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In Spanien könnte es bald mehr Nachnamen geben, die mit einem Buchstaben aus der ersten Hälfte des Alphabets beginnen.
Was für ein Jahr. Gut, dass es vorbei ist! Denn 2012 müssen wir Worte wie "Eurogipfel", Absagen für die "Wetten dass..?"-Nachfolge oder Gema-Sperren bei YouTube nicht mehr sehen. Hoffentlich!
2010 Schlecker-Filialen müssen schließen. Doch zuerst muss die Ware aus den Lagern: Für Kunden winken satte Preisnachlässe.
Das Zwickauer Neonazi-Trio hatte offenbar auch Politiker und türkische Organisationen im Visier. Ermittler fanden eine Liste mit 88 Namen, darunter auch die zweier hochrangiger Politiker.
Erwartet man jetzt was spektakuläres, weil es der letzte Buchstabe im retrograden Alphabet ist? Das gute „Aaaaaaaa“? A wie Afrika wäre was. A wie Alleskönner? Nicht gut, meint ihr, weil ich dann sowieso über mich schriebe? A wie Available light. Hatten wir schon. Indirekt. Ich könnte zum A wie Abschluss, etwas über A wie Arschgeigen schreiben. O.k., geht auch nicht. Ist auch wieder zu egoman. A wie Anaconda? Zu lang. Apfel-A? Zu gesund. Dann nehme ich doch mal A wie Automobiles. Wenn man hier im KFZ-Mordor von „ Carrus Populi “ sein fotografisches Unwesen treibt, kommt man nicht umhin, eine A wie Allianz einzugehen. Naja, müssen müsste man nicht, aber können kann man. Wenn man wollen will. Immerhin bekommt man dann Kraftfahrzeuge vor die Linse gekutscht, die in Sachen Modernität schon mal ganz weit vorne sind. Über eine gepflegte designtechnische Langweile auf 4 Rädern mag man dabei streiten, zumal sich seiner Zeit im Stern schon der zuständige Ressortschreiber über das Fahrzeug der 6. Generation und dem Namen eines Schlag- und Ziel-Ballspieles auf Rasen umfassend ergoss. Man kann ja nicht immer nur die Rosinen aus dem Kuchen picken, nicht wahr? ( Anm. d. Verf. : Nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht. Das Gefallen diverser Fahrzeuge aus einem Hause, repräsentieren lediglich eine unsachliche und rein emotionale Momentaufnahme hinsichtlich simpler Äußerlichkeiten. Technische Vorzüge und Qualitäten zu beurteilen, läge mir dabei gänzlich fern und liegt nicht in meinem Kompetenzbereich. Aber man darf ja auch mal schön unsachlich sein. Ist ja der Vorzug des ironischen Kommentars. ) Meine höchstpersönliche Affinität zu Gefährten aus dem Sternen-Tempel ist da vielleicht auch nicht ganz unschuldig, dass ich kühlerfigur-freie Autos eher unscheinbar empfinde. Als Naturwissenschaftler könnte ich das lückenlos aus dem ethologischen Fundus heraus erklären, aber das würde den Rahmen hier sprengen. Fazit darauf jedenfalls ist, dass ich also überhaupt nichts dafür kann, wenn ich den Blick über Benzhauben als einen Aspekt der frühkindlichen Prägung zur Entschuldigung vorbringe :-) Fakt ist jedenfalls, dass das Ablichten der Vehikel so eine eignen „Gesetze“ hat. So sind spiegelnde Flächen natürlich schon sehr cool, allerdings nervt es auch, wenn man bei einem Oldtimer-Treffen versucht, die barocken Chromgeschwülste am Hintern eines 56´er Chevy´s stimmig in den Sucher zu zwängen und ein merkbefreiter Endsechziger ständig sein weihnachtsmannbart-befranstes Hypertonie-Antlitz in jeder Biegung und Wölbung mit ins Bild platziert. Da man bei solchen Gelegenheiten eher selten Autos in der Totalen abgelichtet bekommt, hilft oft nur die Konzentration auf fotogene Details. Hardcore-Stempler können auch gerne alles drum herum wegstempeln. Ich versuche in dem Falle - wenn lokal möglich – den eitlen Oldtimerbesitzer immer dort zu erwischen, wo er erwischbar ist. Nämlich bei seiner Eitelkeit und als Ergebnis hab ich dann einen Termin, wo