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6. August 2009, 21:06 Uhr

Schutz vor Datenklau

Unverzichtbare Helfer

Ein Virenscanner und eine Firewall: Unser geliebtes Windows ist vor allem eines: Hauptangriffsziel von allerhand digitalem Ungeziefer, das darauf aus ist, Passwörter, PINs und TANs auszuspähen und diese seinem Urheber für lukrative Transaktionen zukommen zu lassen. Verwenden Sie daher einen korrekt konfigurierten, regelmäßig mit Updates versehenen Virenscanner nebst wasserdichter Firewall. Zusätzlich (aber nicht als Ersatz!) leisten auch der Windows Defender oder Ad-Aware und SpyBot Search & Destroy wertvolle Dienste. Eine Übersicht über kostenlose Schutzsoftware finden Sie hier: "Freeware, die den Rechner schützt".

  • Ein Phishing-sicheres E-Mail-Programm: Das kann z. B. Windows Mail unter Windows Vista/Windows 7 sein, aber auch der Mozilla Thunderbird verfügt über eine ausgefeilte Erkennungstechnik zum Aufspüren von Phishing-Mails.
  • Regelmäßige Updates für das Betriebssystem: Wer in einem kriminellen Viertel wohnt, der muss den Zaun um sein Haus in regelmäßigen Abständen überprüfen. Für Ihren Computer bedeutet das, dass die automatischen Updates des Betriebssystems aktiviert sein müssen. Unter Windows finden Sie die entsprechende Einstellung in der Systemsteuerung mit dem Suchbegriff updates. Sehen Sie im Konfigurationsbereich Automatische Updates ein- und ausschalten nach, ob die Updates aktiviert sind, und holen Sie das gegebenenfalls nach.
  • Für Paranoiker: eine Knoppix-CD: Das ist die hohe Schule der Sicherheit: Wer absolut keine Risiken bei sensiblen Transaktionen eingehen will, der bootet seinen Computer vor dem Geschäft von einer Knoppix-CD, die sich jeder selbst herstellen kann. Das Linux-basierte Livesystem ist wasserdicht gegenüber Viren und Trojanern. Lediglich der Mensch, der das System verwendet, stellt hier noch das Restrisiko dar - ganz nach dem Motto "PEBKAC" (problem exists between keyboard and chair).
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
tobix (07.08.2009, 09:03 Uhr)
Bei "Verschlüsselte Datenübertragung" sträuben sich bei mir die Haare
Wer hat denn "Verschlüsselte Datenübertragung" verbrochen?
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Mails verschlüsselt abholen ist ja ganz schön, um sein Passwort zu schützen. Danach laufen sie aber im Klartext durchs Internet, außer man verschlüsselt den Inhalt - was aber nicht mehr so trivial ist.
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Gegen (Bundes)Trojaner hilft das ganze garnix, die Daten werden ja auf dem PC verarbeitet - und da liest der Trojaner mit, bspw. mittels Keylogger. Will heißen: wer einen Trojaner auf dem System hat, hat eh verloren.
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Lustig auch die "wasserdichte" Firewall. Es reicht, die Windows-Firewall zu aktivieren, die meisten Normalbenutzer schaden sich mit einer separaten Desktop-Firewall mehr als dass sie davon profitieren.
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Die Sicherheit einer SSL-Verbindung wird in Firefox übrigens nicht nur "grün", sondern auch "blau" angezeigt. Blau ist das Standard-Zertifikat, grün sind EV-Zertifikate, die die Identität sicherer bestätigen sollen.
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Und wenn man schon JavaScript im Firefox "temporär" deaktivieren will, nimmt man gleich das Add-On "NoScript". Übrigens ist es wahrscheinlich zu spät über das Deaktivieren nachzudenken, wenn einem schon eine Sache komisch vorkommt.
Clibanarius (07.08.2009, 08:33 Uhr)
@Admins, @Redaktion: Wer schützt uns und gibt...
...Tips gegen die seit 1-2 Wochen nervenden, beschi***nen Umfrage-PopUps von AGOF hier bei Stern sowie gefühlten 19472 anderen Seiten? Dieser PopUp ist derart aggressiv wie ein Trojaner, taucht bei jedem 2. Klick bzw. Seitenaktualisierung auf der selben Seite auf und lässt sich kaum abschalten bzw. Verhindern. Selbst Adblock Plus scheitert daran. Zwar kann er es ausblenden, dann aber muss man die Seite aktualisieren weil dieser Popup wichtige Schaltflächen und Eingabefelder auf der jeweiligen Seite deaktiviert wenn es im Hintergrund aufgeht, wie z.B. die Schaltfläche "Kommentieren Sie diesen..." und das Eingabefeld.
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Selbst bei der SMS-Funktion bei Arcor.de geisterte dieser Popup und tauchte gerade dann auf, wenn man eine SMS schreiben wollte und deaktivierte die Eingabefelder und Schaltflächen. Offenbar haben bei Arcor Proteste von Kunden eingeschlagen.
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@Redaktion
Mit Tips für Datenschutz sollte sich jemand zurückhalten, der seine Leser mit penetranten Umfrage-PopUps belästigt und vergrault.
dekanus (07.08.2009, 01:31 Uhr)
@dutchinmex

Bei Ihren Worten weiss ich gerade nicht ob ich lachen oder weinen soll. Wissen Sie eigentlich, wieviel Daten Sie gerade über sich selbst verraten haben, nur weil Sie hier einen Kommentar abgegeben haben?
dutchinmex (06.08.2009, 22:48 Uhr)
Wenn man
so dumm ist um per Internet zu kaufen, darf man nichts anderes erwarten und man sollte dann auch nicht klagen. Das ganze ist einfach eine weniger mortale Version des Darwinischen Gesetzes.
Das gleiche gilt für Idiotien wie Facebook und Twitter, wo man so herrlich alle seine Daten veröffentlichen kann.
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