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Auch in der neuen Version der Creative Suite von Adobe sind wieder Photoshop, Flash und andere Programme für Bildbearbeitung und Webgestaltung enthalten. Doch diesmal lassen sich damit auch Apps fürs iPhone herstellen. Doch Apple sperrt sich gegen die Flash-Anwendungen von Adobe.
Wie hoch liegt der Schnee in meinem Skigebiet? Gibt es in den kommenden Tagen Neuschnee? Und welches Hotel am Urlaubsort hat noch freie Betten? Die Apps für iPhone oder iPod-Touch sind praktische Reisebegleiter, wenn Sie auf die Piste gehen.
Markus Grimm war der Grimmige in der Popstars-Band Nu Pagadi. Was niemand weiß: Nachdem es die Casting-Band nicht mehr gibt, schreibt er Kinderbücher und entwickelt iPhone-Apps. Carsten Scheibe sprach mit Markus Grimm über seine Apps, über seine Ideen und über - Castingshows. Markus Grimm: Diesen Namen kennt man doch? Welche Staffel von Popstars habt ihr eigentlich damals gewonnen mit Nu Pagadi? Hast du noch Kontakt zu deinen alten Bandkollegen? Wie ist es euch damals nach Popstars eigentlich weiter ergangen? Das war damals die vierte Staffel – irgendwo zwischen Sinn und dem heutigen Unsinn von Castingshows. Ich habe noch Kontakt zu den anderen, aber nach dem Ende der Band steht man erst mal allein da. Und es dauert Jahre, bis endlich das Belächelt-werden aufhört, wobei man als deutscher Gewinner doch noch als Verlierer abgestempelt wird. Du hast mit Martin Kesici das Buch „Sex, Drugs & Casting-Shows“ geschrieben. Wie bist du auf Kesici gekommen? Und warum hattest du so einen “Grimm†auf die Casting-Shows? Weiß man nicht vorher, dass das nicht funktionieren kann? Oder ist man als Gewinner in einem Maß fremdbestimmt, das nicht mehr feierlich ist und das man so nicht vorausahnen kann? Martin und ich kennen uns schon lange und gehören wohl zu den Charakteren dieser Shows, die eben nicht ins typische Boyband-Bild passen. Daher haben wir uns sofort super verstanden und nach ein paar Jahren das Buch geschrieben, weil die Menschen uns immer wieder ansprechen. Sätze wie “Man hört nichts mehr von dir!†haben uns dazu bewegt, endlich einmal aufzutischen und zu erzählen, was da so abläuft hinter den Kulissen. Natürlich kann man heute sagen: “Das kann eh nicht funktionieren mit diesen Castings!†Zu meiner Casting-Zeit gab es alle anderen Bands aber weiterhin noch und ich hab es als Chance gesehen – dass es am Ende so aussieht und man am Boden liegt, wusste ich nicht. Neulich dachte ich noch: “Komisch, das etwas, was als Chance beginnt, ein Leben zerstören kann!†Klingt wehleidig, aber es ist so, wenn man so viele neue Projekte hat wie etwa Kinderbücher, iPhone-Apps und eigene Songs – und diese am Ende fast daran scheitern, weil man ja der Typ aus dem Casting ist und keiner einfach nur den Produkten eine Chance gibt, sondern es immer auf den Typen im Pelz reduziert. Daher kommt dieser Grimm auf die Shows, da man in einer Schublade steckt mit all den unfassbar schlechten Clowns, die nur zur Belustigung dorthin gehen und genau deswegen vermarktet werden. Oder auf diese ewige Mitleidsmelodie, mit denen Schicksale in zahlende Telefonanrufe verwandelt werden. Was hat denn D! Soost zu dem Buch gesagt? Ich habe keine Ahnung – ich habe ihn nicht gesprochen. Im Buch geht es auch nicht darum zu lästern, die Castings waren das