nur genau SEIN Auto der „Star“ eines Shooting werden könnte. Kinder, kleine Tiere und alte Autos....dafür machen die „Besitzer“ alles :-) Schlägt man dabei den Leuten vor, dass Coupé, den Super-Sportler oder die Kult-Karre noch ganz besonders und individuell in einem Studio ins Rechte Licht zu rücken, dann hat man die Karre so gut wie auf´m Chip....oder Film....oder so. So kann man zwischen kommerzieller Bildsprache und individueller Perspektive hin und her tüfteln. Und vielleicht hat man auch mal die Möglichkeit, bei einer Sprit-Vernichtungs-Kampagne namens Autorennen, in der Boxengasse herum zu lungern und die Kamera schweifen zu lassen. Nur eine Sache sollte man dabei bedenken. Unbedingt wirklich gute Ohrenstöpsel einpacken! Das ist da nämlich nicht nur laut. Das ist infernalisch! Mir ist am nächsten Tag tatsächlich die Krone aus´m Zahn gefallen. Positiver Nebeneffekt. Als ich dem Zahnarzt bei der spontanen Wiederinstandsetzung des Beißwerkzeuges von der (vermeintlichen) Ursache berichtete, hatte ich eine Woche später ein „Date“ mit seinem luftgekühlten Boxer aus den 70´ern. Und ob nun vier oder sechs Pötte. Der Sound is´´ ma einfach geil. Sach ich ma so. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Wenn mir jemand einen MB 500 SEC in Goldmetallic besorgen könnte. Über Infos dazu würde ich mich freuen.
D wie DICKE DINGER. Kann man das bringen? Da ich schon desöfteren über große alte Auto geschrieben hatte, muss das also im Alphabet wohl mal ausfallen. Soll ja auch nicht der Eindruck entstehen, dass hier eine bestimmte Marke präferiert wird, gelle? Mit D gibt es aber nun wirklich eine ganze Reihe an drolliger Stichworte, die es wert wären in der Buchstabensuppe mit schwimmen zu dürfen. D wie Dulli, D wie Dicke Diva oder D wie Dauernd Dasselbe. Da ich mir das A für etwas anderes aufgehoben habe, werde ich heute also D wie Digital hiermit offiziell bei „DEH“ einordnen. Was das mit A zu tun hat? Ganz einfach. In einem Atemzug mit digitaler Fotografie wird die analoge genannt. Ich erinnere mich noch recht „lebhaft“ an meinen Einstieg in das „Community-Geschehen“. Bis dato hatte ich „nur analog“ fotografiert. So wie das irgendwie seit bis dahin knapp 130 Jahren ganz viele Leute getan hatten. Aufgrund nachhaltiger Mäkeligkeit beim Digitalisieren meiner bisherigen Machenschaften gab es in meinem Portfolio eher in homöopathischer Dosis Bildmaterial zu bestaunen. Zwei Dinge passierten nun automatisch. Zum einen wurde man von der bereits auf Neuanmeldungen lauernden Pixel-Hyänenmeute schon speicheltriefend erwartet, da man ja immer erst dann anfängt zu fotografieren, wenn man den „Registrieren-Button“ im Bilderforum gedrückt hatte. Zum anderen bekam man recht herablassende Absagen verschiedener Provinz-Divas - ich weiss, dass der Duden den Plural von Diva mit Diven angibt, aber die Leute, die gestelzt nach ihren Pizzen zwei Espressi bestellen, lesen hier eh nicht mit - Grund für vorerwähnte Absagen war die Antwort, auf die Frage, wie man denn fotografieren wolle. Die eine oder andere war sich nämlich „zu schade“ echte Lichtbilder von sich anfertigen zu lassen. Nur Amateure knipsen mit Film. AHA! Wie schräg das ganze ist, offenbarte sich später an fast gleicher Stelle. Ungelogen die gleichen Divas – aus der Provinz immer noch nicht raus, und leider durch zuviel Puderzuckergeblase nicht minder unverklebt in den ohnehin eingeschränkten Denkstrukturen – küssen einem heute die Füße, wenn man sagt, dass man analog fotografiert. Nur Profis beherrschen die analoge Fotografie. Doppel-AHA! So schnell wird man vom Amateur zum Profi befördert. Nur allein dadurch, dass man einfach genau das macht, was man