Startseite

Gangsterepos lässt die Kassen klingeln

Rekordstart für "GTA 5": An nur einem Tag hat das Gangster-Videospiel von Rockstar 800 Millionen US-Dollar eingespielt. Dagegen sehen selbst Hollywood-Blockbuster alt aus.

Von Christoph Fröhlich

Wenn Hollywood seine Marketingmaschinerie in Gang setzt, gibt es kein Entrinnen: Wochen vor dem eigentlichen Start sind rund um die Uhr Kinotrailer und Fernsehspots, Online-Werbebanner und überlebensgroße Plakate in Innenstädten und an Litfaßsäulen zu sehen. Der einzige Zweck: Möglichst viele Menschen am Startwochenende ins Kino treiben. Zwei bis drei Mal pro Jahr geht diese Rechnung auf, dieses Jahr war "Iron Man 3" der Kassenschlager, 2012 waren es "Marvel's The Avengers", "The Dark Knight Rises" und der letzte Film der "Twilight"-Saga. Doch sie alle scheiterten am Rekord des letzten "Harry Potter"-Films aus dem Jahr 2011, der am Eröffnungswochenende 483 Millionen Dollar einspielte. Eine echte Hausnummer für Filmschaffende. Und ein Witz im Vergleich zur Videospielindustrie: Das Gangsterspiel "GTA 5" hat allein in den ersten 24 Stunden mehr als 800 Millionen US-Dollar eingespielt.

Mitternachtsverkauf sorgt für volle Kassen

"Wir alle bei Take-Two sind begeistert von der anfänglichen Euphorie, die 'Grand Theft Auto V' umgibt", schreibt Take-Two-Chef Strauss Zelnick in einer Pressemitteilung. 800 Millionen Dollar an einem Tag - damit übertrifft das Actionspiel sogar den Rekordtitel "Call of Duty: Black Ops 2", der am ersten Verkaufstag 500 Millionen US-Dollar einspielte.

"GTA 5" begeistert Gamer und Fachpresse gleichermaßen. In dem Spiel geht es um drei Kriminelle, die riskante Überfälle planen und ausführen. Doch die Geschichte ist für viele Gamer nur Nebensache, für sie steht das Gefühl der Freiheit im Mittelpunkt: Man kann mit seiner Figur Tennis spielen, Yoga machen, im Sportwagen über die Highways rasen oder nach Schätzen tauchen. Auch bei stern.de schnitt das Spiel im Test sehr gut ab.

Fans rund um den Globus hatten die Veröffentlichung des neuen Teils der Serie ungeduldig erwartet - vielfach war das Spiel in Windeseile ausverkauft. Am 17. September begann der Verkauf des Spiels für Sonys Playstation 3 und Microsofts Xbox 360. In den USA öffneten dafür bereits um Mitternacht 8300 Läden.

Was den Erfolg umso bemerkenswerter macht: "GTA 5" richtet sich ausschließlich an Erwachsene, das Spiel ist erst ab 18 Jahren freigegeben. Eine PC-Version gibt es nicht und die Verkaufserlöse aus Japan und Brasilien, wo die Veröffentlichung noch bevorsteht, sind noch nicht einmal mit einberechnet.

  "GTA 5" wird zudem den bislang umfangreichsten Soundtrack der Reihe bieten: Es gibt 15 Radiosender, 240 Songs und den "Gegenwert von etwa 20 Filmsoundtracks", wie Rockstar-Mitarbeiter Ivan Pavlovich in einem Interview erklärte. "Wir haben die Radiosender als musikalische Klanglandschaft, die man beim Anflug auf Los Angeles erlebt, gestaltet. Wir hatten bisher in GTA nie einen Popsender. Im Zusammenhang mit L.A. hat das einfach Sinn gemacht", sagte er. Einige Musiker, die im Autoradio dudeln werden, sind bereits bekannt, dazu gehören unter anderem Stephen Pope und Nate Williams von Wavves, Camilo Lara von Mexican Institute of Sound, DJ Pooh, der einen Klassiksender der Westküste moderiert, Jesco White aus dem Dokumentarfilm "The Wild and Wonderful Whites of West Virginia" und Kenny Loggins.

Sportwagen und Waffen, mehr braucht das Gangsterherz nicht

"GTA 5" ist das bislang teuerste Videospiel

Schon jetzt ist klar: "GTA 5" dürfte die Erwartungen der Hersteller noch übertreffen. Sie erhofften sich Einnahmen von einer Milliarde US-Dollar im ersten Monat. Vermutlich braucht das Spiel dafür keine Woche. Wahrscheinlich haben die Macher aber auch einen anderen Rekord eingestellt: "GTA 5" ist Branchenberichten zufolge das teuerste Videospiel der Geschichte. Offizielle Zahlen gibt es nicht, Schätzungen liegen bei etwa 265 Millionen Dollar. Auch daran sieht man, dass die Gaming-Industrie längst zur Traumfabrik Hollywood aufgeschlossen hat: Die Kosten des Gangsterepos liegen auf Augenhöhe mit Filmen wie "Spider Man 3", "Avatar" oder "Harry Potter und der Halbblutprinz".

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools