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13. Dezember 2011, 18:58 Uhr

Panoramafotos von Japans Katastrophen-Gebiet

Der Internetkonzern Google hat eine Datenbank mit interaktiven Bildern von Japans nordöstlicher Pazifikküste veröffentlicht, die das Gebiet nahe Fukushima vor und nach dem verheerenden Erdbeben mit anschließendem Tsunami vom März zeigen.

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Ein Screenshot zeigt die digitale Ansicht von einer durch den Tsunami zerstörten Straße in Japan im August 2011© Google Street View/DPA

Google zeigt in seiner digitalen Straßenansicht Street View ab sofort die verheerenden Folgen der Tsunami-Katastrophe in Japan. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag in einem Firmenblog mit. Kurz nachdem Erdbeben und Tsunami im März 2011 ganze Landstriche des Landes verwüstet hatten, hatte Google seine Fotowagen durch die betroffenen Regionen im Nordosten Japans geschickt. Bei Street View kann nun jeder auf 360-Grad-Panoramafotos die Zerstörung von Orten, Häusern und Straßen nach der Katastrophe sehen.

Die Aufnahmen aus Japan sind auch auf der Projekt-Webseite "Memories for the Future" zu finden, die ebenfalls von Google stammt. Dort lassen sich Bilder vor und nach der Katastrophe miteinander vergleichen. Damit wolle man die Auswirkungen von Naturkatastrophen für jeden greifbar und für die Nachwelt erfahrbar machen, erklärte das Unternehmen.

Generell hätten jetzt alle Street-View-Bilder einen Zeitstempel, heißt es in dem Blogeintrag weiter. Das Aufnahmedatum zeigt Monat und Jahr und ist am unteren linken Bildrand zu finden. So will Google vor allem Historikern, Stadtplaner und Architekten, aber auch allen anderen Nutzern zeigen, wie aktuell ein Bild ist.

kave/DPA/AFP
 
 
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