Der größte Teil aller weltweit versandten E-Mails ist Spam, und weil jede Nachricht Kosten verursacht, schützen sich die Unternehmen doppelt. "Es liegt voll im Trend, dass die Firmen gleich zwei Dienstleister mit der Säuberung ihrer E-Mail-Systeme beauftragen", so Sascha Beyer, Leiter Produktmanagement bei Avira. Das Unternehmen bietet IT-Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Gebrauch. Nur wer eine E-Mail öffnet, kann erkennen, ob es sich um Spam handelt, dann aber hat man sich unter Umständen schon einen Virus eingefangen. Unternehmen wie Avira trennen die guten von den schlechten, ohne die Nachrichten zu lesen. "Wir erkennen Spam zum Beispiel an der Absenderadresse, der Häufigkeit, mit der von diesem Absender E-Mails verschickt werden oder an Schlüsselwörtern im Text." Eine von vielen Möglichkeiten zur Eingrenzung von Spam kann das Anlegen einer zweiten Adresse sein: über die primäre E-Mail-Adresse erfolgt die Kommunikation mit vertrauenswürdigen Empfängern, die zweite Adresse wird auf Webseiten und -diensten hinterlegt, bei denen die Gefahr besteht, dass die Daten weitergegeben werden. So landet der Spam eher in diesem Briefkasten und der wichtige E-Mail-Verkehr wird weniger beeinträchtigt. Zur Vorsicht rät Bleyer bei einer Zustimmung unter dem Motto ‚Hiermit erlaube ich die Zusendung von Informationen durch Drittanbieter. "Allein das Häkchen in diesem Feld könnte die eigene E-Mail-Adresse schon auf eine Spamliste setzen."