Sprungbrett. Und D! war in diesem halben Jahr ein treuer Begleiter, der mir Mut gemacht hat, so steht es auch im Buch. Ich glaube aber, dass er sauer auf mich ist wegen dem Buch. Wenn ja, dann ist es halt so – schade um die schönen Momente. Und Menschen gehen halt oft und schnell wieder getrennte Wege oder passen nicht zusammen – so wie Knoblauch zu Nutella oder ein Tänzer zur Jury eines Gesangswettbewerbs. Nu Pagadi gibt es nicht mehr. Machst du weiter Musik? Vermarktest du sie klassisch über Plattenfirmen oder selbst über youmusic24.com ? Was ist das für eine Plattform? Neben all meinen Projekten steht nun auch wieder Musik an. Es hat lange gedauert, bis ich die Liebe zur Musik wieder gefunden habe und Musik nicht mehr als reine Ware gesehen habe. Nun bin ich mit Richard Geppert im Studio, der auch schon für Xavier Naidoo Songs geschrieben hat und ein unfassbar genialer Mensch mit viel Geduld ist. Die erste Single ist aufgenommen und es fühlt sich gut an, wieder selbst an Songs und Texten zu schreiben und nicht mehr einfach, wie Martin Kesici immer sagt, ein Karaoke-Sänger zu sein, der fremde Lieder nachsingen muss. Wir schauen gerade nach einem Label als Partner für die Single „Ich dich auch“ und das geplante Album. youmusic24.com ist eine Plattform für Künstler, die ihre Musik verbreiten möchten, ohne fest gebunden zu sein. Dahinter steckt ein gutes Konzept und ich bin seit der Entwicklung der Plattform mit dabei und liebe diese digitale Freiheit. Ein klassisches Label und eine gepresste CD lassen mein Herz natürlich immer noch höher schlagen – weil man ja gern Bücher oder eben CDs auch in der Hand halten mag. In Deutschland „darf“ man ja eigentlich nur eine Begabung haben, an der man sein Leben lang festhält. Also denkt man, dass du „nur“ Musik kannst und nichts anderes. Oft glaubt man ja, dass die Casting-Gewinner, die wieder in der Versenkung verschwinden, weinend zu Hause auf dem Sofa sitzen und darauf warten, dass Dee! oder Bohlen sie wieder ins Rampenlicht zurückholen. Bei dir ist es ja so, dass du anscheinend sehr viele Begabungen hast und sie auch munter ausübst. So arbeitest du auch als Moderator? Wie und wo und zu welchen Themen? Ich war noch nie jemand, der auf dem Sofa liegt und abwartet – denn da kann man lange warten. Ist die Kuh erstmal gemolken, braucht bald keiner mehr die alte Milch – dafür gibt es ja immer wieder neue Kandidaten, die ins Rampenlicht drängen. Ich habe vor dem Casting bereits viel geschrieben und auch Moderationen gemacht. Ich bin absoluter Technik-Fan und freue mich über jedes neues Spielzeug, das ich in meiner iMusic1- Sendung “Tekknissimo†teste. Ich kann mich zwar auch einigeln und heulen – dabei höre ich dann Freddie Mercury und Queen – ich versuche aber, mich mit dem Schmerz auseinanderzusetzen, wenn wieder Projekte abgesagt wurden. Das kennt ja jeder aus seinem Alltag – und es ist menschlich und macht mich auch aus -, aber Liegenbleiben ist keine Lösung und so geht es immer weiter. Dafür hab ich einfach zu viele kreative Ideen. Und ganz ehrlich, das Casting war eine „Doku-Soap“ nicht mehr und nicht weniger. Immerhin hab ich gewonnen und bin keiner von den unzähligen Dritt- bis Zehntplazierten, die meinen, sie wären die größten Helden. Die rennen dann auf allen Parties rum und lassen sich in ihren 15 Minuten Ruhm schön