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DSL-Vergleichsrechner

Die häufigsten Fragen rund um das Thema Internetanschluss

Sie suchen einen neuen Internetanbieter und wissen nicht genau, worauf Sie achten sollen? Unser Partner TopTarif hat für Sie die wichtigsten Fragen zusammengestellt und beantwortet.


Hilft mir ein Vergleich der Internet-Tarife beim Sparen?

Es ist immer sinnvoll, die Kosten seines aktuellen Internet- und Telefonanschlusses mit denen am Markt zu vergleichen. Da es beim Wechsel und Neuabschluss eines Vertrages zumeist einen Bonus gibt, verringert sich dadurch der effektive Monatspreis. Mit dem Vergleichsrechner erhalten Sie eine Übersicht über eine Vielzahl von aktuellen Angeboten. Wählen Sie dazu einfach die gewünschte Geschwindigkeit aus und vergleichen Sie die Tarife der verschiedenen Anbieter mit unserem Rechner. Obwohl Volumentarife im Festnetzsegment nur noch selten anzutreffen sind, sollten sie dennoch darauf achten, dass in der Tarifbeschreibung von einer Flatrate für Internet und Telefonie ins deutsche Festnetz die Rede ist.

Internet über DSL oder Kabel?

Im Prinzip spielt es keine Rolle, ob das Internet über die DSL-Leitung (Digital Subscriber Line, zu deutsch: digitaler Teilnehmeranschluss) oder den Kabelanschluss kommt. Zu beachten ist lediglich, dass bei DSL-Angeboten ein Telefonanschluss der Telekom oder des Providers vorausgesetzt wird. Internet über Kabel funktioniert hingegen auch ohne TV-Anschluss des Kabelanbieters. Hinsichtlich des Preis-Leistung-Verhältnisses  unterscheiden sich die beiden Angebote nur geringfügig. Stattdessen sollte man sich folgende Frage stellen: Wo befinden sich die Anschlüsse für meinen Telefon- und Kabelanschluss? Dies sollte in der Regel ein möglichst zentraler Punkt in der Wohnung bzw. im Haus sein. Nur so steigt für Sie die Wahrscheinlichkeit, dass das WLAN-Signal des Routers auch bis in alle Ecken vordringt.

Technisch macht es hingegen einen Unterschied, ob Sie Internet über DSL oder den Kabelanschluss beziehen. DSL läuft über die Kupferleitungen des Telefonnetzes und ist hinsichtlich seiner Geschwindigkeit begrenzt. Zurzeit werden verschiedene Techniken getestet, die deutlich höhere Geschwindigkeiten versprechen. Dazu zählen u.a. Glasfaseranschlüsse und Vectoring. Kabelanschlüsse versprechen aktuell eine höhere Geschwindigkeit – bis zu 200 Mbit/s –, sind dabei besser verfügbar und dafür jedoch auch ca. 10 Euro teurer für dieses Mehr an Leistung.  

Wie schnell muss der Internetanschluss sein?

Bei der Wahl der Bandbreite gibt es drei Punkte zu beachten, die sich in erster Linie auf das Nutzungsverhalten beziehen. Eine höhere Geschwindigkeit ist dann empfehlenswert, wenn:

1. Sie häufiger Musik und Videos aus dem Internet abrufen, also streamen,
2. sich mehrere Personen im Haushalt befinden und oft gleichzeitig surfen oder
3. Sie das Entertainment-Angebot des Providers nutzen.

Standardmäßig sollte heute eine Bandbreite von mindestens 6.000 kbit/s bzw. 6 Mbit/s beim Download und 2.000 kbit/s bzw. 2 Mbit/s beim Upload anliegen. Empfehlenswert sind aber 16.000 kbit/s bzw. 16 Mbit/s und 5.000 kbit/s bzw. 5 Mbit/s. Auf diese Weise haben Sie noch ein paar zusätzliche Leistungsreserven. Zudem können nur bei dieser Geschwindigkeit Full-HD-Programme bei den Entertainment-Paketen geschaut werden. Die Angebote mit Entertainment-Optionen finden Sie in unserem DSL-Rechner unter den weiteren Auswahlkriterien.

