1. September 2012, 16:03 Uhr

Von der Flimmerkiste zur 3D-Scheibe

Metergroß und millimeterdünn - so sehen aktuelle Fernseher auf der Ifa aus. Unvorstellbar, wenn man sich die Anfänge der TV-Geräte anschaut. Eine Zeitreise durch die Geschichte der Flimmerkisten. Von Ralf Sander

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Die Ursprünge des Fernsehapparats reichen bis in 19. Jahrhundert zurück. Der Deutsche Techniker Paul Nipkow skizzierte schon 1886 in einer Patentschrift die Idee für einen mechanischen Fernseher, weshalb er als der Erfinder des Fernsehens gelten kann. Tatsächlich realisiert werden konnte die Übertragung von Bildern erst wesentlich später.

1907 gelang die erste Übertragung eines Fernsehbildes, doch es dauerte bis zum Ende der 1920er Jahre, bis die Technik bewegte Bilder in einer Qualität produzieren konnte, die für ein Massenpublikum geeignet war. Ab 1935 waren elektronische TV-Geräte soweit ausgereift, das in verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien und die USA, Fernsehsender ihren (Test-)Betrieb aufnahmen.

Der Zweite Weltkrieg brachte die Weiterentwicklung der Fernsehtechnik zunächst zum Erliegen, doch ab 1946 war der Siegeszug der Flimmerkisten nicht aufzuhalten. Das Bild zeigt ein Modell des US-Senders CBS, der in den 1940er Jahren sogar noch selbst Fernseher herstellte. In dem riesigen Kasten steckte ein vergleichsweise kleiner Bildschirm, der auf einer Technik basierte, die für Jahrzehnte den Standard für Fernsehapparate darstellen sollte: die Kathodenstrahlröhre.

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