Puderzucker und anderes in den Hintern blasen – ich blieb lieber daheim und hab an neuen Projekten gearbeitet. Denn nur wer mehr anbieten kann als ein dünnes Stimmchen, der hat auch eine Chance weiter zu machen. Was sagst du zu all den Casting und „Real-Doku-Formaten“, die das TV überschwemmen? Alles hat seine Berechtigung, auch wenn neue Formate wie XFaktor oder die gerade beendete Supertalent Staffel, auch wieder nur ins Mitleidshorn geblasen und traurige Geschichten erzählt haben, anstatt Talent und Stimme allein zählen zu lassen. Scheinbar kann nur Stefan Raab eine Castingshow machen, in der es nur um die Stimme und nicht um Geschichten geht. Der Name verpflichtet. Markus Grimm = Grimms Märchen. Mit „Fleckies Reise“ hast du ein Kinderbuch geschrieben, das anscheinend sehr gut im Buchmarkt aufgenommen wurde. Erzähl doch einmal: Was passiert in dem Buch, woher kommt die Idee, in welchem Verlag ist das erschienen? Und was hat es mit der Interaktivität in Buchform auf sich? Ja, das mit dem Namen verfolgt mich seit frühster Kindheit. In der Grundschule habe ich angefangen zu schreiben und es ist meine Art, Dinge zu verarbeiten. Schnell wuchs das Interesse an mir und meiner Arbeit und es fasziniert mich, wie viele Leute meinen Worten folgen – auch virtuell bei Facebook zum Beispiel. Das macht Mut, weiterzumachen. Und eben diese Kinderbuchidee ist so alt wie mein Bedürfnis zu schreiben. Nach dem Castingbuch kam ein Verleger auf mich zu und fragte, ob da was dran wäre, an meinen Ideen zu Kinderbüchern. Und so wurde dann endlich “Fleckie, der Marienkäfer†geboren – ein Käfer mit Kuhflecken anstatt Punkten. Inzwischen habe ich für mehrere Teile unterschrieben. “Fleckies Reise†ist beim Lokomotion Verlag bereits erschienen und erweckt viel Aufsehen. Ich finde es wichtig, nicht auf dem Sofa vor der Glotze zu sitzen und alles in fertigen Häppchen zu bekommen, so kam die Idee mit der Interaktion mit ins Buch hinein. In jeden Fleckie-Buch müssen Kinder selbst in die Geschichte eingreifen und sie zwischendrin weiterführen. So hat Fleckie im ersten Teil Heimweh und die Kinder müssen selbst überlegen, wie er aus Frankreich wieder zurück nach Faltental kommt. Ich sage ihnen nur, dass selbst zu fliegen viel zu weit für Fleckie ist und sie sich andere Wege überlegen sollen. Dabei sind schon tolle Geschichten entstanden, von denen ich immer dann erfahre, wenn ich auf Lesereise bin. Beeindruckend finde ich das Buch „Fleckies Speise“, das Ende 2010 in Buchform erschienen ist. Namhafte Köche wie Christian Rach, Alfons Schuhbeck und Eckart Witzigmann haben hier Rezepte beigetragen, die jedes Kind nachkochen kann. Wie habt ihr es geschafft, diese Köche zum Mitmachen zu bewegen? Wie lief die Zusammenarbeit ab? Und was ist dein Lieblingsrezept? Stimmt es, dass der Queen-Gitarrist Brian May auch mit einem Rezept im Buch vertreten ist? Danke für dieses Kompliment! Das hat wohl der Charme von Fleckie geschafft. Ich hab einfach rumtelefoniert, nachdem ich die Idee zu einem Kinderkochbuch voller Geschichten und toller Rezepte hatte. Und schon füllte sich die Liste derer, die ich gern dabei haben wollte und die derer, die tatsächlich sofort mit dabei waren. Ich freue mich sehr auf dieses Buch. Es ist doppelt so dick wie die normalen Fleckie-Teile und bietet so viel. Es ist das erste Kochbuch, dass