Startseite

Kim Jong Oink

Das Hackerkollektiv Anonymous hat nordkoreanische Medien attackiert, darunter auch den Propaganda-Account. Statt stolzer Kriegsbilder ist dort nun Kim Jong Un als Schwein zu sehen.

Von Christoph Fröhlich

  Statt Propagandafotos sind auf dem nordkoreanischen Flickr-Account nun Fotomontagen von Anonymous zu sehen

Statt Propagandafotos sind auf dem nordkoreanischen Flickr-Account nun Fotomontagen von Anonymous zu sehen

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich zu: Seit Wochen drohen sich Nord- und Südkorea mit militärischen Manövern, die Grenzen wurden dichtgemacht, das Regime von Kim Jong Un drohte den USA gar mit einem Atomschlag. Das Gebaren des jungen Diktators zieht nicht nur die Aufmerksamkeit der internationalen Presse auf sich, sondern auch das Hackerkollektiv Anonymous.

In einer Nachricht forderten die Hacker die Regierung Nordkoreas auf, den Bau von Atomwaffen zu stoppen. "Die nordkoreanische Regierung wird zunehmend zu einer Bedrohung für Frieden und Freiheit", heißt es in der Mitteilung. In einem Absatz richten sich die Hacker direkt an Kim Jong Un: "Du hast das Bedürfnis, große Atomwaffen zu erschaffen und die halbe Welt mit ihnen zu bedrohen? Ist das deine Demonstration von Macht?" Anschließend erklären sie, dass bereits das nordkoreanische Intranet, die Web- und Mailserver gehackt seien.

Eine Million Dollar Kopfgeld

Mehr als 15.000 Accounts der nordkoreanischen Propaganda-Website Uriminzokkiri wollen die Hacker erbeutet haben. "Erst werden wir eure Daten löschen, dann löschen wir eure Regierung", schreiben die Cyber-Aktivisten. Anschließend knöpften sich die Hacker den Twitter-Account der nordkoreanischen Nachrichtenagentur vor und manipulierten einige Webseiten, darunter der nordkoreanische Bücherstore "Ryomyong.com". Die offizielle Webseite "www.uriminzokkiri.com" ist seit Stunden nicht mehr aufrufbar.

Ebenfalls auf der Abschussliste der Hacker war der Flickr-Account der Nachrichtenagentur. Wo sonst Fotos der nordkoreanischen Armee zu sehen sind, prangt nun ein Bild mit dem Titel "Tango Down", ein von US-Spezialkräften genutzter Ausdruck, wenn ein Feind ausgeschaltet wurde. Kurz darauf veröffentlichten die Hacker ein Bild, auf dem Kim Jong Un als Schwein zu sehen ist und auf dem ein Kopfgeld in Höhe von einer Million Dollar gefordert wird.

Bislang hat Nordkorea noch nicht auf die Cyberangriffe reagiert. Am 19. April will Anonymous eine großangelegte Aktion namens "#OpFreeKorea" starten.

Dem Autor Christoph Fröhlich auf Google+ folgen

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Diskutieren Sie das Thema mit uns auf Facebook.

Das von Anonymous veröffentlichte Foto

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools