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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist auf sehr persönliche Weise mit den Datenschutz-Problemen seines sozialen Online-Netzwerkes konfrontiert worden: Wegen eines Softwarefehlers waren private Fotos von Zuckerberg und anderen Nutzern eine Zeit lang frei einsehbar, wie US-Medien berichteten.
Der Internet-Suchmaschinenkonzern Google reagiert auf die Datenpanne seines Dienstes "Street View". Datenschützer sollen die Gelegenheit bekommen, eines der Fahrzeuge zu überprüfen, die fälschlicherweise Wlan-Daten der Bevölkerung ausgespäht hatten.
Laut Google war es nur ein Versehen, dass der Internetriese für seinen Straßenfoto-Dienst "Street View" persönliche Daten aus drahtlosen Computer-Netzwerken aufgezeichnet hat. Datenschützer sind entsetzt und fordern eine "detaillierte Prüfung" des Konzerns.
Sicherheitslücke beim Online-Buchhändler Libri.de: Es war einfach möglich, die Rechnungen von Kunden herunterzuladen. Das Datenleck sei laut dem Unternehmen geschlossen worden, bevor Schaden entstand. Auch der Tüv Süd steht bei dem Vorfall nicht gut da.
Nach Auskunft der Polizei hat sich bislang noch kein Geschädigter im Datenskandal um die Landesbank Berlin gemeldet. Zuvor hatte es in einem Zeitungsbericht noch geheißen, dass Betrüger die Kunden verschiedener Institute um bis zu 5000 Euro geprellt hätten. Justizministerin Brigitte Zypries will auf alle Fälle nun die Datenschutzbehörden aufrüsten.
Nach Sony jetzt Facebook? Durch einen Fehler hätten Außenstehende seit 2007 auf die privaten Daten der User zugreifen können. Laut Facebook nutzte niemand den Fehler aus. Experten empfehlen trotzdem Vorsicht.
Nach Bekanntwerden eines weiteren Hackerangriffs auf Sony, bei dem 24,6 Millionen Datensätze gestohlen wurden, wirft ein Experte dem japanischen Konzern Planungslosigkeit und mangelndes Krisenmanagement vor.
Schwere Datenpanne bei der Unesco: Wer sich in den vergangenen Jahren bei der UN-Organisation in Paris beworben hat, muss damit rechnen, dass Dritte seine Daten eingesehen haben. Unzählige Bewerbungen waren jahrelang im Internet frei abrufbar.
Peinliche Panne bei den Hamburger Datenschützern. Deren Website bricht Datenschutz-Regeln, an deren Erstellung die Behörde selbst beteiligt war. Beim Besuch der Datenschützer-Website werden Nutzerdaten nicht anonymisiert. Genau diesen Verstoß haben die Hamburger zuvor Suchmaschinenbetreiber Google vorgeworfen.
Die Drogeriemarktkette Schlecker hat sich für die Datenpanne vom Freitag mit Einkaufsgutscheinen für ihre Online-Kunden entschuldigt.
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