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Bundesbankchef Jens Weidmann hat vor ungerechtfertigter Angst vor einem wirtschaftlichen Abschwung gewarnt.
Deutschlands Wirtschaft fährt der Konjunktur in der Euro-Zone davon: Während die Wirtschaftsleistung im gemeinsamen Währungsraum im ersten Quartal von Januar bis März auf der Stelle trat, verzeichnete Deutschland ein Wachstum um 0,5 Prozent, wie aus Angaben des Statistischen Bundesamts und der EU-Statistikbehörde Eurostat hervorgeht.
Keine Woche ohne neue Prognosen, wie schlimm die Wirtschaftskrise wird: Die Commerzbank, Ende 2008 selbst aus höchsten Schwierigkeiten gerettet, setzt sich nun an die Spitze der Pessimisten und prognostiziert einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts von bis zu sieben Prozent - eine Horrorzahl, die andere Experten für durchaus möglich halten.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich überraschend stark verschlechtert und Sorgen um einen Konjunktureinbruch neu befeuert. Sowohl der Geschäftsklimaindex als auch das Konjunkturbarometer brachen überraschend stark ein. Für Finanzminister Peer Steinbrück gab es aber auch eine gute Nachricht.
Die Stimmung unter Finanzanalysten in Deutschland trübt sich laut der jüngsten Konjunkturumfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Der Grund: steigende Preise und neue Höchststände des Euro. Zu Konjunkturpessimismus bestehe jedoch kein Anlass.
Die Finanzkrise fordert auch in Deutschland ihren Tribut: Führende Wirtschaftsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für 2008 gesenkt - teilweise um fast die Hälfte. Die Aussichten für Arbeitsmarkt und Außenhandel bewerteten die Ökonomen jedoch als positiv. Finanzminister Peer Steinbrück warnt vor übertriebener Panik.
IT und Telekommunikation stoßen weltweit genauso viel Treibhausgase aus wie der Luftverkehr. Das soll sich nun ändern. Die Hightech-Industrie will beim Umweltschutz eine führende Rolle übernehmen; so steht auch die von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy eröffnete Cebit unter dem Motto: "Green IT".
Der positive Trend bei den Arbeitslosenzahlen setzt sich trotz des konjunkturellen "Stimmungseinbruchs" fort: Die Zahl der Erwerbslosen ist im Oktober um 110.000 auf 3,434 Millionen gesunken. Der Rückgang fiel stärker aus als zu dieser Jahreszeit üblich.
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