Möchten Sie allen Vorbehalten zum Trotz die Möglichkeiten sozialer Netze nutzen und sich dort mit Freunden austauschen, so kann dies unter Verwendung eines Pseudonyms auch mehr oder weniger anonym erfolgen. Beachten Sie aber, dass in den Nutzerstatuten der meisten sozialen Netzwerke die korrekte Angabe der persönlichen Daten sowie die Verwendung einer richtigen Mailadresse Vorbedingung ist.
Nehmen wir als Beispiel Facebook: Begeben Sie sich auf facebook.de und erstellen Sie von der Startseite aus ein neues Benutzerprofil. Achten Sie auf die Verwendung einer korrekten E-Mail-Adresse. Nach der Registrierung wird eine Aktivierungsmail an Ihre Mailadresse geschickt. Bestätigen Sie die Aktivierung des Facebook-Kontos durch Anklicken des Aktivierungslinks.
Damit haben Sie ein Konto bei Facebook eingerichtet, welches Sie nun nutzen können. Bearbeiten Sie Ihr Profil, laden Sie Bilder oder Videos hoch oder verknüpfen Sie bestehende Flickr-Alben oder Youtube-Videos mit Ihrem neuen Facebook-Account. Interessant ist die Frage, wie lange es dauert, bis die Netzwelt Kenntnis von der neuen Netzexistenz nimmt. yasni.de wird unmittelbar nach Anlegen des Facebook-Profils fündig, da die Namenssuche unter anderem direkt auf Facebook verlinkt ist. Den gleichen Effekt kann man bei 123people.de beobachten. Lediglich bei Google kann es einige Tage dauern, bis die Suchroutinen auf den Neuzugang stoßen.
Zugriff auf die publizierten Daten haben in der Standardeinstellung zwar nur Facebook-Mitglieder, aber es ist offensichtlich, wie schnell und unkompliziert man zu einem derartigen Account gelangt. Und Facebook ist ein beliebtes Ziel von Personalchefs, die sich nähere Informationen über zukünftige Mitarbeiter verschaffen möchten ...