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Welcher Browser ist der beste?

Firefox, Chrome oder doch lieber der gute alte Internet Explorer? Die Zeitschrift "Chip" hat die wichtigsten Internetbrowser auf Sicherheit, Funktionalität und Schnelligkeit getestet.

Der Browser Google Chrome schlägt laut Stiftung Warentest die Konkurrenten Firefox, Internet Explorer und Opera

Der Browser Google Chrome schlägt laut Stiftung Warentest die Konkurrenten Firefox, Internet Explorer und Opera

Die Wahl des richtigen Internetbrowsers ist eine Glaubensfrage: Die einen schwören auf das schlanke Design von Google Chrome, andere misstrauen dem Suchmaschinenkonzern und surfen lieber mit Mozillas Firefox oder Opera. Wieder andere sind einfach bequem und benutzen den Internet Explorer, weil der ja auf jedem Windows-PC sowieso schon installiert ist. Aber welcher Browser ist den nun wirklich der beste? Die Zeitschrift "Chip" hat vier der beliebtesten Programme auf Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Geschwindigkeit getestet.

Platz 4: Opera 18

Der Browser aus Norwegen ist im Test zwar der Zweitschnellste, muss aber vor allem in Sachen Benutzerkomfort zurückstecken. Der Import von Lesezeichen ist bei Opera umständlicher als bei anderen Browsern. Die Bookmarks können auch nicht in einer eigenen Leiste oder einem Menü abgelegt werden, sondern nur auf einer Startseite mit Vorschaubildern. Auch die Möglichkeit, mehrere Nutzerprofile anzulegen, fehlt. Dafür kann Opera mit praktischen Mausgesten punkten, die die Steuerung vereinfachen. Im Sicherheitstest wehrte der Browser 96 von 100 getesteten Malware-Websites ab.

  • Handling: 82 (von 100)
  • Sicherheit: 89 (von 100)
  • Performance: 96 (von 100)
  • Gesamtwertung: 87,2 (von 100)

Platz 3: Internet Explorer 11

Die neueste Version des Microsoft-Programms ist der langsamste Browser im Test, obwohl die Performance-Unterschiede laut "Chip" im Alltag kaum zu spüren sind. Beim Handling liegt der Internet Explorer (IE) jedoch vor Opera, vor allem wegen der komfortableren Lesezeichen-Verwaltung. Außerdem zeigt er als einziger Browser ein Vorschaubild aller geöffneten Tabs an, wenn man mit dem Mauszeiger über das IE-Symbol in der Taskleiste fährt. Leider wehrte das Programm jedoch nur 61 von 100 Malware-Seiten ab, das schlechteste Sicherheits-Testergebnis.

  • Handling: 87 (von 100)
  • Sicherheit: 86 (von 100)
  • Performance: 92 (von 100)
  • Gesamtwertung: 87,9 (von 100)

Platz 2: Firefox 26

Der Lieblings-Browser der Deutschen holt im "Chip"-Test die Silbermedaille. Handling, Sicherheit und Performance sind bei Firefox top. Allerdings können Flash-Inhalte nicht ohne Plugin abgespielt werden, verschiedene Nutzerprofile gibt es nicht. Firefox ist außerdem als einzige Software im Test noch nicht auf die Arbeit mit schnellen Mehrkern-Prozessoren abgestimmt, reagiert aber "in Alltagsanwendungen ebenso flott wie die anderen Browser", schreibt "Chip".

  • Handling: 91 (von 100)
  • Sicherheit: 89 (von 100)
  • Performance: 93 (von 100)
  • Gesamtwertung: 91,2 (von 100)

Der Testsieger: Chrome 32

Google-Skepsis hin oder her, Chrome sichert sich den Sieg in allen Kategorien, wenn auch nur knapp. Viele gelungene Features wie Erweiterungen à la Google Docs, die sich auch offline nutzen lassen, machen den Browser zum benutzerfreundlichsten im Test. Der schnellste und sicherste ist er auch. 90 von 100 gefährlichen Websites wehrte er ab. "Wir vermissen aber die Option, Nutzerdaten per Passwort zu schützen", schreiben die Tester.

  • Handling: 96 (von 100)
  • Sicherheit: 93 (von 100)
  • Performance: 97 (von 100)
  • Gesamtwertung: 95,7 (von 100)
Timo Brücken

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