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Vergessen Sie die E-Zigarette, der E-Joint ist da

Nach dem Boom der E-Zigaretten gibt es nun auch für Kiffer eine Alternative zum Tütchen: Ein holländisches Unternehmen hat den E-Joint erfunden. Zum Start gibt es sechs Geschmacksrichtungen.

Von Christoph Fröhlich

  Kiffen wird elektronisch: Ein holländisches Unternehmen hat den E-Joint entwickelt.

Kiffen wird elektronisch: Ein holländisches Unternehmen hat den E-Joint entwickelt.

Rauchen ist out, dampfen ist hip: Statt zu herkömmlichen Glimmstängeln greifen junge Menschen immer mehr zu E-Zigaretten. Kein Wunder, die E-Zigaretten gibt es in nahezu allen erdenklichen Geschmacksrichtungen, außerdem stinkt man nach einem Kneipenabend nicht wie ein Aschenbecher.

Kiffer dagegen sind nach wie vor eine Bastion des Rauchens und Tütchendrehens. Das soll sich nun ändern: Das holländische Unternehmen E-Njoint BV hat den ersten elektronischen Joint entwickelt, täglich werden etwa 10.000 Stück produziert. Vor allem in Bars und Clubs will das Unternehmen bei der Zielgruppe punkten. Jetzt kann das Gerät europaweit gekauft werden.

Bei jedem Zug leuchtet das Hanfblatt

Das Design erinnert an die typische Form eines Joints. Bei jedem Zug des Nutzers leuchtet ein grünes Hanfblatt auf der Spitze auf. Das erste Modell wurde für den einmaligen Gebrauch entwickelt und enthält weder THC, Tabak noch Nikotin. Den E-Njoint gibt es in sechs Geschmacksrichtungen: Wassermelone, Kirsche, grüner Apfel, "sweet energy", Maracuja und Erdbeer.

Wie finden Sie den E-Joint?

Die nächste Generation des E-Tütchens soll aber nachfüllbar sein, dafür wird es ein flüssiges Cannabis-Konzentrat geben. Auch eine Anwendung mit medizinischem Marihuana ist geplant.

"Holland ist weltberühmt für seine tolerante und liberale Einstellung gegenüber weichen Drogen, und die Einführung dieses Produkts ist eine klare Ansage: So lange man niemanden stört oder belästigt und keine Gesetze bricht, ist alles in bester Ordnung", sagt Menno Contant, Geschäftsführer von E-Njoint.

Gesundheitlich sind die E-Zigaretten umstritten, Liquids stehen im Verdacht, krebserregende Substanzen zu erhalten.

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