Kinder auch im Kinderzimmer lesen können und dass eben nicht nur in der Küche einen Sinn macht – weil eben all die Geschichten zu den Rezepten und auch zu den Paten das Buch so spannend machen. Die Rezeptpaten waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Ich denke, dass allen, die mitgemacht haben, dieses Buch gefallen wird und es einen Platz in ihren Herzen findet. Bleibt nur zu wünschen, dass auch alle anderen das Buch lieben werden. In diesem Werk steckt tatsächlich mein ganzes Herzblut und sogar mein größter Traum – denn Brian May von Queen, meiner Lieblingsband, hat ebenfalls ein Rezept geliefert und ist Fleckies neuer Held geworden. Fleckie hat anscheinend das Potenzial, der neue Lieblingsstar der Kinder zu werden. Es gibt sogar schon ein Plüschtier, oder? Jetzt erobert Fleckie auch noch das iPhone und den iPod touch. Worum geht es in der ersten App, die du zusammen mit Arktis umgesetzt hast und die bereits im AppStore steht? Ja, also bislang reagieren alle Kids mit einem Lächeln auf den kleinen Kerl mit den Kuhflecken. Das Plüschtier ist schon in viele Kinderzimmer eingezogen und ich habe so liebe Bilder bekommen, die mich immer wieder rühren. Wenn dann eine Idee aus deinem Kopf real wird und am Ende sogar von so vielen Kids als Stofftier gehalten wird: Das ist ein Lohn, den man nicht in Geld bemessen kann, denn so hab ich etwas erreicht, was bleibt. Die App war für mich der nächste Schritt. Da ich ja Technikfan bin und viele Kids von Freunden auch schon an den iPod touch herandürfen, dachte ich mir, dass man da garantiert auch etwas machen kann. Mit meinem Programmierer Danny Thüring hab ich mittlerweile vier Apps entwickelt und Fleckies Schiebepuzzle ist das erste Spiel, das nun im AppStore zur Verfügung steht. Es folgen auch noch ein Rechenspiel und ein Suchspiel. Arktis ist für mich der perfekte Partner. Geschäftsführer Rainer Wolf und ich kennen uns schon lange und wir sind beide einfach nur Spielkinder und tauschen uns immer über den neusten Kram aus, den es so gibt. Wir haben schon witzige Dinge zusammen entwickelt und die App ist dort am besten zuhause. Ein Schiebepuzzle ist ja ganz nett, aber wäre es nicht viel spannender, die drei Bücher als E-Book umzusetzen? Oder die Rezepte ins iPhone zu holen? Oder auf das iPad? Was ist denn da noch geplant? Das sind alles Dinge, die nach und nach anstehen. Ich bin ja auch nur ein Mensch mit 24 Stunden Zeit am Tag – und auch meine Freunde und Kollegen müssen einmal schlafen. Manchmal lasse ich meinen Programmierer und andere Kollegen einfach nur rotieren, weil sich so viele Ideen in meinem Kopf drehen, die ich dann gern schnell “in echt†sehen mag. Aber bislang gibt es die Bücher, Stofftiere, Buttons und eben die App – der Rest folgt. Fleckie war ein Knaller. Sind weitere Knaller geplant? Oder lehnst du dich jetzt zum Ausruhen erst einmal zurück? Nein, ich hab keine Zeit zum Ausruhen. Und da Fleckie ein Knaller ist und eben eine Serie daraus geworden ist, bin ich viel mit dem kleinen Kerl unterwegs. Zwischendrin wird es dann eben Zeit, neue Musik zu machen. Da freu ich mich sehr auf den ersten Song “Ich dich auchâ€, den ich zusammen mit Richard Geppert geschrieben habe. Und Fleckie ist nicht nur als Buch und App gefragt. Derzeit arbeite ich mit einem guten Kollegen und Komponisten an der musikalischen