eh gemacht hat. In den höchsten Tönen überschlagen sich die Lobeshymnen unter Fotos, wo das Reizwort“ analog auftaucht. Ein Raunen geht durch die Reihen der Kamerahalter. Modelle hüpfen nervös im vorfreudegenässten Schlüpfer im Quadrat. Die Leute finden in einer Ansammlung von knapp einer halben Millionen Pixel den einen falsch belichteten, gehen einem aber SOFORT auf dem Leim, wenn man nur unter ein Bild schreibt, dass es analog entstanden sei. Wie bei des Kaisers neue Kleider traut sich keiner es auch nur in Frage zu stellen, weil er ja sonst für dumm gehalten würde. Jetzt werden natürlich auch schlagartig die GANZ-GENAU-Hingucker sagen, dass sie es sofort erkenne, ob es ein auf Film oder auf Chip gebanntes Bild ist. Herzlichen Glückwunsch denen, aber manchmal ist´s nämlich auch vollkommen egal, wie es entstanden ist. Vielfach wird’s eben doch nicht gut, nur weil das gelochte Zelluloid durch den Knipskasten rutschte. Sowie der Rettungsversuch für Gurken in Form einer Schwarz-Weiß-Konvertierung ein schwacher ist, so garantiert das analoge Bild auch keine Weltkunst. Und – mal Hand aufs Herz – auch ein im Internet gezeigtes analog fotografiertes Foto ist ein digitales. Eingescannt und digitalisiert findet es ja erst in Form von Nullen und Einsen seinen Weg auf anderer Leute Bildschirme. Und wer sagt, dass auf dem Weg dazwischen nicht auch kleine Manipulationen stattgefunden haben? Na? Na? Na? Einzig das Maßhalten beim Fotografieren selber und das wirkliche Überlegen vorm Krümmen des Auslösefingers unterschiedet die beiden „Varianten“, wie ich finde. Wenn die Leute ihre ADHS-Finger bedingte Auslöse-Manie in Form von belichteten Filmen auswerten müssten, kämen da mal eben so Zahlen von 30 Filmdöschen ins Spiel. Wer zum Henker soll dass den alles durchschauen??? Bei einem gutwillig angenommenen Einzelpreis von ca. 3 bis 4 Euro werden da also schon mal gut 120 Euro versenkt. OHNE Garantie, dass da was brauchbares dabei ist. Bei knapp 900 bis 1000 Bildern macht das pro Bild also 10 Cent. Klingt vielleicht erstmal nicht viel, aber wenn man dann genauso inflationär weiter draufhält, und eine wohlwollende „Trefferquote“ von 2 Bildern pro Filmrolle annähme, verbrennt man mal eben nen Hunni. 100 Euro für Schrott. Als Alternative könnte man da ja fast wieder in Versuchung kommen, seine Modelle stattdessen wieder zu bezahlen, oder ? Was ich damit sagen will? Die analoge Fotografie ist kein heiliger Gral, aber würde einigen auf dem Weg zum echten Bildermachern die Disziplin abnötigen, sich auf das Sehen zu beschränken und nicht dem Klick zu huldigen. Ach, und sooooooo mies ist das mit dem digitalen Fotografieren ja auch nicht. Wa? In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Da schlage ich doch heute mal denen ein Schnippchen, die beim Buchstaben „E“ irgendetwas „egomanes“ erwarteten. Ha! :-) Natürlich könnte ich mich an dem unerschöpflichen und äußerst erbaulichen Thema der „Ego-Shoots“ ergötzen, aber das mache ich lieber dann, wenn es keiner so recht erwartet. Ich will mich stattdessen ein wenig dem Schöngeistigen widmen. Immerhin besteht ja die Hälfte dieses Blogs aus einer Ankündigung dessen, was den Namen eigentlich Programm werden lassen sollte. Mich hat mal jemand gefragt, wie ich auf meine teilweise nicht nachzuvollziehenden Bildtitel komme. Nun ja, wie grad gesagt. Nicht nachvollziehbar eben, denn ein Hirn macht manchmal wilde Synapsen-Saltos. Das Handbuch „Die kleine Titelkunde“ sagt in Kapitel 12 „Titelfindung – alltagsorientiert“ : „(...) wenn Dir nichts anderes einfällt, schlag die Zeitung auf und nimm die ersten drei Worte der fünften fettgedruckten Überschrift auf Seite 3. Hast du keine Zeitung zur Hand, vergiss was gerade vorgeschlagen wurde und denk gefälligst selber mal nach. Immerhin willst du dich als „kreativ“ bezeichnen lassen...