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Musik endlich digital erhältlich

Mit überwältigendem Erfolg ist der neue Digitalradiostandard DAB+ in Deutschland gestartet. Bundesweit sind 15 digitale Radiosender empfangbar - also für jeden Zuhörer einer.

Eine Glosse von Falk Heunemann

Mit DAB+ kann man nun zum Beispiel im Auto Musik in CD-Qualität hören. Bedingung dafür ist allerdings der Erwerb und Einbau eines DAB+-geeigneten Gerätes, das anstelle des bisherigen CD-Spielers eingebaut wird.

DAB+ löst den zehn Jahre alten Standard DAB ab. Das Plus symbolisiert die Neuerung, dass alle alten Digitalradios nicht mehr funktionieren und man sich ein neues kaufen muss - dies entspricht dem Unterschied zwischen HD und HD+ bei modernen Flachbildfernsehern.

Der neue Digitalradiostandard ist aber auch wirklich super. Endlich kann man durch die Luft beliebige Daten übertragen: Nicht nur Musik, auch Texte und Bilder sollen an geeigneten Empfangsgeräten anzeigbar sein. Die ersten allerdings sind recht klobig und haben nur winzige, zweifarbige Displays. Aber vielleicht gibt es irgendwann sogar bald bunte, die in die Hosentasche passen. Und womöglich könnte man dann sogar die Inhalte nicht über irgendwelche Zahlentasten und Knöpfe bedienen, sondern direkt über den Bildschirm. Aber diese Technik (Arbeitstitel DAB++) ist noch Zukunftsmusik. In zehn Jahren sollen entsprechende Prototypen vorgestellt werden. Die Verlage haben bereits eine Klage angedroht, denn wenn Bild und Text mit übermittelt werden, sei das ja kein Rundfunk mehr, sondern Presse. ARD und ZDF wiederum teilten mit, wegen des zusätzlichen Aufwands für DAB ff. sei eine Erhöhung der Rundfunkgebühr unumgänglich. Sollte sich DAB++ durchsetzen, ist die nächste Stufe DAB+++ für das Jahr 2031 geplant: Dann soll der digitale Empfang von Musik, Bildern und Texten sogar am heimischen Computer möglich werden.

FTD
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