Die Stiftung Warentest hatte 15 aktuelle Fernseher im Test und fand heraus, dass viele der geprüften Geräte kein optimales Bild mit der Standardeinstellung lieferten. Neun der geprüften Modelle zeigten erst nach tief greifenden Grundeinstellungen ein gutes Bild.

Mindestens 900 Euro sind fällig, wenn der Fernseher bereits in den Standardeinstellungen gut sein soll© Colourbox
Einfach einschalten und dann gemütlich fernsehen - das ist häufig gar nicht so einfach. Die Stiftung Warentest hat in der April-Ausgabe der Zeitschrift test 15 Fernseher zwischen 80 cm und 117 cm Bilddiagonale getestet. 10 Geräte haben mit der Note "Gut" abgeschnitten, 4 befriedigend und einer ausreichend.
Die meisten Fernseher liefern mit den Werkseinstellungen kein optimales Bild. Technikmuffel, die sich nicht mit der zum Teil sehr umständlichen Menüführung der getesteten Fernseher herumärgern wollen, können zum Loewe Art 40 für 2890 Euro, Sony KDL-40HX725 für 945 Euro oder zum Sony KDL-46HX725 für 1360 Euro greifen. Diese liefern auch ab Werk ein gutes Bild, das nicht unbedingt optimiert werden muss.
Einziger wirklicher Ausreißer im Test war der Orion 32LB7200. Der mittlere Preis von 300 Euro macht ihn zwar zum mit Abstand günstigsten Testgerät, weder Bild noch Ton können aber überzeugen.
Für Freunde von 3D ist der Plasmafernseher Panasonic TX-P42VT30E am besten geeignet. Er liefert in diesem Bereich eine sehr gute Leistung ab. Die Bildqualität insgesamt kann aber nicht ganz überzeugen. Außerdem verbrauchen Plasmafernseher traditionell mehr Strom als ihre LCD-Kollegen.
Der Fernseher mit der besten Darstellung von bewegten Bildern ist der Philips 32PFL7606K. Er gehört mit einem mittleren Preis von 580 Euro auch eher zu den günstigeren getesteten Geräten.
Alle Informationen über den Fernseher-Test unter www.test.de/fernseher und in der Zeitschrift "test" 4/2012.