Startseite

Neues aus Nerdwana

Die größte Gadget-Messe der Welt ist eröffnet: Auf der CES in Las Vegas zeigen Elektronikhersteller 3D-Fernseher ohne Brillen, ultrascharfe Handys - und schlaue Gabeln. Die Technik-Trends des Jahres.

Von Christoph Fröhlich

Das Technikjahr 2013 wird mit einem Paukenschlag eröffnet: Die CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas hat ihre Pforten geöffnet und zeigt vom 8. bis zum 11. Januar neben neuen Fernsehern, Notebooks, Tablets und Smartphones auch schlaue Haushaltsroboter und coole Gadgets. stern.de zeigt die wichtigsten Trends der Messe.

  Hochkant-Bildschirm? Halbdurchsichtiges Display? Die Ankündigung von Samsung sorgt für jede menge Fragezeichen.

Hochkant-Bildschirm? Halbdurchsichtiges Display? Die Ankündigung von Samsung sorgt für jede menge Fragezeichen.

Die schärfsten Fernseher aller Zeiten

Riesengroß, superdünn und ultrascharf: Die neue Fernseher-Generation lockt mit Superlativen. Eines der Highlights sind die neuen 4K-Fernseher, die viermal so viele Bildpunkte (acht statt zwei Millionen) darstellen wie handelsübliche Full-HD-Modelle. Bilder von Digicams sehen darauf noch beeindruckender aus, Filme in der Super-Auflösung gibt es bereits, unter anderem Peter Jacksons neuer Fantasy-Blockbuster "Der Hobbit". Auch die Outdoor-Kamera Hero 3 HD Black Edition von GoPro kann Filme in 4K-Aufkösung aufnehmen.

Die neue Technik ermöglicht riesige Bildschirmdiagonalen von mehr als zwei Metern wie beim LM960V von LG, der das Wohnzimmer mit stolzen 84 Zoll füllt. Einige Fernseher werden mit organischen Leuchtdioden (Oled) zum Strahlen gebracht, die für sattere Farben und eine geringere Stromrechnung sorgen.

Mit Spannung erwartet wird die Pressekonferenz von Samsung: Das südkoreanische Unternehmen hat eine "wirkliche Innovation des TV-Designs mit einer noch nie dagewesenen TV-Form" versprochen. Seitdem rätselt die Techwelt: Wird ein Hochkant-Fernseher gezeigt werden? Oder ein halbdurchsichtiges Display? Gelüftet wird das Geheimnis am Montagnachmittag Ortszeit.

3D ohne Brille

Beim Anschauen von 3D-Filmen stören nervige Brillen den Filmgenuss, die auf Dauer nicht nur unbequem sind, sondern das Bild aufgrund der Gläser auch dunkler machen. Toshiba hat mit dem 55-Zöller 55ZL2 zwar schon einen 3D-Fernseher im Angebot, der auf Brillen verzichtet. Der ist mit einem Preis von mehr als 7000 Euro aber alles andere als günstig. Dolby und Philips wollen nun ebenfalls die nervigen Brillen aus den Wohnzimmern vertreiben und stellen ein neues Format namens "Dolby 3D" vor, das mit allen 3D-fähigen Bildschirmen funktionieren soll. Noch in diesem Jahr sollen erste Geräte mit der Technik vorgestellt werden.

  Dünn und schnell: Moderne Notebooks lassen sich dank Windows 8 mit den Fingern bedienen.

Dünn und schnell: Moderne Notebooks lassen sich dank Windows 8 mit den Fingern bedienen.

Dünne Notebooks für Streicheleinheiten

Ein weiterer Messetrend sind schlanke, leichte und damit ultramobile Notebooks mit Touchscreen-Displays. Als Betriebssystem dient dabei Windows 8, das mit den Wischbildschirmen bedient werden kann. Laut dem IT-Portal "Cnet" wird der Chiphersteller Intel eine neue Version des Notebookprozessors Ivy Bridge zeigen, der noch stromsparender sein soll. Damit dürften mobile Computer länger durchhalten - oder bei gleicher Akkulaufzeit noch dünner werden.

  Neue Smartphones wie das Sony Xperia Z werden nicht nur größer, sondern bieten auch Full-HD-Auflösung für die Hosentasche

Neue Smartphones wie das Sony Xperia Z werden nicht nur größer, sondern bieten auch Full-HD-Auflösung für die Hosentasche

Scharfe Smartphones

Auf der CES wird neben neuen Fernsehern und Notebooks auch eine Armada neuer Smartphones gezeigt werden. Mit dabei ist auch das Xperia Z von Sony: Das Handy kommt angeblich in drei Farben (schwarz, weiß und lila) und hat ein Fünf-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln. Damit schafft das Sony-Smartphone Full-HD. Auch an der restlichen Ausstattung dürfte der Konzern nicht gespart haben: Eine 13-Mega-Pixel-Kamera, ein Vierkernprozessor, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und ein spritzwassergeschütztes Gehäuse lassen kaum Wünsche offen. Doch auch andere Hersteller werden die Show in Las Vegas für Produktvorstellungen nutzen, unter anderem LG, Huawei und Samsung.

