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Küssende Skelette werben für Toleranz und die freie Liebe

"Es sind die inneren Werte, die zählen". Diesen Satz hört man oft, wenn es um die Liebe geht. Eine US-Organisation hat den Spruch neu interpretiert - und wirbt mit küssenden Skeletten für Toleranz.

  Küssende Skelette - ein Ausschnitt aus der Video-Kampagne "Love Has No Lables"

Küssende Skelette - ein Ausschnitt aus der Video-Kampagne "Love Has No Lables"

Zwei Skelette auf einer riesigen Videoleinwand. Das ist nicht etwa der Beginn eines Gruselfilms, sondern Teil einer Video-Kampagne für Toleranz und die freie Liebe. Schaulustige Menschen stehen vor der Wand und können beobachten, wie sich die beiden Skelette erst küssen, dann auseinandern gehen und links und rechst vor die Wand treten. Zum Vorschein kommen zwei Frauen. Auf der Videoleinwand wird der Satz "love has no gender", "Liebe hat kein Geschlecht" eingeblendet.

Danach tauchen zwei weitere Skelette auf der Leinwand auf, tanzen und treten vor die digitale Schattenwand. Diesmal ist es ein heterosexuelles Pärchen unterschiedlicher Herkunft. Dazu der Satz: "love has no race", "Liebe hat keine Hautfarbe".

Die dritte Paarung sind zwei kleine Mädchen, die ebenfalls erst von Innen (als Skelett) - und dann von Außen gezeigt werden. Erst als die beiden vor der Videowand stehen wird deutlich, dass eines der Mädchen das Down-Syndrom hat. Darüber steht der Satz "love has no disability", "Liebe hat keine Behinderung" gezeigt.

Es sind nur drei Beispiele aus der Kampagne der gemeinnützigen Organisation Ad Council. Die Botschaft: Liebe kennt kein Alter, kein Geschlecht, keine Hautfarbe oder Religion, keine Behinderung oder sonstigen äußeren Merkmale: Liebe ist einfach. Es ist eine schöne Botschaft. Auf einer dazugehörigen Webseite erklären die Macher, warum sie sich für die Kampagne entschieden haben: "Die Mehrheit der schwarzen Amerikaner sagt, dass sie nicht damit zufrieden sind, wie sie von der Gesellschaft behandelt werden." Der Grund dafür könnten unbewusste Vorurteile sein. "Unbewusste Vorurteile beeinflussen, wie wir Menschen behandeln und wie wir mit ihnen umgehen." Die Kampagne soll helfen, diese Vorurteile abzubauen.

Untermalt ist der Clip mit dem Song "Same Love" von Macklemore und Ryan Lewis, der mittlerweile eine Hymne für die freie Liebe, gegen Homophobie und Rassismus geworden ist. Fast 15 Millionen Mal (Stand: 5. März, 17.30 Uhr) wurde das dreiminütige Video bei Youtube schon geklickt - und es werden wohl nicht die letzten gewesen sein.

as

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