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Trotz der Verhaftung eines berüchtigten US-Spammers, gab es keinen nennenswerten Rückgang von ungebetenen Werbe-Mails. Im Gegenteil: Ihre Zahl nimmt drastisch zu. Immer mehr private Rechner werden unfreiwillig zu Bot-Netzen zusammengeschlossen.
Der bayerische Innenminister bestätigt: Das vom Chaos Computer Club entdeckte Spähprogramm stammt tatsächlich aus dem Freistaat. Und wurde dort bereits genutzt.
Den jetzt entdeckten möglichen "Bundestrojaner" gibt es offenbar schon länger. Er soll allerdings von Landesbehörden genutzt werden - und "dilettantisch" programmiert worden sein.
Selbst vom Besuch seriöser Webseiten kann sich der Computer einen virtuellen Schnupfen holen. Kriminelle infizierten gezielt Internetauftritte namhafter Unternehmen. Doch die Betreiber reagieren auf die Gefahr oft schleppend.
Unversehens sind sie wieder da: Werbe-Mails, die Internet und E-Mail-Fächer milliardenfach verstopfen. Die bewährten Schutzmaßnahmen greifen nicht mehr - und neue müssen erst noch entwickelt werden
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