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Wie peinlich! BER-Chef bedrängt Zuckerberg - der lässt ihn abblitzen

Mark Zuckerberg verdrehte letzte Woche Berlin den Kopf. Doch bei der Landung in der Bundeshauptstadt kam es offenbar zu einem peinlichen Zwischenfall am Flughafen - und Schuld war BER-Chef Mühlenfeld.

BER-Chef Karsten Mühlenfeld wollte Mark Zuckerberg am Berliner Flughafen Willkommen heißen

BER-Chef Karsten Mühlenfeld wollte Mark Zuckerberg am Berliner Flughafen Willkommen heißen - doch der Facebook-Gründer ließ ihn abblitzen

Vergangene Woche erlebte Berlin die Mark-Zuckerberg-Spiele: Der Facebook-Chef reiste für zwei Tage in die Bundeshauptstadt, um höchstpersönlich die Werbetrommel für sein soziales Netzwerk zu rühren. In einem sogenannten "Townhall Q&A" stand er Mitgliedern aus der Facebook-Community Rede und Antwort. Zwei Tage stand Berlin Kopf, Zuckerberg schien den Trubel zu genießen - dabei begann der Berlin-Besuch mit einem Fehlstart. 

BER-Chef bei geheimer Landung

Oder viel mehr einer Fehl-Landung. Denn bei der Ankunft in Berlin kam es laut "Bild am Sonntag" zum Fauxpas. Zuckerberg landet gegen Mitternacht in einer umgebauten Luxus-Variante einer Boeing 737 auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld (der irgendwann vom Pannen-Flughafen BER ersetzt wird). Die Anreise, das Prozedere - aus Sicherheitsgründen alles Top Secret. Die Security macht einen guten Job, nur einer patzt und hält sich laut "Bild" nicht an die Verschwiegenheits-Vereinbarung: BER-Chef Karsten Mühlenfeld.

Der Zeitung liegt eine Beschwerde-Mail des privaten Boden-Dienstleisters Berlin Aviation Service (BAS) an die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg vor. Darin heißt es, dass der Flug absolut vertraulich behandelt werden sollte. "Leider mussten wir feststellen, dass neben uns auch Herr Mühlenfeld und zwei weitere Flughafenmitarbeiter samt Presse vor Ort waren, um den Hauptpassagier 'Willkommen zu heißen'", zitiert Bild aus der E-Mail.

Welcome to Berlin Mark Zuckerberg

"Bild" zufolge waren keine Journalisten vor Ort, sondern Mühlenfelds Frau sowie dessen Pressesprecher. Der witterte aber offenbar den großen Coup: Ausgestattet mit einem Schild (Aufschrift: "Welcome to Berlin Mark Zuckerberg") sowie Kameras wartete Mühlenfeld auf den prominenten Besucher. Doch Zuckerberg hatte offenbar keinen Bock auf die Privatbegrüßung – und ließ den Flughafen-Chef abblitzen. Der Facebook-Chef weigerte sich, den Flieger zu verlassen. "Nach circa 15 bis 20 Minuten verließ Herr Mühlenfeld schließlich den Ort, und wir konnten das Handling in Ruhe zu Ende führen", heißt es in der Mail.

Auf die merkwürdige Aktion angesprochen verteidigte sich der Flughafensprecher. Auch in Zukunft werde BER-Chef Mühlenfeld selbst entscheiden, wen er persönlich auf dem Vorfeld begrüßt. "Herr Zuckerberg wollte das nicht, das haben wir akzeptiert. Es wäre ein schönes Bild gewesen, das wir auch bei Facebook gepostet hätten", zitiert ihn die "Bild"-Zeitung.

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