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Beim Reizwort Datenmissbrauch sind viele alarmiert. Die Gefahr des "gläsernen Verbrauchers", dessen Konsum- und Lebensgewohnheiten offenliegen, schreckt auf. Der Wirbel um den EC-Netzbetreiber Easycash ist nach Ansicht von Experten aber unbegründet.
Hat die Postbank freien Mitarbeitern den Zugriff auf Kunden-Kontodaten gewährt? Das wirft die Zeitschrift "Finanztest" dem Geldinstitut vor. Datenschützer sprechen von Verstößen gegen geltendes Recht.
Große Aufregung hat die Datenaffäre unter ihren Kunden angeblich nicht ausgelöst. Dennoch sperrt die Postbank externen Mitarbeitern nun bis auf weiteres den Zugriff auf private Konten. Anhand der Kontobewegungen konnten die Finanzberater bisher erkennen, wo sich eine Anlageberatung lohnt. Von den Zugriffen auf ihre Daten hatten die Kontoinhaber allerdings keine Ahnung.
Nach dem spektakulären Datendiebstahl beim Online-Forum SchülerVZ hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 20-Jährigen aus Erlangen, der in den Berliner Büroräumen der VZ-Netzwerke wegen versuchter Erpressung verhaftet wurde.
Der Hackerangriff auf SchülerVZ bringt soziale Netzwerke insgesamt ins Gerede. Deutschlands oberster Datenschützer warnt davor, allzu viele Daten bereitwillige ins Netz zu stellen, und auch die IT-Branche selbst macht sich ihre Gedanken.
Bei der Telekom sind nach Informationen des stern deutlich mehr vertrauliche Kundendaten in dunkle Kanäle geraten, als bisher bekannt. Zudem schritt der Konzern trotz Warnungen monatelang nicht ein.
Der Missbrauch von Kundendaten in Deutschland ist ungebrochen. Binnen weniger Stunden gelangten Reporter im Internet an zwei Millionen sensibler Kundeninformationen wie Namen, Adressen und Bankverbindungen.
Der ungehemmte Handel mit persönlichen Daten soll eingeschränkt werden. Eine Gesetzesverschärfung dazu tritt Anfang nächsten Monats in Kraft. Wir erklären, was dann noch erlaubt ist und was nicht.
Für Jugendliche sind Online-Communities wie StudiVZ und Facebook der "Schulhof des 21. Jahrhunderts". Sie füttern die Netzwerke mit persönlichen Daten und privaten Fotos. Die Kampagne "Watch your web" soll jetzt spielerisch über die Gefahren dieser Offenheit aufklären und den Teenagern vor Augen führen, dass sich im Internet nicht nur Pausenfreunde tummeln.
Unternehmen sollen die Daten von Kunden künftig nur noch verschlüsselt speichern dürfen. Das fordert einem Zeitungsbericht zufolge der SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz. Der Punkt solle Teil des neuen Datenschutzgesetzes werden. Die Union habe bereits Zustimmung signalisiert.
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