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China besitzt weltweit 15 Prozent aller Gletscher. In den letzten 40 Jahren hat ihre Fläche dramatisch abgenommen. Verwüstungen riesiger Landstriche drohen.
Die aktuellen Schneemassen in Deutschland und Teilen Europas sollten nach Einschätzung des Präsidenten des Umweltbundesamts (UBA), Jochen Flasbarth, nicht bereits als Indiz für globale Klimaänderungen interpretiert werden.
Parasiten, Pestizide und blütenarme Wiesen haben die Bienenvölker in Deutschland stark geschädigt. Der Biologe Werner von der Ohe erklärt, warum sich die Tiere in diesem Frühjahr erholen.
Der türkische Wissenschafts- und Forschungsrat hat in seinem Magazin eine Titelgeschichte zum 200. Geburtstag des Naturforschers Charles Darwin gekippt. Der Fernsehsender CNN-Türk sprach von einem Akt "unglaublicher Zensur" wegen einer offensichtlich religiös motivierten Ablehnung Darwins.
Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten haben auch die Sprache des zurückliegenden Jahres geprägt. Die Gesellschaft für deutsche Sprache wählte folgerichtig "Finanzkrise" zum Wort des Jahres. Auch das zweitplatzierte Wort stammt aus dem Vokabular der wirtschaftlichen Verwerfungen.
Der Ölpreis sorgt für das Wiederaufleben einer Debatte, die eigentlich schon beendet schien: die um den deutschen Atomausstieg. Und während die Union mit Energiekosten und der Klimaveränderung argumentieren, spricht die SPD von Terrorgefahr und einem ungelösten Problem.
Zum Auftakt ihrer Beratungen haben die G8-Finanzminister vor steigenden Preisen für Öl und Nahrungsmittel gewarnt: Die Entwicklung sei eine Bedrohung für die Weltwirtschaft. Bei einem anderen Thema werben die Minister für mehr Geld.
Manche verkaufen Bierkisten für den Regenwald, aus Protest gegen das Abholzen ketten sich andere an Bäume. Und Hollywood-Schauspieler Harrison Ford setzt nun noch einen drauf. Mit vollem Körpereinsatz ist er bereit, sein Bestes zu geben - in diesem Fall das Brusthaar.
Ein Anruf beim Gletscher, das klingt absurd, ist aber möglich. Die britische Künstlerin Katie Paterson hat dem isländischen Gletscher Vatnajökull eine Telefonnummer gegeben. Wer sie wählt, hat direkt den schmelzenden Eisberg am Ohr.
Spurensuche unter dem Meeresspiegel: Unterwasserarchäologen suchen auf dem Grund vor der Insel Rügen nach versunkenen Relikten aus der Steinzeit. Ihre Funde zeigen, wie die frühen Ostseebewohner lebten und wie sie auf den Klimawandel vor tausenden von Jahren reagierten.
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