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Anonymous erklärt Trump den "totalen Krieg"

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat ein neues Ziel auserkoren: US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Sie wollen nicht weniger, als seinen Wahl-Kampagne zu zerstören.

Anonymous gegen Trump

Anonymous ruft zu Angriffen auf Donald Trumps Präsidentschafts-Kandidatur auf

Donald Trump hat sich neue Feinde gemacht: Anonymous hat den möglichen Präsidentschafts-Kandidaten der Republikaner bei den kommenden US-Wahlen jetzt offiziell ins Visier genommen. Das Ziel des Hacker-Kollektivs: Seine Kampagne zu zerstören, bevor sie noch mehr Fahrt aufnehmen kann.

Die Kriegserklärung haben die Aktivisten bei Youtube hochgeladen. Ein wie immer mit einer Guy-Fawkes-Maske maskiertes Anonymous-Mitglied verkündet darin die Operation mit dem Namen #OpTrump. Trumps hasserfüllte und weitgehend inkonsistente Kampagne habe nicht nur viele US-Bürger, sondern die ganze Welt schockiert. Seine Handlungen und Aussagen seien schlicht entsetzlich. "Sie sagen, was ihre Wähler hören wollen. Aber eigentlich stehen Sie für nichts außer Ihrer eigenen Gier und Macht."

Anonymous will Trumps Kampagne zerstören

Anonymous will sich dem nun entgegenstellen - und erklärt Trump den "totalen Krieg". Sämtliche Webseiten Trumps wollen die Hacker vom Netz nehmen, los geht es mit den Seiten der Trump-Hotels am 1. April. Doch dabei soll es nicht bleiben. "Wir müssen die Dinge ans Tageslicht bringen, die er vor der Öffentlichkeit verstecken will. Wir müssen seine Kampagne und seine Marke in ihre Einzelteile zerlegen", fordert der Anonymous-Sprecher.

Für die Hacker geht es bei der Aktion ums Ganze: "Wir müssen unsere Zukunft, unsere Freiheit und unseren Lebensstil verteidigen." Mitmachen sollen aber nicht nur Hacker: "Wir fordern jeden mit einem Computer auf, an dieser Aktion teilzunehmen. Man muss nicht wissen, wie man hackt, um diese Operation zu unterstützen." Auch das Video zu teilen würde schon helfen.

Trump war schon einmal Ziel

Es ist nicht das erste Mal, dass Anonymous sich Trump annimmt. Im vergangenen Jahr hatten Aktivisten bereits zu Angriffen auf den Unternehmer aufgerufen, weil er sich abwertend über Muslime geäußert hatte. Ob es sich um die gleichen Aktivisten handelt, ist allerdings nicht nachvollziehbar.

Anonymous setzt sich aus aus einer Vielzahl von unterschiedliche Gruppen und Einzelpersonen zusammen, die teilweise widersprüchliche Ziele verfolgen. Eine deutsche Facebook-Seite, die vorgibt zu Anonymous zu gehören, vertritt etwa offen die Ziele der AfD und von Pegida.


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