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So clever löst die Sonos Playbase das größte Problem von Soundbars

Mit der neuen Sonos Playbase sorgt der Lautsprecher-Hersteller für mächtig Lärm im Wohnzimmer. Vor allem der TV-Sound soll so gewinnen. Bei der Platzierung hat sich Sonos etwas Cleveres einfallen lassen.

Sonos Playbase steht in einem Wohnzimmer unter dem Fernseher

Die Sonos Playbase trägt Fernseher bis zu 37 Kilogramm.

Von Jahr zu Jahr werden die Fernseher immer schlanker. Was im Wohnzimmer schick aussieht, hat aber praktische Folgen: Die hauchdünnen Gehäuse taugen kaum noch als Klangkörper. Kein Wunder, dass immer mehr Kunden den TV-Sound mit einer Soundbar aufpimpem. Mit der Playbase hat Sonos nun einen neuen Klangkörper ins Rennen geschickt. Die soll nicht nur mit ihrem satten Sound überzeugen, sondern auch mit der schlauen Platzierung.

Denn die meisten Soundbars müssten eigentlich unter dem Fernseher positioniert werden. Das geht am besten, wenn die Glotze an der Wand montiert ist. Leider ist das bei einem Großteil der TV-Geräte aber gar nicht der Fall: 70 Prozent der Fernseher stehen auf einer TV-Bank, so Sonos. Die Playbase hat daher einen anderen Ansatz: Sie ist so stabil gebaut, dass man den Fernseher direkt darauf stellen kann, bis zu 37 Kilogramm hält sie aus.

Sonos Playbase Nahaufnahme

Hinter dem schlichten Gitter sitzen ganze zehn Lautsprecher

 

Satter Sound für Musik und TV

Natürlich dient die Playbase nicht nur als Abstellfläche. Wie schon die Sonos Playbar lässt sich die Playbase sowohl für TV-Sound als auch zum Musikhören nutzen. hat sie prallvoll mit Technik gefüllt. Trotz des Formats einer Brettspiel-Verpackung enthält sie ganze zehn Lautsprecher. Zu sehen sind sie aber nicht, die schlichte Front präsentiert sich als unscheinbares Lochgitter. 

Dem Sound scheint das aber keinen Abbruch zu tun. Ersten Testberichten zufolge ist der Klang voll und klar, sogar der Bass soll trotz der flachen Bauform überraschend viel Wumms besitzen. Wer mehr Bass braucht, kann sich einen passenden Subwoofer dazu kaufen. Toll: Wie bei der Playbar kann auch die Playbase per Trueplay mit dem Smartphone an die Raumbeschaffenheit angepasst werden. So erkennt sie bei der Einrichtung per Mikrofon, wo welcher Klang ankommt und passt die Ausgabe entsprechend an. Wer Raumklang will, muss aber mit Dolby Digital Vorlieb nehmen. DTS unterstützt die Playbase wie die Playbar nicht, mit weiteren Sonos-Lautsprechern kann sie aber zum Surround-System erweitert werden.

Alexa kommt

Wie andere Sonos-Boxen verknüpft sich die Playbase per Wlan mit dem Smartphone, mit dem Fernseher wird sie über den optischen Anschluss verbunden. Die Lautstärke reguliert man direkt über die TV-Fernbedienung oder die Smartphone-App. Toll: Wie alle Sonos-Systeme soll die Playbase im Laufe des Jahres Unterstützung für Amazons Sprachassistentin Alexa über einen Amazon Echo (hier bei uns im Test) bekommen.

Ab dem 4. April kann man die Playbase kaufen, als Farben stehen Weiß und Schwarz zur Wahl. Der Preis liegt bei 799 Euro.


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