Was sind Entertainment-Pakete?

Dank Entertainment-Paketen hat man als Kunde die Möglichkeit, zusätzlich zu Internet und Festnetz auch das TV-Angebot über seinen Internet-Provider zu nutzen. Gegen Aufpreis lässt sich so das Fernsehprogramm der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender schauen. Den benötigten TV-Receiver bekommen Sie entweder kostenlos dazu, kaufen oder mieten diesen. Wird sich für die Leihe entschieden, muss das Gerät bei Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit normalerweise zurückgegeben werden. Zusätzlich lassen sich noch weitere Pakete hinzubuchen, die die Sendervielfalt erhöhen und ebenso internationale Fernsehanstalten umfassen. Damit sind natürlich entsprechende Mehrkosten im Monat verbunden.

Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeit, solche Pakete in den ersten Monaten kostenlos zu testen.

Welche Hardware wird benötigt?

Die notwendige Hardware für den Zugang zum Internet erhalten Sie in der Regel bei Abschluss des Vertrages dazu. Entweder wird für den DSL- bzw. Kabelrouter eine monatliche Gebühr oder eine Einmalzahlung fällig. Für gewöhnlich beherrschen die Geräte heute alle WLAN und bieten mehrere Netzwerkanschlüsse. Das ist besonders dann wichtig, wenn mehrere Personen im Haushalt den Zugang zum Internet nutzen. Wenn das der Fall ist, sollten die Geräte weitere Funktionen und Anschlüsse besitzen, wie z.B. die Möglichkeit zur Einrichtung eines Netzwerkspeichers (NAS) und mindestens einen USB-Port. Für solche vergleichsweise hochwertigen WLAN-Router ist die einmalige Zuzahlung bzw. der Mietpreis entsprechend höher.

Tipp: Der Kauf der Hardware zahlt sich auf lange Sicht aus, da sie am Ende der Vertragslaufzeit behalten werden darf und bei einem anderen Provider wieder genutzt werden kann.

Wechsel oder Neuanschluss?

Einen Neuanschluss benötigen Sie dann, wenn bisher kein Anschluss bei einem Anbieter vorhanden ist. Hierbei profitiert man als Neukunde oft von großzügigen Rabatten, die den effektiven Monatspreis durch einmalige Boni oder kostenlose Hardware reduzieren. Ziehen Sie in ein anderes Vorwahlgebiet um oder ändert sich der Anschlussinhaber, wird also ein Neuanschluss benötigt. Zumeist definieren die Provider den Begriff Neukunde wie folgt: Wer innerhalb der letzten drei bis sechs Monate keinen Anschluss beim selben Anbieter hatte, zählt als neuer Kunde. Wichtig: Beim Neuanschluss ist oft ein Technikereinsatz vor Ort notwendig, um die Leitung zu schalten, wofür er meist Zugang zum Keller benötigt.

Ein Wechsel liegt dann vor, wenn bereits ein Anschluss vorhanden ist und der Anbieter gewechselt wird oder man umzieht. Anders als beim Neuanschluss hat man als Wechsler die Möglichkeit, die Festnetz-Rufnummer mitzunehmen, solange sich das Vorwahlgebiet nicht ändert – bspw. durch einen Umzug. Beim Wechsel erhält man ebenfalls verschiedene Boni, die die effektiven Kosten im Monat senken. Allerdings ist auf die Kündigungsfrist beim alten Provider zu achten.           

Drosselung der Geschwindigkeit

Das Thema Drosselung steht erst seit relativ kurzer Zeit auf der Agenda der Internet-Provider. Somit behalten sie sich es vor, die im Vertrag angegebene Geschwindigkeit zu reduzieren, sobald ein bestimmtes Datenvolumen erreicht ist – ähnlich wie bei den Mobilfunktarifen. Allerdings greifen nicht alle Anbieter zu diesem Mittel oder koppeln dies an ein bestimmtes Surfverhalten. So betrifft die Drosselung bei manchen Telekommunikationsunternehmen nur das File-Sharing, also den Down- und Upload bei Peer-to-Peer-Netzwerken oder One-Klick-Hostern.

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