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Das Strafmaß liegt nur knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft: Wegen ihres versuchten Amoklaufs an einer Schule in St. Augustin muss die 16-jährige Tanja O. fünf Jahre Jugendstrafe absitzen. Die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik lehnte das Gericht ab.
Der Prozess um den geplanten Amoklauf an einer Schule in St. Augustin steht kurz vor dem Abschluss: Die Staatsanwaltschaft beantragte in ihrem Plädoyer eine sechsjährige Jugendstrafe für die angeklagte 16-Jährige. Die Verteidigung verzichtete auf ein konkretes Strafmaß.
Die Schülerin, die am Morgen an einem Gymnasium in St. Augustin einen Amokalarm ausgelöst hat, befindet sich weiter auf der Flucht. Inzwischen hat die Polizei ein Fahndungsfoto der 16-jährigen Tanja O. veröffentlicht. Doch von dem Mädchen, das unter Verdacht steht, eine Mitschülerin mit einem Messer verletzt zu haben, fehlt jede Spur.
Der Vorwurf der Staatsanwälte wiegt schwer: Die 16-jährige Gymnasiastin, die ihre Schule in St. Augustin vermutlich in Brand stecken wollte, muss sich wahrscheinlich wegen versuchten Mordes und Vorbereitung einer Sprengstoffexplosion verantworten. Einen entsprechenden Haftbefehl wollen die Staatsanwälte in Kürze beantragen.
Die 16-jährige Schülerin, die in letzter Minute an einem Anschlag auf ihre Schule in Sankt Augustin bei Bonn gehindert wurde, hatte offenbar zuvor mit Selbstmord gedroht. Der schulpsychologische Dienst sei daher davon ausgegangen, dass keine Gefahr für andere Menschen bestünde, so die Leiterin des Gymnasiums, Annemarie Wähner.
Neue Erkenntnisse nach dem Amokalarm in Sankt Augustin: Die flüchtige 16-Jährige hatte offenbar geplant, ihre Schule in Brand zu stecken. Als eine Mitschülerin die maskierte Gymnasiastin daran hindern wollte, verletzte sie diese mit einem Messer.
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Das 16-jährige Mädchen, das einen Brandanschlag auf ein Gymnasium in Sankt Augustin geplant haben soll, ist in einer jugendpsychiatrischen Anstalt untergebracht worden. Ihre Eltern hatten die Einlieferung beantragt, weil sie befürchten, dass ihre Tochter selbstmordgefährdet ist.
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