Der Urlaub ist vorbei, übrig geblieben sind Schnappschüsse von Familie und Sehenswürdigkeiten. Im zweiten Teil seiner Serie zeigt stern.de einfache Tricks, mit denen wirklich jeder seine Erinnerungsfotos verbessern kann. Von Ralf Sander

Am PC lassen sich Bilder nachträglich aufhellen© stern.de
Gute Bildbearbeitung ist Kunst und Wissenschaft zugleich, durchgeführt von ausgebildeten Fachkräften mit teurer Profisoftware. Doch die Amateure und Hobbyfotografen holen auf: Dank leistungsfähiger Privat-PC und preisgünstiger Bildbearbeitungssoftware kann jeder Digitalfotograf mit wenigen Mausbewegungen seine Bilder verbessern, selbst wenn es sich nur um Schnappschüsse mit schwächlicher Ausrüstung handelt.
In der ersten Folge unserer kleinen Serie über das Verbessern von Urlaubsfotos hatten wir zehn Bildbearbeitungsprogramme vorgestellt, von reinen Online-Lösungen über kostenlose Software bis zu kommerziellen Programmen war für jeden Bedarf etwas dabei. In dieser Folge geben wir einige einfache Tipps, die jeder anwenden kann und die vielen Bildern bereits sichtbare Verbesserungen bescheren.
Das oberste Gebot bei der Bildbearbeitung: Überschreibe nie das Original. Früher - zu seligen Analogfotografiezeiten - wurden ja auch nicht die Negative weggeworfen, nachdem die Abzüge fertig waren. Also: Wer ein Bild öffnet und Änderungen vornimmt, speichert es immer unter einem neuen Namen ab. Am Sichersten ist, sich aus dem Wust der Fotos diejenigen herauszusuchen, die überhaupt wert sind, bearbeitet zu werden, und sie in einen eigenen Ordner zu kopieren und dort weiterzuarbeiten. Falls man doch einmal aus Versehen ein Original überschreibt, liegt so im Ursprungsordner immer noch ein anderes Ausgangsbild. Bei der Erstellung von Sicherheitskopien sollten natürlich nicht nur die bearbeiteten, sondern auch die Rohdaten berücksichtigt werden.