. .
Online-Neuigkeiten und Internet-Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
14. Mai 2008, 15:18 Uhr

230 Millionen Dollar Strafe für Spam-König

Weil sie die Online-Community Myspace mit Millionen von Spam-Nachrichten überschwemmt haben, sind zwei US-Amerikaner zu einer Strafe von 230 Millionen Dollar verurteilt worden. Für ihre Zwecke hatten die Spammer Schein-Profile benutzt und auch Accounts anderer Nutzer missbraucht.

Die Spammer haben Tausende von Myspace-Profilen missbraucht© Myspace.com

Rund 230 Millionen Dollar (149 Millionen Euro) müssen zwei Männer an die Internet-Gemeinschaft MySpace zahlen, weil sie das Netzwerk mit unerwünschten E-Mails überflutet hatten. Das entschied in dieser Woche ein Bezirksgericht in Los Angeles. MySpace- Anwalt Ian Ballon äußerte sich erfreut. Man erhoffe sich von dem Urteil eine abschreckende Wirkung, sagte Ballon am Mittwoch der Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Sanford Wallace, aus den 90er Jahren als "King of Spam" bekannt, muss nach dem Urteil 158,9 Millionen Dollar zahlen. Wallace war bereits 2004 beschuldigt worden, massenweise Computer mit Spionagesoftware infiziert und mit unerwünschten Werbemails überflutet zu haben. Auf einen anderen Mann, Walter Rines, kommt eine Forderung in Höhe von 64,9 Millionen Dollar zu. Zusätzlich müssen die beiden Männer Anwaltskosten in Höhe von 4,7 Millionen Dollar begleichen, berichtete Bloomberg.

Das dem Medienkonzern News Corp gehörende Netzwerk MySpace hatte Wallace und Rines vergangenes Jahr beschuldigt, mit Hilfe von 11 000 Schein-Profilen viele MySpace-Nutzer auf dubiose Internet-Seiten gelotst zu haben. Die beiden hatten sich zudem Zugang zu mehr als 300.000 Nutzer-Accounts verschafft, über die sie massenweise Kommentare an andere Nutzer versendeten.

 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
Wurschtie (14.05.2008, 16:04 Uhr)
Abmelden!
... hab ich auch getan. Fühlt sich auch gut an. Gestern habe ich sogar total altmodisch mit einem Stift und Papier einen richtigen Brief geschrieben!
STR_EDDS (14.05.2008, 15:45 Uhr)
SPAMer
Jeden Freitag wenn das Log von unserer Firewall per Mail ankommt, habe ich das dringende Bedürfnis, einmal einem dieser maximal asozialen SPAM-Deppen im Dunklen zu begegnen. im Schnitt 5000 abgewehrte SPAMs pro Woche. Was für eine Verschwendung an Bandbreite! Und die Bananenrepubliken (östliche "Partner" eingeschlossen) bekommen ihren Hintern bei der Bekämpfung dieser Verbrecher nicht hoch. Hut ab vor dem amerikanischen Recht. Bei uns hätte er (wenn überhaupt) den erhobenen Finger gesehen, seine Strafe aus der Portokasse bezahlt und anschliessend seinen Trojaner/Relay an unseren rollenden Sargnagel verkauft. Wird Zeit dass es in den Biergarten geht...
MEHR ZUM ARTIKEL
Soziale Netzwerke Myspace will sich besser vernetzen

Myspace-Nutzer sollen ihre Daten wie Profil, Fotos und Videos künftig mit anderen Websites teilen - um mehr Werbeumsätze zu erzielen. Der Mutterkonzern News Corp. geht die enttäuschende Entwicklung der Online-Plattform an. mehr...

Daten zu Verkaufen Im Fadenkreuz der Netzwerk-Werber

Wer sich bei StudiVZ, Myspace & Co. tummelt und dort ein eigenes Profil angelegt hat, gewährt anderen Nutzern, aber auch Anzeigenkunden tiefe Einsichten in sein Leben. Doch was wissen die Betreiber wirklich und wieviel der gesammelten Daten geben sie an Anzeigenkunden weiter? mehr...

Onlinekriminalität Auf Datenfang in sozialen Netzen

Sicherheitsexperten haben ein neues Ziel von Online-Kriminellen ausgemacht: soziale Netzwerke wie Myspace oder StudiVZ. Was Datenschützer besonders beschäftigt: Nutzer dieser Angebote sind so freigiebig mit persönlichen Informationen, dass mit wenig Mühe jeder zum Spion werden kann. Die Konsequenzen dieser Offenheit sind vielfältig - und kaum zu überblicken. mehr...

 
Partnerangebot Der stern.de-DSL-Vergleich Der stern.de-DSL-Vergleich Sparen bei DSL-Flatrates

Mit einem DSL-Tarif-Vergleich finden Sie einfach und schnell den zu Ihnen passenden Anbieter. Kostenlos, schnell und sicher! mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft