29. März 2013, 13:17 Uhr

Fremde Hilfe aus dem Netz

Durch Crowdfunding können nicht nur Filmprojekte und Ideen gefördert werden, sondern auch Hilfsbedürftige, wie eine Crowd aus den USA nun beweist. Sie sammelt Spenden und verteilt sie an Mittellose.

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Das Video im Wortlaut: Bezahl so viel, wie du magst: Das ist das Grundprinzip vom sogenannten Crowdfunding. Mehr...

Dieses Modell, durch das Max Mustermann jedes beliebige Projekt unterstützen kann – sei es nun künstlerischer, unternehmerischer oder auch gemeinnütziger Natur – erfreut sich seit Jahren schon einer immer größeren Beliebtheit. O-Ton: Yancey Strickler, Mitgründer der Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ „Der wichtige Punkt an der Förderung ist nicht die Frage, wird es kommerziell erfolgreich, sondern: Mag ich es? Das legt die Messlatte niedriger und macht so mehr möglich.“ Dank einer Crowdfunding-Plattform kann der US-Amerikaner Blake Canterbury nun einiges schaffen. Allerdings geht es bei ihm nicht um ein eigenes Produkt. Canterbury ist der Gründer von „Beremedy“, zu deutsch etwa „Sei die Abhilfe“. Das ist eine Non-Profit-Organisation, die in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen Essen und Kleidung an Hilfsbedürftige vermittelt. Die potenziellen Spender werden via Twitter und Facebook gefunden. Dank seiner Crowd können Canterbury und seine Kollegen nun von Atlanta aus auf andere Städte expandieren. O-Ton: Blake Canterbury, Gründer von „Beremedy“ „Crowdfunding ist schön, weil es am besten zeigt, wie man etwas ohne viel Aufwand bewirken kann.“ Tatsächlich sind es die überwiegend kleinen Spenden, die den Pott ziemlich schnell ganz groß machen können. So spendete die Crowd dem Projekt von Canterbury innerhalb von nur 30 Tagen umgerechnet fast 25.000 Euro. Schließen

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