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6. August 2009, 21:06 Uhr
Tipps für den digitalen Alltag:
Schutz vor Datenklau
Sichere Transaktionen im Browser
Im letzten Abschnitt haben Sie gelernt, dass es wichtig ist, den Datenverkehr nach Möglichkeit zu verschlüsseln. Dafür sorgen seriöse Seiten ganz automatisch: Beim Onlinebanking wird der Datentransfer von Seiten des Anbieters auf eine so genannte SSL-Verbindung umgestellt. Das erkennen Sie entweder an der Adresse der Seite, die nun mit https:// beginnt, oder an einem symbolisierten Schloss im Infobereich des Browsers. Der Firefox-Browser stellt den Namen in der Adresszeile im Falle einer sicheren Seite grün
hinterlegt dar.
Damit sind Sie schon einmal halb im grünen Bereich. Was Ihnen nun beim Surfen noch
gefährlich werden kann, sind so genannte aktive Inhalte wie Javascript oder ActiveX-Controls.
Durch derartigen bösartigen Programmcode kann Ihr Rechner ausspioniert werden. Als Anwender haben Sie die Möglichkeit, die Ausführung derartiger aktiver Inhalte zu kontrollieren. Gehen Sie beim Firefox beziehungsweise beim Internet Explorer folgendermaßen vor:
Firefox
- Begeben Sie sich beim Mozilla Firefox-Browser in das Menü Extras/Einstellungen und hier zum Tab Inhalt. Hier haben Sie zunächst die Möglichkeit, JavaScript temporär zu deaktivieren, falls Ihnen eine Sache fragwürdig vorkommt.
- Im Tab Sicherheit muss die Option zur Warnung bei der Installation von Add-ons aktiviert werden. Add-ons bieten Angreifern ebenfalls die Möglichkeit, Schadcode einzuschleusen.
- Darüber hinaus können Sie an dieser Stelle die Speicherung von Zugangspasswörtern aktivieren. Die Meinungen über dieses Komfortmerkmal sind geteilt: Loggt sich ein potenzieller Datendieb auf Ihrem Rechner ein, kann er mithilfe der gespeicherten Passwörter ohne Probleme auf Ihre privaten Bereiche/Zugänge im Internet zugreifen.
Internet Explorer
Der Internet Explorer verfolgt eine etwas andere Konfigurationsstrategie: Begeben Sie sich beim Internet Explorer in das Menü Extras/Internetoptionen und dort zum Tab Sicherheit. Hier können Sie mithilfe eines Schiebereglers die Sicherheitsstufe in drei Stufen (mittel, mittelhoch, hoch) anpassen. In der Regel genügt die Einstellung mittelhoch. Wenn Sie die Sicherheitseinstellungen individueller anpassen möchten, kann dies über den Schalter Stufe anpassen geschehen. Damit kann z um Beispiel die Ausführung sämtlicher ActiveX-Inhalte unterbunden werden. Das ist allerdings nicht ganz unproblematisch, da durch diese Maßnahme die Windows Update-Seite im Browser nicht mehr funktioniert. Generell kann man empfehlen, den Internet Explorer in der mittelhohen Sicherheitsstufe zu belassen, essei denn, man plant bewusst den Aufruf von "kritischen" Seiten.
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