Der Absender und die Betreffzeile sind die ersten Informationen, die wir von einer E-Mail wahr nehmen. Anhand dieser beiden Kriterien wählt der Empfänger innerhalb kürzester Zeit aus, ob er sie gleich ließt, später oder überhaupt nicht. Deshalb der Rat von Ralf Tjarks, Trainer im Umgang mit E-Mails: "Eine ausschlaggebende Betreffzeile ist der Brieföffner für die Nachricht." Sie muss den Inhalt in Kurzform widerspiegeln. Auf den Verteiler gehören nur die Personen, die in den Prozess eingebunden sind. Der direkt Betroffene steht unter ‚An', wer die E-Mail zur Kenntnis braucht, unter ‚CC'. "Leider meinen die Schreiber einer Nachricht aufgrund eines missverstandenen Sicherheitsdenkens viel zu viele auf den Verteiler setzen zu müssen. Sie gehen fälschlicherweise davon aus: je mehr Leute sie informieren, umso geringe trifft dann sie die Schuld, wenn ein Projekt scheitert." ‚BCC' hält Tjarks für sehr gefährlich und nur in ganz wenigen Ausnahmefällen in der internen Kommunikation für zulässig. "Blind Copy hinterlässt fast immer den Eindruck, der Schreiber will andere hinter herum anschwärzen."
Anhänge sollten immer in einem Dateiformat erfolgen, das der Empfänger auch problemlos öffnen kann, etwa im PDF-Format. Und in Zeiten breitbandiger Netze ist die Dateigröße für den Anhang kein ko-Kriterium mehr, "doch wer einem anderen 15 MB-Datenanhang schickt, sollte ihm schon klar sagen, für welche Zwecke und was darin steht."