlust beschert haben. Vor einem Londoner Gericht plädierte der frühere Investmentbanker Kweku Adoboli nun auf "nicht schuldig".
Der Milliardär Adolf Merckle lässt in den Verhandlungen mit seinen Gläubigerbanken die Muskeln spielen. Nach Agenturberichten droht der Unternehmer damit, seine Beteiligungsgesellschaft VEM absichtlich in die Insolvzenz gehen zu lassen. Merckle ist auf frisches Kapital der Banken angewiesen, weil er sich mit Aktienspekulationen verzockt hatte.
Eine Geschichte wie im Märchen: Ein 22-jähriger Student aus Bonn ist neuer Poker-Weltmeister - und auf einen Schlag um 8,7 Millionen Dollar reicher. Pius Heinz hat das Pokern erst vor wenigen Jahren im heimischen Keller gelernt. Jetzt liegt ihm Amerika zu Füßen.
Kweku Adoboli hatte die besten Voraussetzungen für ein tolles Leben. Toperziehung, Geld, Spitzenjob. Doch jetzt braucht der Mann, der die UBS betrog, ein Wunder.
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