Umsetzung und an den Hörspielen zur Fleckie-Reihe. Das wird garantiert auch spannend. Ach ja: Hast du eigentlich selbst ein iPhone oder ein iPad? Wie intensiv nutzt du die Geräte? Was findest du an ihnen toll, was nervt? Und welche Apps sind dir am liebsten? Ohne mein iPhone oder mein iPad geht nichts mehr – ich habe jahrelang behauptet, so etwas nicht zu brauchen, weil ich ja meinen Mac zuhause habe. Aber mittlerweile ist es unabdinglich, damit Mails zu lesen, Facebook zu betreuen oder mit Freunden in Verbindung zu bleiben. Ich liebe Spiele auf dem iPhone und stehe total auf Flippertische. Es geht einfach nicht mehr ohne die genialen technischen Spielereien. Auch wenn ich gern mal zum Selbstversuch eine Woche ohne alles in den Wald gehen möchte. Das könnte wirklich spannend werden – Statusmeldungen in Bäume zu ritzen. Danke dir, Markus, für die Zeit, die du dir genommen hast. Fotos: aus dem Privatbesitz von Markus Grimm, mit freundlicher Genehmigung. Das Foto von Grimm&Hund stammt von Frank Lothar Lange. Das Porträt-Foto ganz oben stammt von Dennis Weber.
Sie sind neu in der App-Welt von iPhone, iPad und iPod Touch? Der glänzende Apple-Kosmos birgt einige Geheimnisse. In Folge zwei unserer Serie geht es unter anderem um die Frage: Wie kriegt man teure Apps eigentlich umsonst?
stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe sammelt über eintausend Apps für sein iPhone. Immer häufiger werden hochwertige Apps dauerhaft verschenkt. Abkassiert wird später, sozusagen um die Ecke herum. So kommen die Entwickler doch noch auf ihre Kosten.
Ich war mir von Anfang an extrem sicher: Das iPad wird ein Hit. Ich war zwar nicht schlau genug, um mir sofort eins der ersten Geräte aus den USA einfliegen zu lassen. Dafür habe ich aber eins bei Amazon vorbestellt. Jetzt heißt es warten: Ende April sollen die Apple-Geräte ja auch in Deutschland verfügbar sein. Mein Highlight: Gestern durfte ich zum ersten Mal ein iPad in die Hand nehmen und ausprobieren. Gestern war bei uns im Ort Küchenparty im Falkenseer Hexenhaus ( http://www.hexenhaus-falkensee.de/ ). Da kann man an einem Abend lang alles ausprobieren, was Spitzenkoch Edmund Becker in seiner Küche alles zaubert. Das war eine gute Gelegenheit, um den Blogger-Kollegen Michael Gronau von der Berliner Hauptstadt-Zeitung BZ ( http://service.bz-berlin.de/bzblogs/iphoneblog/ ) einmal persönlich kennen zu lernen. Kurz vorher bekam ich sogar noch eine Mail von ihm: "Bringe mein voll aufgeladenes iPad mit". Super, danach hatte ich gar nicht zu fragen gewagt. Im Hexenhaus holte Michael das kultige Gerät dann schnell aus seiner Aktentasche. Und da war es, das iPad. Etwas kleiner als erwartet, aber sehr handlich. Schwerer als gedacht, aber dadurch auch solide in der Hand liegend. Ein Druck auf den runden Knopf, der an der gleichen Stelle auch auf dem iPhone zu sehen ist, und das iPad leuchtet auf und ist sofort betriebsbereit. Wie nervig ist es immer auf unserem Netbook Zuhause, dass es schier ewig dauert, bis das Betriebssystem geladen ist, wenn man eigentlich nur schnell mal etwas im Web nachschlagen möchte. Ich starte probeweise ein paar Apps. Die Google Maps sieht einfach super aus in der hohen Auflösung. Auch Kalender, Notizen, Adressen - alles macht einen sehr professionellen und natürlichen Eindruck. Übernommene iPhone-Apps hingegen