. .
Digital - Neuigkeiten und Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
10. November 2009, 17:08 Uhr

Vergewaltigungs-Gruppe gesperrt

Wenn es nur ein Dummer-Jungen-Streich war, dann haben die Beteiligten einen fragwürdigen Humor: "Für Vergewaltigungen - gegen Zustimmung" forderten die Studenten in einer Facebook-Gruppe - und brüsteten sich damit.

Facebook, Social Networt, Internet, Net, World wide web, College, Vergewaltigungen, Studenten, Australien, Online, Netzwerk, Diskriminierungen, Gewalt, Gruppe

Facebook ist das größte soziale Netzwerk - das treibt mutunter fragwürdige Blüten© Loic Venance/AFP

In Australien haben Studenten eines Elite-Colleges im Online-Netzwerk Facebook eine Gruppe gegründet, in der sie Vergewaltigungen offen befürworten. Medien zeigten sich entsetzt über die Vereinigung, deren ausschließlich männliche Mitglieder sich "für Vergewaltigung - gegen Zustimmung" aussprechen. Eine Sprecherin von Facebook Deutschland verurteilte die Gruppe am Dienstag als "widerlich". Seit August war die Gruppe für jeden der mehr als 300 Millionen Facebook-Nutzer sichtbar, erst Ende letzten Monats wurde sie gelöscht.

In der Rubrik "Sport und Freizeit" hatten ehemalige und aktuelle Studenten des renommierten St. Paul's Colleges an der Universität von Sydney die Gruppe für Vergewaltigungsbefürworter gegründet. Ganz offen und stolz veröffentlichten die Mitglieder ihre Zugehörigkeit auf ihren jeweiligen Profilen, wie die Zeitung "Sydney Morgan Herald" (SMH) berichtete, die den Skandal aufgedeckt hat.

Für solche Vereinigungen sei in dem Online-Netzwerk kein Platz, betonte die Sprecherin von Facebook Deutschland. "Facebook ist da sehr strikt und kein Ort für Diskriminierungen, welcher Art auch immer", sagte sie. Sobald die Verantwortlichen auf eine solche Seite aufmerksam würden, werde sie gesperrt, betonte sie. "Ich kann nur alle Facebook-Nutzer ermutigen, sofort zu melden, wenn sie auf eine Gewalt verherrlichende Gruppe stoßen. Dann wird diese sofort gelöscht."

DPA
 
 
KOMMENTARE (1 von 1)
 
sportartmakler (11.11.2009, 12:42 Uhr)
soviel zu den
sogenannten eliten. abgestumpft, weil in ihrem leben oft alles im überfluß vorhandern ist bzw. diese existenzängste nicht kennen. da braucht man halt solch eine freizeitbeschäftigung. selbst wenn das alles vielleicht nicht so ernst gemeint sein sollte zeugt das nicht gerade von intelligenz oder empathie
MEHR ZUM ARTIKEL
Soziales Netzwerk Facebook vereinfacht Datenschutz-Regeln

Das Soziale Netzwerk Facebook versucht, mit vereinfachten Datenschutzregeln der andauernden Kritik von Verbraucherschützern zu begegnen. Auch die Nutzer sollen mit einbezogen werden - sie können noch bis heute die geplanten Änderungen kommentieren. mehr...

Facebook Spammer zu 711 Millionen Dollar Strafe verurteilt

Millionenstrafe für unerwünschten E-Mail-Müll: Das Online-Netzwerk Facebook hat vor einem US-Gericht 711 Millionen Dollar Schadensersatz von einem professionellen Spam-Versender erstritten. Für den Täter ist es nicht die erste Millionenstrafe. mehr...

Großbritannien 15-Jährige tötet sich nach Cyber-Mobbing

Die 15-jährige Britin Holly Grogan ist von einer Brücke in den Tod gesprungen. Ihre Eltern sagen, ihre Tochter sei mit Beschimpfungen und Mobbing in sozialen Netzwerken wie Facebook nicht zurechtgekommen. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
Verwandte Fragen

Sie kennen die Antwort? Beantworten Sie die Frage hier oder senden Sie selber eine Frage