“ Man kann aber auch einfach den erstbesten Begriff, den man irgendwo aufschnappt verwenden. Stößt im Übrigen immer wieder lustige Diskussionen und vor allem Interpretationen beim „Publikum“ an. Ähnlich geht es mir bei der Themenfindung für mein Foto-Alphabet. Dass ich das Thema E wie Eleganz wählte, hat in erster Linie nämlich entgegen der vielleicht vorherrschenden Annahme, dass ich eh die ganze Zeit „so´n Zeuch“ mache, nichts zu tun. Anlass ist eigentlich das komplette Gegenteil. Nun muss ich natürlich wieder aufpassen, dass ich nicht wieder zu lesen bekomme „Schöne Bilder, aber Text ist mal vollkommen daneben...“, aber ich versuche es mal zu erklären. Am Wochenende war ich als „Knipser“ auf einer Veranstaltung, um Fotos zu machen. Soweit noch alles normal und auch nicht besonders ungewöhnlich. Wobei ich gleich sagen muss, dass der „Rest“ auch völlig normal war, aber eins nach dem anderen. Besagte Veranstaltung war ein Sommerfest einer kirchlichen Einrichtung, in der Menschen leben, wohnen und arbeiten und - wie an dem Abend - auch amtlich abfeiern. Menschen, die – sagen wir mal – eben ein wenig „anders“ sind. Also manche so richtig, weil sie aufgrund ihrer Behinderung intensive Betreuung brauchen. Und andere eben nur ein bisschen anders. Das wirklich coole bei der Veranstaltung war das völlige Auflösen der Grenzen zwischen den „Einheimischen“ und allen Besuchern. Jung, alt, Kind, Erwachsene, Punks, Schlipsträger, Behinderte und Unbehinderte. Party war angesagt. Und jeder rockte zur Musik der Band „The Mix“, die sich aus Einrichtungsmitarbeitern und -bewohnern zusammengemischt ist. Wie ich deswegen darauf komme, mich mit dem Thema Eleganz zu beschäftigen??? Ganz einfach. Es täte nämlich dem einen oder anderen, der gewisse Dinge als selbstverständlich betrachtet, ganz gut, sich bei einer solchen Veranstaltung vor Augen zu führen, wie Integration live funktioniert. So oberflächliche Unwichtigkeiten wie „Eleganz“, „Etikette“, „Snobismus“ sind dann dort mal völlig wumpe. Sicher hat jeder dort seine individuellen Bedürf- und Kümmernisse. Aber die ganze Sache ist nicht unter dem Motto zu sehen „Oh, guck mal, wie schlecht es „denen“ geht“, sondern eher „Schau mal, wie viel Spass wir haben!“ Vielleicht ist es auch nur irgendwie an den Haaren herbeigezogen, aber irgendwie fand ich die Sache mal E wie erwähnenswert. Und nun zurück zum eigentlichen „E“. Da ja Zitieren und es nicht zugeben salonfähig ist, habe ich nun ja eher fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich es erwähne, dass ich solches benutze. „... Eleganz (...) bezeichnet den Ausdruck von besonderem Stil und Geschmack in Design, Architektur, Mode, Kunst, aber auch Musik, Sprache. Sie stellt ein ästhetisches Konzept und Ideal dar, das an Schönheit und Grazie (z. B. beim Tanz) orientiert ist. E. ist gekennzeichnet von herausragender Gestaltung, manchmal Schlichtheit, zurückgenommenem künstlerischem Ausdruck (Minimalismus, Weniger ist mehr, z. B. wenige, ausgesuchte Farben, wenige klare visuelle Elemente, der Wahrnehmung angenehme Proportionen). Aber auch prunkvolle Gestaltung wie im Barock kann bei meisterhafter Ausführung z. B. elegante Schwünge und Formen aufweisen. Der Begriff von E. ändert sich zwar im Wandel der Zeit (siehe auch Kunstbegriff), es gibt aber auch Formen zeitloser Eleganz. Auch natürliche Erscheinungen werden unter diesem Gesichtspunkt wahrgenommen (die eleganten Bewegungen einer Raubkatze). E. entzieht sich als ästhetisches Phänomen dem logischen Denken. E. ist nicht unbedingt verbunden mit Bildung oder Wohlstand, sie hat vielmehr mit Wahrnehmung und Kreativität zu tun (...)