Aus leicht unscharfen Bildern lässt sich mit einem so genannten Scharfzeichnungsfilter viel herausholen. Obwohl die meisten Programme die Funktionen "Scharfzeichnen" und "Stark scharfzeichnen" anbieten, gilt nur "Unscharf maskieren" als wirklich nützliches Werkzeug, um die Schärfe eines Bildes zu erhöhen. Denn bei dieser Funktion hat der Anwender Kontrolle über die Stärke der Veränderungen. Die Werte Stärke, Radius und Schwellenwert lassen sich - häufig über Schieberegler - verändern. Für Anfänger reicht der Wert Stärke aus, hier sollte eine Einstellung von "100 %" nicht überschritten werden. Es gilt die Regel: Weniger ist mehr. Da dieses Verfahren den Kontrast an den Kanten innerhalb des Bildes erhöht, kann es dort zu unschönen Bildfehlern kommen, wenn man es übertreibt. Ein genauer Blick auf das Vorschaubild hilft. Die Möglichkeiten des nachträglichen Scharfzeichnens sind allerdings begrenzt. Ab einer gewissen Unschärfe lässt sich nichts mehr machen.