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Seit Wochen setzt sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann im Streit um Google Books vehement für die Rechte deutscher Autoren ein. Im stern.de-Interview erklärt er die transatlantischen Kulturunterschiede - und weshalb es sich lohnt, für das Urheberrecht zu kämpfen.
Nicht zuletzt Bedenken aus Deutschland haben ein US-Gericht veranlasst, die Pläne des Internet-Riesen Google, Bücher zu digitalisieren und zur Verfügung zu stellen, zu stoppen. Die Richter kippten einen umstrittenen Vergleich mit amerikanischen Autoren und Verlegern.
Vor einem Hamburger Gericht streiten sich Google und ein Fachbuchverlag. Grund: der Bucherfassungsservice "Google Books". Es geht um Urheberrechte, Bibliotheken und die Herrschaft über die Inhalte von Büchern.
Google hat ein "digitales Bücherregal" entwickelt, das Anwendern 10.000 Bücher aus Google Books in einer faszinierenden, neuen Benutzeroberfläche anzeigt. Benötigt wird dafür allerdings ein möglichst aktueller Browser.
Seit einiger Zeit machen deutsche Autoren im sogenannten "Heidelberger Appell" Front gegen den Versuch von Google, Bücher zu digitalisieren und ins Netz zu stellen. Sie sehen das Urheberrecht gefährdet. Worum geht es bei der Auseinandersetzung genau?
Googles mysteriöses Tablet könnte ein kostengünstiges 7-Zoll-Gerät werden. Es wird vermutet, dass Google mit seinem zukünftigen Tablet eher Amazons Kindle Fire zum Vorbild hat als High-End-Modellen wie dem iPad Konkurrenz machen zu wollen.
Kein Schlagwort hat die Computerwelt 2009 so sehr geprägt wie die "Cloud". Diese wolkige Umschreibung für Anwendungen aller Art im Internet ist mehr als der neueste Hype einer schnelllebigen Branche. Sie steht auch für ein grundlegend verändertes Konzept im digitalen Alltag.
Der Streit um die geplante Online-Bibliothek von Google geht in die nächste Runde. US-Autoren und Verlage beantragten nach den Einwänden der Regierung einen Aufschub der gerichtlichen Anhörung zu ihrem Vergleich mit Google. Für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels ein Grund zur Freude.
Die diesjährige Ifa beweist einmal mehr: In der Welt der Unterhaltungselektronik verschwimmen die Grenzen zwischen den Geräten. Währenddessen überrascht der einst verspottete Bereich der Haushaltstechnik mit vielen Innovationen.
Google will die Bücher der Welt einscannen und diese dann den Nutzern zur Verfügung stellen. Eine gigantische Bibliothek in den Verwertungshänden eines börsennotierten Konzerns - das hat es noch nie gegeben. Erst in letzter Minute regt sich Widerstand seitens der Autoren. Mit gutem Grund.
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