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Klein, aber richtig laut: So gut klingt der neue Amazon Echo

Mit dem neuen Amazon Echo stellt sich der Erfinder des Sprachlautsprechers seinen Konkurrenten. Der neue Echo ist kleiner, schicker und kommt zum Kampfpreis. Aber klingt er auch besser? Wir konnten ihn schon ausprobieren.

Von Malte Mansholt, Seattle

Amazon Echo Hands On

Amazon hat seinem überarbeiteten Echo eine ganze Reihe neuer Hüllen spendiert

Seit der Vorstellung vor drei Jahren hat sich Echo mächtig verändert. Alexa ist cleverer geworden, hat mit den Skills jede Menge neue Tricks gelernt und beherrscht neben Englisch nun auch noch Deutsch. Allerdings kamen alle diese Neuerungen über Software - die Hardware hat Amazon seit drei Jahren unangetastet gelassen. Bis heute. Wir haben den neuen Echo schon ausprobieren können.

Das kleine Gehäuse beeindruckt schon auf den ersten Blick. Die typischen geraden Kanten des sind geblieben, dabei ist der Körper aber auf die Größe des Google Home geschrumpft. Zudem gibt es den Echo nun mit verschiedenen Gehäusen, etwa in Holz oder mit Lautsprecherstoff bezogen. Das fühlt sich sehr gut an und macht wirklich etwas her.


Toller Sound auf kleinem Raum

Das wichtigste bei einem Lautsprecher ist aber nicht die Größe, sondern der Sound. Trotz des kleineren Klangkörpers soll der Klang des neuen Echo dank seines überarbeiteten Innenlebens seinen Vorgänger übertrumpfen. Dafür sorgt etwa ein kleiner Subwoofer. In einem ersten Hörtest ist der Lautsprecher auf der höchsten Stufe tatsächlich merkbar lauter als der des ersten Echo. Der Klang wirkt voller und bietet einen scheinbar kräftigeren Bass, der aber nicht die Höhen zerquetscht. An das Niveau einer vollwertigen Hifi-Box kommt der Sound natürlich immer noch nicht heran, der erste Eindruck ist aber sehr positiv. Wie gut sich der neue Echo bei verschiedenen Musikstilen im Alltag schlägt, kann aber erst ein ausführlicher Test zeigen.

Gut: Obwohl die Röhre nun mehr Lärm macht, muss man sie weniger anschreien. Während der alte Echo bei höherer Lautstärke oft Probleme hatte, das Signalwort "Alexa" zu hören, scheitert der neue Echo beim ersten Hands-On kein einziges Mal daran. Das schont die Nerven.


Endlich Klinke

Eine weitere Verbesserung: Wie der Echo Dot verfügt nun auch der große Echo endlich über einen Klinkenanschluss, um ihn so mit externen Lautsprechern zu verbinden. Wer noch eine ältere Anlage hat, kann sie nun auch mit dem großen Echo zur sprachgesteuerten Streaming-Station machen. Vorher stand nur der Dot zur Wahl.

Der Funktionsumfang hat sich indes nicht vergrößert. Wie der alte Echo ist auch der Neue nur eine Plattform für die Cloud-Assistentin Alexa. Obwohl Amazon in Zukunft vielleicht exklusive Funktionen anbieten könnte, beherrscht der neue Echo aktuell keine neuen Tricks.

Der Preis macht's

Das ist allerdings auch gar nicht nötig. Der neue Echo ist schicker, bietet auf den ersten Eindruck besseren Sound und kostet dabei über ein Drittel weniger als das alte Modell. Als Verkaufsargument sollte das vielen Kunden ausreichen. Eine Kaufempfehlung können wir allerdings erst nach einem ausführlichen Test geben.

Der neue Amazon Echo kommt in Deutschland am 31. Oktober auf dem Markt und kostet 100 Euro. Er kann bereits vorbestellt werden.

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