sehen in der originalen Auflösung grauselig aus. Dann kruschteln sie sich winzig ins Zentrum der Anzeigefläche und haben so viel schwarzen Rand um sich herum, dass sie einfach nur noch verloren wirken. Ich vergrößere probeweise ein paar iPhone-Apps auf die volle iPad-Auflösung. Dabei pixeln sie zwar ein wenig, aber damit kann man leben. Schade, dass viele Entwickler ihre iPhone- und iPad-Apps getrennt voneinander verkaufen wollen. Ich wünschte mir Apps, die auf beiden Geräten in der passenden Auflösung funktionieren. Sehr sehenswert sind Filme. Die Farben leuchten, schnelle Bewegungen werden ohne Probleme wiedergegeben. Auch der Sound ist völlig okay. Fotos sehen auf dem iPad auch grandios aus. Zumal sie sich mit zwei Fingern blitzschnell zoomen oder verkleinern lassen. Da macht das iPad mobile DVD-Player und auch die ganzen Fotorahmen arbeitslos. Als Heimkino-Ersatz ist das iPad wunderbar zu gebrauchen. Und auf Reisen können die Kinder sich damit im Auto verlustieren. Filme kann man sich dafür billig im AppStore leihen. Man muss sie ja nicht einmal kaufen. Die ersten speziell für das iPad adaptierten US-Zeitschriften zeigen sofort auf, dass das iPad die Zukunft der mobilen Presse ist. Die zweispaltig gesetzten Texte lassen sich wunderbar lesen. Zoomen ist nicht nötig, nur umblättern zur nächsten Seite. So kann ich es mir vorstellen, auf dem Sofa zu liegen und meine Lieblingsmagazine zu schmökern. Kein Papier mehr, alles elektronisch. Hier hat Apple alles richtig gemacht. Es bleibt nur abzuwarten, ob die Anwender bereit dazu sind, volle Abopreise für die digitalen Magazine zu bezahlen. Ich war am Ende noch ganz heiß auf die Marvel-App für das iPad. Sie erlaubt es, aktuelle Comics wie Spider Man oder X-Men auf dem iPad zu lesen. Seit vielen Jahren importiere ich meine gedruckten Comics immer teuer aus den USA, was alleine 100 Dollar Porto kostet - und in der Schrankwand ist auch kein Platz mehr. Ich schaue mir das aktuelle Spider Man Heft auf dem iPad an. Die ganze Comicseite passt perfekt in das Display und ich kann sie ohne Zoomen perfekt lesen. Dabei leuchten die Farben, wie das kein Drucker zu Papier bringen könnte - ein grandioses Leseerlebnis. Ich bin mir jetzt schon völlig sicher, dass ich meine Comics ab Mai nur noch digital einkaufen werde. Mehr kann ich jetzt noch nicht sagen - ich hatte nur ein paar Minuten Zeit zum Testen, dann war Edmunds Essen wichtiger. Ich habe mein iPad schon vor Wochen bei Amazon vorbestellt, als das noch möglich war. In der Liste meiner offenen Posten wird die Bestellung auch weiterhin geführt. Also rechne ich auch damit, dass sie als eine der ersten Bestellungen ausgeführt wird, sobald das iPad nach Deutschland kommt. ( Carsten Scheibe )
Die Kontakte auf dem iPhone speichern zwar die Namen und Adressen der Freunde und Geschäftspartner. Was aber oft fehlt, ist ein Foto. Das ist schade, denn genau dieses Foto wird automatisch auf dem Bildschirm gezeigt, sobald das Telefon klingelt. SmartSync sorgt für Nachschub - und holt sich die Fotos der Kontakte direkt aus Facebook. Es ist wirklich praktisch: Klingelt das iPhone, so reicht oft ein Blick aufs Display, um herauszufinden, wer anruft. Denn ab und zu ist dann ein großes Foto des Anrufenden auf dem Display zu sehen. Das funktioniert freilich nur, falls ein entsprechendes Foto in