“, sagt Wikipedia dazu. Soweit also die Theorie. Besonders schön finde ich im Übrigen die Passage, wobei sich die Eleganz dem logischen Denken entzöge. Applaus, sag ich mal. Und Sorry für die, die meinen, man könnte es „berechnen“. Darüber hinaus frage ich mich dann, warum so viele Moppel-Elfen (sich selber als Modell bezeichnend) denken, dass sie die Definition von „elegant“ auch nur ankratzen. Vor allem wenn es dann in den Bereich Tanz geht. Jetzt hab ich zwar gerade die moralische Keule geschwungen und an die Toleranz appelliert, aber es gibt eben einfach Ausnahmen. Das oben erwähnte hat was mit Lebensfreunde und Spass zu tun. Jetzt geht’s neben dem E wie Eleganz auch um E wie Ernsthaftigkeit. Ich kann ja auch nicht über die Leistungen eines hochspezialisierten Vielfliegers namens Albatros referieren und als Beispiel einen Kiwi nennen. Für die Opfer einer schlecht beschulten Kindheit. Mit Kiwi ist in dem Fall keine Süd-Frucht gemeint, sondern dieser kleine schrullige Vogel, der nicht fliegen kann, aber wie eine bebeinte XXL-Version besagter Südfrucht aussieht. Ähnlich kommt es mir vor, wenn die unsportliche und arbeitsscheue Frühzwanzigerin von ihrem Disco-Podest-Arschgewackel ableitet, ihr HARTZ-IV durch völlig absurde Honorarforderungen für „Tanz-Shootings“ aufbessern zu können. Das Reinzwängen in ballettöse Outfits und Spitzenschuhe macht noch keine Tänzerin. Ein Zwerg auf einem Hocker ist ja auch immer noch ein Zwerg, gelle? Alles was mir dann noch einfällt. „Esst mehr Kiwis! Die regen den Hirnstoffwechseln an!“ Und deswegen : Wenn Tanz, dann doch bitte mit Tänzern! In diesem Sinne und vor allem mit Dank an meine bisherigen „Tänzer“ Grüßt der Papendieck
Ffffffffffffffff.......Buchstabe „EFF“. Was gäbe es da, was im Zusammenhang mit Fotos von Relevanz wäre, um es in die alphabetische Liste aufzunehmen? F wie „Fotogemeinschaft“? Über DIE gewisse sich auszulassen wäre eher müßig, weil die Plattform durchaus keine schlechte ist und ursprünglich dem optimistischen heheren Ziel eines Austausches unter Gleichgesinnten folgte. Aber da des Pudels Kern bei Gemeinschaften weniger das Faktum des „geschlossenen, nicht anonymen Verbandes“ ist, sondern der Inhalt per se das „Problem“ dabei darstellt, würde es den Rahmen dieser Veranstaltung hier sprengen über die Irrungen und Wirrungen zwischen den kleinen Knipsameisen dort vor Ort zu referieren. Gar mannigfaltig bunt ist der Strauß voll Melodeien, wenn man die Skurrilitäten, Entgleisungen, Auf- und Abtritte allerlei Individuen mal auflisten würde und vielleicht setz ich mich in den kommenden Wintermonaten mal hin und schreib darüber mal eine heitere Anekdoten-Sammlung. Für mehrere hundert Seiten hab ich jetzt schon Stichworte im Kopf. ABER...wir wollten ja das Foto-Alphabet sinnvoll durch einen weiteren Stichpunkt ergänzen. F wie Fensterbilder. Schwülstig und mit der Axt gezwungen könnte ich nun sagen, dass man sich mal mit dem Fenster zur Seele seines Modells beschäftigen könnte. Augen sagen mehr als 1000 Worte. Esoterik-schwangeres Material überlass ich an der Stelle aber den üblichen Modell-Flüsterern und Schön-Knipsern und wende mich der technischen Gerätschaft zum kontrollierten Licht- und Lufteinlass in bauliche Einrichtungen zu. Nämlich dem Fenster an sich. So sagt z.B. das Zwischennetz-Lexikon Wikipedia dazu : „ ...Fenster haben den Zweck, natürliches Licht in Gebäude zu lassen und gleichzeitig das Innere der Gebäude vor den Einflüssen der Witterung abzuschirmen. Weitere Zwecke können sein, Belüftung zu