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Wer bist Du? Innenminister Friedrich gibt den Hardliner und will der Anonymität im Internet im Kampf gegen rechten Terror den Garaus machen. Damit greift er eine der zentralen Errungenschaften des Internets frontal an.
Bundesinnenminister Friedrich hat das Ende der Anonymität im Netz gefordert. Das habe er nicht so gemeint, rudert das Ministerium inzwischen zurück. Hoffentlich. Die Folgen dieser Idee wären gravierend - für fast jeden.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat anlässlich der Anschläge in Norwegen ein Ende der Anonymität im Internet gefordert.
Seit diesem Jahr wird ein halbes Jahr gespeichert, wer sich wann ins Internet eingewählt hat. Mit der Anonymität im Netz ist es dennoch nicht vorbei - es gibt Dienste, die fast unsichtbar machen.
Um die korrekte Speicherung von Handy-Verbindungsdaten zu verhindern, hat der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung eine Tauschbörse für Prepaid-Karten eingerichtet. So könne nicht zurückverfolgt werden, wer mit welchem Handy telefoniert hat. Aber: Juristen warnen vor rechtlichen Risiken.
Kein Dorftratsch, kein Klatsch unter den Bekannten - wer sich mit persönlichen Problemen an Beratungsstellen im Internet wendet, bleibt anonym. Eine Eigenschaft, die Onlineseelsorgern jede Menge Arbeit verschafft.
Wer im Netz surft, hinterlässt eine breite Datenspur. Die Infos werden von Diensten wie YouTube ausgenutzt, um Inhalte nur in bestimmten Regionen anzubieten. Eine Geo-Sperre ist noch leicht auszutricksen. Echte Anonymität ist nicht so schnell zu haben.
Wer bei der Online-Suche keine Spuren hinterlassen will, sollte besser auf alternative Suchmaschinen zurückgreifen. Duckduckgo ist eine davon. Sie bietet nicht nur Anonymität, sondern auch benutzerfreundliche Funktionen.
Was hat das Internet mit Che Guevara gemein? Sind Facebook. Twitter & Co. Handlanger der US-Außenpolitik? Kennt Hillary Clintons Vordenker für Internetfreiheit sein EU-Pendant Guttenberg? Im stern.de-Interview spricht Alec Ross über die neue Macht der digitalen Öffentlichkeit.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will anonyme Geburten und Babyklappen, in denen Säuglinge abgegeben werden können, erstmals gesetzlich regeln.
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