den Kontakten hinterlegt ist. Aus diesem Grund fotografieren iPhone-Besitzer ihren Freundeskreis so gern: Irgendwie müssen sie ja an Foto für die Adressdatenbank kommen. Ein besserer und deutlich effizienterer Weg: Die App SmartSync importiert die Fotos einfach aus Facebook. Hier wählt ja jeder Teilnehmer ein eigenes Porträtfoto, um sich seinen Freunden angemessen zu präsentieren. SmartSync scannt - nach entsprecher Freigabe - die Facebook-Freunde und gleicht ihre Namen mit den Kontakten des iPhones ab. Kommt es zu einer Übereinstimmung und es liegt noch kein Foto in der Datenbank vor, so übernimmt SmartSync das Bild aus Facebook in die Kontakte. Das funktioniert sehr gut und auch bei über 1.000 Kontakten in annehmbarer Geschwindigkeit. Die Treffer werden anschließend in einer Übersicht präsentiert, sodass man genau sehen kann, wie viele Fotos (und welche!) die App zur Kontaktdatenbank hinzugefügt hat. Die App geht sogar noch weiter und zeigt nicht nur die wasserdichten, sondern auch die "wackligen" Treffer an. Bei diesen strittigen Fällen decken sich die Namen bei Facebook und in den Kontakten nicht vollständig. Hier kann der Anwender selbst intervenieren und per Fingerzeig festsetzen, ob ein Foto zu importieren ist oder nicht. Übrigens: Via iTunes-Sync können die Fotos auch ins PC- oder Mac-Adressbuch übernommen werden. Gern versucht die App, weitere Informationen aus Facebook zu extrahieren, die in den Kontakten noch nicht vorhanden sind. E-Mail-Adressen und Telefonnummern lassen sich nicht aus Facebook auslesen. Dafür aber Geburtstage. Auch eine gute Möglichkeit, um die Geburtstage der Kontakte nachzupflegen. Noch besser: SmartSync kann "Freunde importieren". Dabei werden Freunde, die nur auf Facebook vorhanden sind, aber noch nicht als Datensatz in den Kontakten vorliegen, importiert. Gelungen ist an dieser Stelle, dass SmartSync nicht sofort loslegt, sondern stattdessen erst einmal eine Liste der möglichen Kandidaten erstellt. Per Fingerzeig lassen sich dann gezielt nur einzelne Datensätze übernehmen. Auch hier fehlen Adressen und E-Mail-Adressen, diese müssen von Hand nachgetragen werden. Fazit: Eine ausgetüftelte Datenbank-App, die auf gelungene Weise zwischen Facebook und den Kontakten vermittelt. Vor allem der Foto-Import ist eine Funktion, die das Adressbuch persönlicher gestaltet und bei Anrufen sehr schön aufzeigt, wer am anderen Ende der Leitung sitzt. ( Carsten Scheibe ) SmartSync 3.0 Anbieter: Ultimake Größe: 9,3 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Hinweis : Jede Menge iPhone-Apps werden zurzeit verschenkt oder mit einem ordentlichen Preisrabatt verkauft. Wir zeigen Ihnen diese App-Schnäppchen - auf allemeineapps.de .
Mit dem Tablet Motorola Xoom als erstes Gerät hat Google begonnen, Android Honeycomb 3.2 einzuführen.
Apple ist bekannt dafür, die Inhalte von iPhone-Apps streng zu kontrollieren. Eine umstrittene App, die "Heilung von Homosexualität" unterstützen soll, hat das Unternehmen allerdings zugelassen - und wurde dafür hart von Schwulen- und Lesbenverbänden kritisiert.
Sie sind neu in der App-Welt von iPhone, iPad und iPod Touch? Der glänzende Apple-Kosmos birgt einige Geheimnisse. In der vierten Folge unserer Serie geht es um die Frage: Welche Apps gehören auf jedes iGerät?
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