Cloud-Knipsen

Samsung hat es mit der Galaxy Camera vorgemacht, nun werden andere Hersteller folgen: Digicams mit Android-Betriebssystem und mobilem Internet laden Fotos automatisch in die Cloud oder auf Wunsch in das eigene Facebook- oder Twitter-Profil. Auch andere Hersteller setzen auf Wolkenspeicher wie Apples iCloud oder plattformübergreifende Dienste wie Dropbox oder Skydrive. Die Fotos können anschließend bequem auf Tablets oder Smart-TV angeschaut werden, ältere Fernseher können mit Set-Top-Boxen wie Google TV für das Jahr 2013 fit gemacht werden.

  Schlaue Haushaltsgegenstände wie die Hapifork sollen die Gesundheit der Nutzer verbessern

Schlaue Haushaltsgegenstände wie die Hapifork sollen die Gesundheit der Nutzer verbessern

Die Vermessung des Ich

Die Körpervermesser kommen: Der Trend zum Sammeln und Auswerten von eigenen Daten wird sich auch im Jahr 2013 fortsetzen. Zu den bereits bekannten Smartphone-Apps, Pulsmessern und Temperatursensoren gesellen sich nun auch Gadgets wie die "Hapifork", eine High-Tech-Gabel des US-Herstellers Hapilab. Das moderne Esswerkzeug überwacht die Nahrungsaufnahme seines Besitzers und beginnt zu vibrieren, sobald er zu hastig isst. Außerdem auf der Messe zu sehen: Sensoren, die das Wachstum von Pflanzen überwachen, und Armbänder, die Körperwerte kontrollieren.

  Ein sauberes Heim verspricht der Hom-Bot Square.

Ein sauberes Heim verspricht der Hom-Bot Square.

Moderne Haushaltshilfen

Mit all den technischen Neuheiten im Wohnzimmer dürfte keine Zeit mehr für nervige Haushaltspflichten sein. Zum Glück gibt es auf der CES auch zahlreiche neue Helferlein zu besichtigen: Die Firma Ecovacs Robotics zeigt mit dem Winbot 7 einen Fensterputz-Roboter, der sich an der Schreibe festsaugen kann. Laut Hersteller klappt das sowohl innen als auch außen. LG dagegen hat den bereits im Oktober vorgestellten Hom-Bot Square im Gepäck, ein Staubsaugerroboter, der sich dank zweier Kameras bestens im Raum orientieren und mit verlängerten Bürsten sogar in den Ecken sauber machen kann.

  Keine Kratzer: Das neue Gorilla Glas 3 soll Smartphones und Tablets vor nervigen Display-Furchen schützen

Keine Kratzer: Das neue Gorilla Glas 3 soll Smartphones und Tablets vor nervigen Display-Furchen schützen

Bye bye, Kratzer

Nichts ist ärgerlicher als störende Kratzer auf dem neuen Smartphone oder Tablet. Abhilfe soll das verbesserte Spezialglas von Corning schaffen, das laut Angaben des Herstellers dreimal kratzfester ist als frühere Modelle. Das neue Material sei weniger spröde, sodass auch die Bruchfestigkeit erhöht werde. Man habe die Atomstruktur des Glases analysiert und "eine völlig neue Art Glas erschaffen", heißt es unbescheiden in der Erklärung des Herstellers. Auf der CES werden noch keine Geräte mit Gorilla Glas 3 gezeigt, erste Prototypen sollen aber für Tests bereit stehen. Das Vorgängerglas wird unter anderem in Apples iPhone und Geräten von HP und Nokia verbaut.

  Mehr Rechenpower für Smartphone und Co. dank Nvidias neuem Tegra-4-Chip

Mehr Rechenpower für Smartphone und Co. dank Nvidias neuem Tegra-4-Chip

Mit der Kraft der vier Herzen

Neue Innereien für High-Tech-Produkte: Der Grafikchip-Spezialist Nvidia hat in Las Vegas mit dem Tegra 4 den angeblich leistungsstärksten Mobilprozessor der Welt vorgestellt. Der neue Vierkernchip soll sogar das iPad 4 und Samsungs Exynos-5-Chip in die Schranken weisen und Auflösungen bis zu 2560 mal 1600 Pixeln unterstützen. 72 verbaute Rechenkerne sollen die sechsfache Leistung des Vorgängerchips Tegra 3 liefern, der unter anderem in Googles Siebenzöller Nexus 7 oder Microsofts Surface steckt. Doch auch die Konkurrenz dürfte noch das eine oder andere Ass im Ärmel haben.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools