Noch bis Sonntag läuft die Photokina in Köln: Die Kamerahersteller setzen auf noch bessere Bildqualität, mehr Funktionen - und die direkte Verbindung mit dem Internet. Die Trends und Neuheiten. Von Ralf Sander
Handys haben es vorgemacht, Fotoapparate folgen: Es scheint fast nichts mehr zu geben, was Kameras nicht können. Immer neue Funktionen, dazu neue Verbindungen mit Smartphones, iPads und Apps. Die Photokina, die von Dienstag bis Sonntag in Köln stattfindet, zeigt, wie sehr die Branche in Bewegung ist.
Hauptgrund für die Erfindungsfreude bei den Herstellern sind die Smartphones. Ihre immer besseren Kameras werden millionenfach für Schnappschüsse benutzt. Für viele Nutzer reicht die Qualität aus, außerdem ist die Telefonkamera ständig dabei und längst bezahlt. In der Folge gehen die Verkäufe von Kompaktkameras zurück. Wer jetzt noch Kameras kauft, der entscheidet sich für teurere Modelle, die deutlich mehr zu bieten haben als die Knipse im Handy. Deshalb treiben die Hersteller die Bildqualität immer weiter in die Höhe und stopfen neue Funktionen in die Geräte.
Auf der weltgrößten Messe rund ums Bild können Kameras kabellos und in Echtzeit Bilder verschicken, sie in der Cloud extern speichern oder auch einen Fotodrucker anwerfen, der irgendwo anders auf dem Globus steht. Spiegellose Systemkameras werden immer ausgefeilter, und auch die kleinen Kompaktkameras lernen immer neue Tricks. Sogar das Fotobuch wird weiterentwickelt, mittels QR-Code kann es eine Verbindung zu bewegten Bildern herstellen.