ermöglichen oder Hinaus- und Hineinsehen zu ermöglichen... “ Was nun so besonders erwähnenswert an einem Fenster als Fotoobjekt sei? Lässt man mal den architektonischen Aspekt aussen vor, finde ich es persönlich den Passus „natürliches Licht“ ziemlich cool. Das mit dem Hinein- und Hinaussehen nimmt man dabei dann auch gerne billigend in Kauf. Darüber hinaus kann man auch schön das Fenster in seiner mehr oder weniger etablierten symbolischen Funktion einfach in ein Bild mit einbinden. Man kann von drinnen nach draussen, von draussen nach drinnen oder durchs geöffnete Fenster fotografieren. Melancholischer Standard sind verregnete Fensterscheiben. Wohlfühloptik verbreitet die tiefstehende Sonne, die einen morgens wachkitzelt oder abends relaxen lässt. Geschlossene Fenster symbolisieren Schutz, aber auch Eingeschlossensein. Naja, ich denke, ich muss die Liste der Allegorien nicht durchhecheln, um verstanden zu werden, oder? Wem dabei auch natürliches Licht zu wenig ist, der kann natürlich auch blitzdingsmäßig nachhelfen. Und sich dann gleich mal mit dem Thema Spiegelung herumbalgen. Ach und eine Sache noch. Wenn es auf klare Sicht ankommt, einfach die Scheiben VORHER putzen, als sich den Wolf am Rechner fummeln ;-) In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
So, Freunde der Beatmusik, jetzt wollen wir doch mal wieder zu einem angemessenem Rhythmus übergehen, gelle? Nach den Wochen des Müßigganges, der Völlerei und der Verschwendungssucht. Der Alltag klopft an die Ausgangstür der Urlaubszeit. Und das Alphabet neigt sich merklich seinem Ende zu – oder Anfang, je nach dem Startpunkt. Das „Geh“ soll heute zu Wort kommen. Das G wie Gesicht. Ich hätte auch G wie Gesäß nehmen können. Das soll ja bei dem einen oder anderen rein optisch tatsächlich auch keinen Unterschied machen, habe ich mir sagen lassen. Doch dazu vielleicht an anderer Stelle mehr. So seltsam es dann doch auch klingen mag, wenn man genau die beiden Körperteile vergleicht, stößt man schon mal auf eigenwillige Phänomene. Nein, ich meine nicht, dass des sog. „Arschgesichter“ gibt o.ä., sondern eher die Tatsache, dass Leute sich viel häufiger zieren, ihr Gesicht von Nahem ablichten zu lassen als im Gegenzug ihren Musculus glutaeus maximus. Zeigt sich eben doch, dass ein Gesicht dann eindeutig individuellen Wiedererkennungswert hat und damit der Grad an Intimität gehörig steigt, wenn man jemandem ganz nah ans Gesicht kommt. Ich verrate dabei sicher kein Geheimnis, dass es eher als aufdringlich bis hin zu schwerstens unangenehm empfunden wird, wenn jemand versucht, sein Gesicht in die Nähe des eignen zu bewegen. Hingegen ist Backe an Backe in einer vollen U-Bahn als „zu vernachlässigen“ einzustufen. Diesem – in unseren Breiten - mit 80 cm Abstand definierten „Intimbereich“ zu betreten, ist eben keine Selbstverständlichkeit. Normal schon nicht. Und schon gar nicht, nur weil man eine Kamera in der Hand hat. Wange an Wange ist da schon was für „gegenseitige Sympathie. Und macht ja beim Fotografieren eh keinen Sinn, weil man dabei ja an der „Zielperson“ vorbeischauen würde, nech? Gut, man muss natürlich nicht aus übertriebener Distanzwahrung und Höflichkeit bei einem Porträtworkshop mit einem 400mm-Tele aufkreuzen und mit soziophoben Tendenzen einen Mauerdurchbruch in Nachbarstudio verlangen, aber man sollte sich immer wieder bewusst machen, dass „ganz dicht ran“ in letzter Instanz immer und schon eher ausschließlich, noch etwas mit zwischenmenschlichen Interaktionen zu tun hat und kein zwangsläufiger technischer Vorgang aus dem Bereich der Lichtbilderei. Nun sollen aber nicht zum wiederholten Male humanethologische intraspezifische Interaktionen verbalisiert werden, die eigentlich als von jedem halbwegs vernunftsbegabten und durchsozialisierten Menschen beherrscht werden sollten. Nein, es sollen auch technische Belange ihr Gehör finden. Auch aus dem Bereich des eignen Geschmackes sicher dabei die Wahl des Objektives und damit die der Blende. Seit Jahr und Tag benutze ich mein 50mm/f1.8 und gerne natürlich auch möglichst mit weit offener Blende. Bissi frickelig zugegebenermaßen, weil eine offene Blende einen gerne auch mal daneben harken lässt, wenn Modell und man selber auch ein wenig wacklig auf den Haxen steht. Da entscheiden schon mal 4 mm vor oder zurück gewankt, ob man einen Treffer oder ein Gürkchen auf den Chip brutzelt. Nun ist auch nicht automatisch eine unzureichende Schärfe am Auge eine bildnerische Nullnummer, aber Wert darauf legt, dem sei empfohlen, einfach ein paar Bilder mehr zu machen. So stellte mir mal bei einem Workshop ein Teilnehmer die Frage, wie er genau das verhindern könne. Ob es nicht ein Messgerät gäbe, eine technische Vorrichtung, ein Apparat. Mein wiederholtes und mit Absicht platziertes Nein war dabei nicht dass, was er hören wollte, während er auf seinem „Smartphone“ die ganze Zeit mit Hilfe irgendwelcher Apps versuchte auszurechnen, warum sein Bild jetzt einfach „Fuchskacke“ geworden war. Meine weiterführende Antwort wird einige Leute sicher nicht überraschen, den jungen Mann brachte es vollkommen ins Schleudern in seiner hochtechnisierten Knipserwelt. „...Hör auf rum zu rechnen, stell die Kamera auf einen Wert ein und mach Bilder.....mit der Dame vor dir. Beschäftige dich mit deinem Modell. Und nicht in der Form, dass du ihr den Vor- oder Nachteil einer Irisblende mit 6 oder 9 Lamellen referierst, sondern, dass du versuchst, ihre bildhübschen Augen noch hübscher ins Bild zu bekommen, als sie es bisher gewohnt war....“ Nicht verwunderlich, legte er die Kamera aus der Hand, setzte sich autistengleich in eine Ecke und surfte im Internet nach Beispielen für meine Aussage. „...Na, da hat ja einer alles verstanden...“, war der Kommentar der jungen Dame vor der Kamera. Sprach´s und wendete sich mit einem hinreissenden Lächeln dem nächsten Teilnehmer zu, der seine Idee mit den Worten beginnend „...Ich mag dein Lächeln....“ souverän „verkaufte“. Geht doch! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Der eine oder andere wird sich vielleicht wundern, was dieser dösige Schriftzug in den Bildern soll. Diese werden ab jetzt immer auf meinen Bildern auftauchen. Sicher weiß ich, dass ein geschickter Photoshopper diese schnell beseitigt hat, aber jetzt sind sie gerade mal das Ergebnis aus den jüngsten Vorfällen dreister Urheberrechtsverletzungen, mit denen ich mich gerade herumschlagen muss. Wer´s doof findet mit der Schrift, hat eben mal Pech gehabt. Genauso wie die Person, die meinte, Bilder von mir zu klauen, das eigne Copyrightright reinzuflanschen und es sogar noch für eigne kommerzielle Zwecke zu nutzen. Aber das nur am Rande und als Info.
Bei der Namenssuche für ihren neugeborenen Sohn wurde Hollywood-Schauspielerin Natalie Portman im hebräischen Alphabet fündig. Ob weitere Buchstaben geplant sind, steht noch in den Sternen.
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von Eugen Schmidt:
Wer beherrscht das Alphabet in Zahlen und könnte mir hier eine kleine Nachhilfe geben?
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Ein Freund von mir hat erzählt, dass es ein mittelalterliches Alphabet gab. Inwiefern unterschied sich das von unserem heutigen?
von Gast 28291:
Wie kam das lateinische Alphabet zu seiner Reihenfolge?
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